장소전치사 an의 의미와 용법에 관한 연구
Über die Bedeutung und Verwendungen der Präposition an
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초록
Diese vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die prototypensemantische Analyse unterschiedlicher Verwendungsweisen der Präposition an. Dabei handelt es sich um den Zusammenhang zwischen konkret lokalen und metaphorischen Bedeutungen der Präposition an, wie etwas an die Wand kleben, etwas an die Seite stellen, an einem Irrtum liegen, sich halten an usw.. Im Kapitel III handelt es sich um die Grundbedeutung der Präposition an. Nach geläufigen Wörterbuchdefinitionen bezeichnet die lokale Präposition an enge Berührung, unmittelbare Nähe oder dass etwas ganz in der Nähe von etwas ist,etwas berührt. Nach der Angabe in IDS (1999:2116) denotiert an “Lokalisierungen in der äußeren Randumgebung eines Gegenstandes”, wobei es um “eine proximale Außenregion geht, bei der Kontakt möglich, wenn auch nicht notwendig ist. Kontakt wird gegebenenfalls durch Weltwissen (Etikett an der Flasche, das Bild an der Wand) oder durch bestimme Verben, z. B. Kontaktverben induziert”. Die Beispiele im Kapitel III zeigen, dass bereits innerhalb konkret-lokalen Gebrauchs verschiedene Verwendungen bei jeweils unterschiedlichen räumlichen Verhältnissen vorliegen können. Dabei habe ich zu zeigen versucht, wie weit man mit dieser Grundbedeutung von an bei der Belegung der Variablen x und y des Ausdrucks “x an y” mit Individuen verschiedener Raumstuktur kommt. Dabei habe ich in Anlehnung an Markku Moilanen(1979) die Bedeutung und die Verwendungen von an durch den beispielhaften Vergleich mit den anderen Präpositionen wie neben, hinter, auf, in anhand der Belegungen aus dem Korpus kritisch erläutert. Im Kapitel IV habe ich untersucht, wie die Grundbedeutung von an bei den festen Verbindungen mit einigen Verben und Idiomen angewandt wird. In solchen Fällen wird der Aspekt der Nähe von an, der in der lokalen Verwendung zu ‘äußere Randregion’ konkretisiert ist, nach Angabe in IDS(1997: 2118)übertragend und metaphorisch gebraucht. Beispielsweise bei Verben wie erkennen an, merken an wird Nähe als “die haptile Nähe zum Erfassen eines Symptoms”metaphorisch gedeutet. In Fällen wie es fehlt an Geld, an Weisheit und Verstand zunehmen hat an laut IDS(1997: 2119) nur “die Funktion einer Verstärkung bzw. eindeutigen Kodierung der Interpretation als Substanzquantum”. Dagegen nehme ich die Einstellung ein, dass die unterschiedlichen Funktionen auf syntaktische Umgebung zurückzuführen sind. Die hier jeweils einschlägige Ausprägung des Raumkonzepts ist von unterschiedlichen Kontextbedingungen im weiteren Sinne abhängig. Einerseits kann die Verbbedeutung steuernd wirken; so induziert z. B. das Verb hängen in “Er hängt sehr an seiner Mutter” und “Er hängt am Geld”eine Interpretation, dass er seine Mutter sehr liebt oder auf Geld viel Wert legt. Andererseits spielen auch die Eigenschaften von x und y in “x an y”, verbunden mit Prinzipien der Wahrnehmung und der kognitiven Verarbeitung, insbesondere auch von Erfahrungen aus dem funktionalen Umgang mit Gegenständen, eine wesentliche Rolle. Daher vertrete ich die Einstellung, dass die konkrete lokale Grundbedeutung von an auf verschiedenen Wegen zu ihren abstrakten,symbolischen, analogischen oder metaphorischen Verwendungen kommt und dass die metaphorische Interpretation nicht auf die Bedeutung von an zurückzuführen ist, sondern auf die Verbbedeutung und die Eigenschaften von x und y in “x an y”.
