신여성과 햄릿 - 아스타 닐센 주연의 <햄릿>(1921)
Neue Frau und Hamlet - Asta Nielsen in Hamlet: Ein Rachedrama (1921)
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초록
본 논문은 아스타 닐센의 1921년 무성영화 <햄릿: 복수극>을 중심으로, 바이마 르 공화국의 문화적 정체성과 젠더 수행의 변동 양상을 분석한다. 특히 ‘신여성 Neue Frau’과 ‘여성 햄릿’이라는 두 형상이 멜랑콜리 및 히스테리와 맺는 정동적 관계에 주목한다. 1910년대부터 스크린 위에 혁신적인 여성상을 제시하며 세계적 인 인기를 누렸던 닐센은 1920년대 대도시 문화 현상으로 부상하는 ‘신여성’을 선취한 인물이다. 붕괴한 전통 질서의 잔재 위에서 새로운 근대적 주체성을 모색하 던 신여성은 벤야민적 멜랑콜리와 프로이트적 히스테리를 버틀러적 젠더 수행성 을 통해 가시화한 근대적 주체였다. 마찬가지로 닐센의 여성 햄릿은 남성 천재의 전유물로 여겨지던 역할을 탈환하여 “지적 기회의 평등”을 요구한 젠더적 실천이 자, 근대적 사유 형식 자체를 젠더적으로 재구성한 수행적 행위였다. 이처럼 신여 성과 여성 햄릿은 “뒤틀린 시대”의 산물로서 정체성의 불가능성과 젠더의 불안정 성을 폭로하며, 기존 질서의 외부를 상상하게 만드는 전복적 장치로 기능한다.
Abstract
Diese Studie analysiert Asta Nielsens Stummfilm Hamlet: Ein Rachedrama (1921) vor dem Hintergrund der Weimarer Republik, um aufzuzeigen, wie die „Neue Frau“ und die weibliche Hamlet-Figur geschlechtliche Performativität, Melancholie und Hysterie neu konfigurieren. Nielsen, die bereits in den 1910er Jahren moderne weibliche Rollenbilder im Film prägte, antizipierte die urbane „Neue Frau“ der 1920er Jahre, deren Suche nach einer neuen Subjektivität sich im Spannungsfeld zwischen Benjaminscher Melancholie, Freudscher Hysterie und Butlerscher Performativität bewegt. Durch die Aneignung der vormals exklusiv männlich codierten Rolle des Hamlet wird eine „intellektuelle Chancengleichheit“ performativ sichtbar gemacht. Beide Phänomene die „Neue Frau“ und die weibliche Hamlet-Figur fungieren als Symptome einer „Zeit aus den Fugen“, legen die Instabilität von Identität und Geschlecht offen und imaginieren somit neue subversive Möglichkeiten der geschlechtlichen Subjektivierung.
