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귄터 그라스의 노년과 죽음

Das Alter und der Tod bei Günter Grass

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주제분류기타인문학

초록

본 논문은 그라스의 후기 작품, 특히 “기억의 삼부작”의 마지막 작품인 『그림의 단어들. 사랑의 공표』와 유고작 『유한함에 관하여』를 중심으로 나타난 노년과 죽음의 이미지를 탐색한다. 『그림의 단어들. 사랑의 공표』에서 야콥 그림의 노년상 인용과 그 수용을 고찰 한다. 시와 산문 그리고 삽화로 구성된 『유한함에 관하여』에서 노년과 죽음과 관련하여 세 가지 주제군 - 1) “vogelfrei”와 깃털, 2) 치아 복합체, 3) 흡연 - 의 재현 방식을 분석한다. 자서전적 소설 『그림의 단어들. 사랑의 공표』에서 일인칭 저자는 야콥 그림과 자신을 동일시하며 노년과 죽음에 관한 자신의 견해를 드러낸다. 저자는 그림의 베를린 아카데미 연설을 인용하며 고요와 만족이라는 노년의 미덕과 장점을 상 기시킨다. 유고작 『유한함에 관하여』는 임박한 죽음 앞 예술의 역할을 보여준다. 작품 겉표지로 고려되었던 소묘들은 깃털, 구부러진 못과 추락한 새를 묘사하고 있다. 가벼움, 기민함, 무중력과 무상을 암시하는 부유하는 깃털은 그라스에게 글쓰기 와 그리기의 예술적 고양의 도구이자 무방비, 유한함을 암시하며, 죽은 새가 잃은 깃털이기도 하다. 복합적 의미의 “vogelfrei”는 노년의 좌절과 행복의 순간, 육체 적 피폐와 창작 의욕 사이의 부침을 표현한다. 치아, 치아 상실, 치통 모티브는 그라스 전 작품세계에서 두드러진 역할을 한 다. 육체적 노쇠의 제유로서 마지막 치아 상실은 타격력(Biss)의 상실을 의미하며 바로크 바니타스의 은유인 의치는 엘크 두개골 옆에 자리한다. 입관 리허설을 다룬 『어느 속에 어디에 우리는 누울 것인가』에서 관, 관못과 함께 예술 창작의 원동력이자 죽음의 엠블럼으로서 흡연 모티브가 반복된다. 죽음의 체험으로서 입관 리허설은 고양된 생의 자각으로 귀결된다. 그라스는 『그림의 단어들. 사랑의 공표』에서 상투적 노인상의 극복과 나이듦 의 잠재력을 강조하는 야콥 그림을 따라 죽음을 준비한다. 그라스 작품세계 전반 에 걸쳐 발견되는 깃털, 치아, 흡연 모티브는 유고작에서 최종적 유언의 형태를취한다. 그라스는 자신의 죽음의 기술로 독자를 초대한다.

Abstract

In diesem Beitrag soll das Bild von Alter und Tod bei Grass in seinen Spätwerken untersucht werden. Zunächst wird der Frage nachgegangen, wie Jacob Grimms Altersbild in Grimms Wörter. Eine Liebeserklärung vom Autor-Ich verarbeitet wird und inwiefern Grass’ Ansicht über Alter und Tod daraus ableiten lässt. In Grass’ Nachlasswerk Vonne Endlichkait wird das Hauptaugenmerk darauf gelegt, wie die drei Themengruppen im Hinblick auf das Alter und den Tod repräsentiert werden: 1) “vogelfrei” und Feder, 2) Zahnkomplex, und 3) Rauchen. In seinem autobiographischen Roman Grimms Wörter. Eine Liebeserklärung identifiziert sich das Autor-Ich mit Jacob Grimm und gibt eigene Ansichten über Alter und Tod preis. So wird Grimms Akademierede Rede über das Alter zitiert und dabei werden Ruhe und Befriedigung als Tugenden und Vorzüge des Alters in Erinnerung gerufen. Es handelt sich bei Vonne Endlichkait um die Rolle der Kunst angesichts des bevorstehenden Todes. Drei verschiedene Zeichnungen von Federn, gekrümmten Nägeln und dem toten Vogel wurden als Titelbild in Betracht gezogen. Die Federn mit ihrer Leichtigkeit, Gewandtheit, Schwerelosigkeit und Flüchtigkeit auf der einen und der tote Vogel als Schutzlosigkeit, Endlichkeit und Tod auf der anderen Seite drücken sich aus durch “vogelfrei”, wobei die Federn, die den künstlerischen Höhenflug(Schreibfeder) symbolisieren, gleichzeitig diejenigen sind, die der tote Vogel verliert. Das Motiv von Zahn, Zahnverlust und Zahnschmerzen spielt im gesamten Grass-Œuvre eine prominente Rolle. In Grass’ Spätwerk verlieren die Zähne als Synekdoche der leiblichen Gebrechen endgültig ihren Biss und finden als Vanitas-Metapher ihren Platz neben einem Elk-Schädel. Das Prosa über das Probeliegen in zwei Särgen greift nochmals das Motiv des Rauchens auf: nicht nur als Motor des künstlerischen Schaffens, sondern auch als Emblem des Todes. Inmitten des Bewusstseins vom Tod läuft das Probeligen auf die gesteigerte Wahrnehmung des Lebens hinaus. Grass geht es in Grimms Wörter darum, Jacob Grimms Überwindung des klischeehaften Altersbilds und der Hervorhebung des Alternspotenzials beizupflichten. Die in Grass’ früheren Werken immer wiederkehrenden Motive von Feder, Zahn und Rauchen finden in seinem Nachlasswerk endgültig ihre testamentarische Form. Grass lädt uns mit seiner ars moriendi zu einem emotionalen Erlebnis ein.

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