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그림 동화에 나타난 죽음의 문제

Das Problem des Todes im Grimmschen Märchen

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주제분류독일어와문학

초록

Geburt und Tod gelten als Eckpfeiler des Lebens. Beide Ereignisse bedeuten für das menschliche Individuum ein Schicksal, auf das der Mensch keinen Einfluss hat und denen er unfreiwillig ausgeliefert ist. Alle Lebewesen sind diesem Schicksal unausweichlich unterworfen, jedoch setzt sich der Mensch als einziges Lebewesen mit seiner Lebensexistenz und dem Ende derselben auseinander. Darunter aber führt der Tod den größten Schmerz und die größte Angst herbei. Deshalb entwickelte der Mensch drei Strategien, um dem Tod zu entkommen, worauf N. Elias in seinem Buch 『Die Einsamkeit der Sterbenden』 hingewiesen hat: Verdrängung des Alters und Sterbens, Akzeptanz des unvermeidbaren Schicksals und Wunsch nach Unsterblichkeit. Unter diesem Aspekt versucht die vorliegende Arbeit das Grimm- Märchen zu untersuchen. Um sich eingehend mit dem Themenbereich des menschlichen Alters und der Todesvorstellungen in der Vergangenheit auseinanderzusetzen, kommt man nicht umhin, die Grimmschen Märchen zurate zu ziehen, da in ihnen nahezu alles thematisiert wird, was die menschliche Existenz betrifft. Auch wenn heutzutage viele Menschen befremdet und verängstigt mit dem Themenkreis ‘Alter und Tod’ umgehen, gehört er in den Märchen unausweichlich zum Leben dazu. In den KHM der Brüder gibt es eine Fülle von Märchen, die Bilder von alten Menschen zeichnen: Da sind einerseits die körperlich Schwachen, die dem Mitmenschen viel Geduld und Toleranz abverlangen. Und da sind andererseits viele Märchen, die den Tod als Person vorführen, um mit den Eigenschaften des Todes assoziierte Personen in die Handlung einbeziehen zu können oder die dazu aufrufen, das Phänomen des Todes durch versteckte Anspielungen auf den Tod ― z.B. Schlaf, Verwandlung, Reise usw. ― näher zu beleuchten. Dem heute in der Forschung und Medizin angestrebten Hinausschieben des Todes bzw. künstlichen Verlängern des Lebens stellt das Märchen das Sterben-Können als positive Möglichkeit gegenüber, denn es geht davon aus, dass der Tod keine Endgültigkeit, sondern vielmehr den Eingang in ein neues Leben bzw. von etwas generell Neuem bedeutet. Im Grimmschen Märchen wird diese Übergangsphase meistens als ‘Wandel’ bezeichnet, die sich dann z.B. in der Wiedergeburt oder der Rehabilitation auf neuem Niveau zeigen. Im Grimmschen Märchen also gibt es keinen wirklichen Tod, sondern nur einen ständigen Übergang. Letztlich ist es als ein Ergebnis der mythischen Vorstellung für die Unsterblichkeit des Menschen zu lesen.

Abstract

Geburt und Tod gelten als Eckpfeiler des Lebens. Beide Ereignisse bedeuten für das menschliche Individuum ein Schicksal, auf das der Mensch keinen Einfluss hat und denen er unfreiwillig ausgeliefert ist. Alle Lebewesen sind diesem Schicksal unausweichlich unterworfen, jedoch setzt sich der Mensch als einziges Lebewesen mit seiner Lebensexistenz und dem Ende derselben auseinander. Darunter aber führt der Tod den größten Schmerz und die größte Angst herbei. Deshalb entwickelte der Mensch drei Strategien, um dem Tod zu entkommen, worauf N. Elias in seinem Buch 『Die Einsamkeit der Sterbenden』 hingewiesen hat: Verdrängung des Alters und Sterbens, Akzeptanz des unvermeidbaren Schicksals und Wunsch nach Unsterblichkeit. Unter diesem Aspekt versucht die vorliegende Arbeit das Grimm- Märchen zu untersuchen. Um sich eingehend mit dem Themenbereich des menschlichen Alters und der Todesvorstellungen in der Vergangenheit auseinanderzusetzen, kommt man nicht umhin, die Grimmschen Märchen zurate zu ziehen, da in ihnen nahezu alles thematisiert wird, was die menschliche Existenz betrifft. Auch wenn heutzutage viele Menschen befremdet und verängstigt mit dem Themenkreis ‘Alter und Tod’ umgehen, gehört er in den Märchen unausweichlich zum Leben dazu. In den KHM der Brüder gibt es eine Fülle von Märchen, die Bilder von alten Menschen zeichnen: Da sind einerseits die körperlich Schwachen, die dem Mitmenschen viel Geduld und Toleranz abverlangen. Und da sind andererseits viele Märchen, die den Tod als Person vorführen, um mit den Eigenschaften des Todes assoziierte Personen in die Handlung einbeziehen zu können oder die dazu aufrufen, das Phänomen des Todes durch versteckte Anspielungen auf den Tod ― z.B. Schlaf, Verwandlung, Reise usw. ― näher zu beleuchten. Dem heute in der Forschung und Medizin angestrebten Hinausschieben des Todes bzw. künstlichen Verlängern des Lebens stellt das Märchen das Sterben-Können als positive Möglichkeit gegenüber, denn es geht davon aus, dass der Tod keine Endgültigkeit, sondern vielmehr den Eingang in ein neues Leben bzw. von etwas generell Neuem bedeutet. Im Grimmschen Märchen wird diese Übergangsphase meistens als ‘Wandel’ bezeichnet, die sich dann z.B. in der Wiedergeburt oder der Rehabilitation auf neuem Niveau zeigen. Im Grimmschen Märchen also gibt es keinen wirklichen Tod, sondern nur einen ständigen Übergang. Letztlich ist es als ein Ergebnis der mythischen Vorstellung für die Unsterblichkeit des Menschen zu lesen.

참고문헌 (17)

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