Abstract
Diese vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die prototypensemantische Analyse unterschiedlicher Verwendungsweisen der Präposition an. Dabei handelt es sich um den Zusammenhang zwischen konkret lokalen und metaphorischen Bedeutungen der Präposition an, wie etwas an die Wand kleben, etwas an die Seite stellen, an einem Irrtum liegen, sich halten an usw.. Im Kapitel III handelt es sich um die Grundbedeutung der Präposition an. Nach geläufigen Wörterbuchdefinitionen bezeichnet die lokale Präposition an enge Berührung, unmittelbare Nähe oder dass etwas ganz in der Nähe von etwas ist,etwas berührt. Nach der Angabe in IDS (1999:2116) denotiert an “Lokalisierungen in der äußeren Randumgebung eines Gegenstandes”, wobei es um “eine proximale Außenregion geht, bei der Kontakt möglich, wenn auch nicht notwendig ist. Kontakt wird gegebenenfalls durch Weltwissen (Etikett an der Flasche, das Bild an der Wand) oder durch bestimme Verben, z. B. Kontaktverben induziert”. Die Beispiele im Kapitel III zeigen, dass bereits innerhalb konkret-lokalen Gebrauchs verschiedene Verwendungen bei jeweils unterschiedlichen räumlichen Verhältnissen vorliegen können. Dabei habe ich zu zeigen versucht, wie weit man mit dieser Grundbedeutung von an bei der Belegung der Variablen x und y des Ausdrucks “x an y” mit Individuen verschiedener Raumstuktur kommt. Dabei habe ich in Anlehnung an Markku Moilanen(1979) die Bedeutung und die Verwendungen von an durch den beispielhaften Vergleich mit den anderen Präpositionen wie neben, hinter, auf, in anhand der Belegungen aus dem Korpus kritisch erläutert. Im Kapitel IV habe ich untersucht, wie die Grundbedeutung von an bei den festen Verbindungen mit einigen Verben und Idiomen angewandt wird. In solchen Fällen wird der Aspekt der Nähe von an, der in der lokalen Verwendung zu ‘äußere Randregion’ konkretisiert ist, nach Angabe in IDS(1997: 2118)übertragend und metaphorisch gebraucht. Beispielsweise bei Verben wie erkennen an, merken an wird Nähe als “die haptile Nähe zum Erfassen eines Symptoms”metaphorisch gedeutet. In Fällen wie es fehlt an Geld, an Weisheit und Verstand zunehmen hat an laut IDS(1997: 2119) nur “die Funktion einer Verstärkung bzw. eindeutigen Kodierung der Interpretation als Substanzquantum”. Dagegen nehme ich die Einstellung ein, dass die unterschiedlichen Funktionen auf syntaktische Umgebung zurückzuführen sind. Die hier jeweils einschlägige Ausprägung des Raumkonzepts ist von unterschiedlichen Kontextbedingungen im weiteren Sinne abhängig. Einerseits kann die Verbbedeutung steuernd wirken; so induziert z. B. das Verb hängen in “Er hängt sehr an seiner Mutter” und “Er hängt am Geld”eine Interpretation, dass er seine Mutter sehr liebt oder auf Geld viel Wert legt. Andererseits spielen auch die Eigenschaften von x und y in “x an y”, verbunden mit Prinzipien der Wahrnehmung und der kognitiven Verarbeitung, insbesondere auch von Erfahrungen aus dem funktionalen Umgang mit Gegenständen, eine wesentliche Rolle. Daher vertrete ich die Einstellung, dass die konkrete lokale Grundbedeutung von an auf verschiedenen Wegen zu ihren abstrakten,symbolischen, analogischen oder metaphorischen Verwendungen kommt und dass die metaphorische Interpretation nicht auf die Bedeutung von an zurückzuführen ist, sondern auf die Verbbedeutung und die Eigenschaften von x und y in “x an y”.
참고문헌 (10)
- 오예옥, "언어사용에서의 은유와 환유" (2011), 역락
- Duden, "Grammatik der deutschen Gegenwartssprache" (1984)
- berg, Peter, "Grundriß der deutschen Grammatik" (1999)
- IDS, "Grammatik der deutschen Sprache. 3. Bände" (1997), de Gruyter
- Jones, Randall L, "A Frequency Dictionary of German" (2006), Routledge
- Littlemore, Jeannette, "Applying Cognitve Linguistics to Second Language Learning and Teaching" (2009), Palgrave Macmillan
- Moilanen, Markku, "Statische lokative Präpositionen im heutigen Deutsch. Wahrheits- und Gebrauchsbedingungen" (1979), Niemeyer
- Schmitz, Werner, "Der Gebrauch der deutschen Präpositionen" (1976), Max Hueber Verlag
- Tsugio Sekiguchi, "Deutsche Präsposition. Studien zu ihrer Bedeutungsform. Mit Beitr. von Eugenio Coseriu und Kennosuke Ezawa" (1994), Niemeyer
