장소전치사 in과 auf의 분포 및 용법상의 차이
Distributions- bzw. Gebrauchsunterschied zwischen lokalen Präpositionen in und auf
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초록
Die Präpositionen in und auf scheinen keine Gemeinsamkeiten zu haben, in dem Sinne, dass in zum Ausdruck inklusiver Relationen gebraucht wird (Butter im Kühlschrank), während auf zum Ausdruck des Kontaktes von oben gebraucht wird (ein Schnitzel auf dem Teller). Es gibt aber Fälle, in denen beide Präpositionen möglich sind (eine Fliege in/auf der Hand, ein Mann in/auf der Post), sodass es sinnvoll sein kann, ihre Verwendungen zu untersuchen und miteinander zu vergleichen. In diesem Aufsatz wird deshalb zuerst je nach dem Grad des Geschlossenseins des Gefäßes und dem Enthaltensein des Objektes die Relationen zwischen dem Gefäß und dem Objekt in einige Typen eingeteilt: ‘Relationen eines Objektes zum geschlossenen Gefäß’, ‘Relationen eines Objektes zum Gefäß ohne Deckel’, ‘Relationen eines teil-enthaltenen Objektes zum Gefäß’, ‘Relationen eines Objektes zum Gefäß ohne Deckel und Seitenwände’. Hierzu werden zwei weitere Relationstypen hinzugefügt: ‘Relationen eines Objektes zum Form-veränderbaren Gefäß’ und ‘Relationen eines Objektes zum funktional interpretierbaren Gefäß’. Nach der Analyse der Verwendungen von in und auf konnten folgende Punkte festgestellt werden: 1) Die Präposition in, die das Enthaltensein als Grundbedeutung hat, kann außer ‘Relationen eines Objektes zum funktional interpretierbaren Gefäß’ alle andere Relationen ausdrücken. Das hat damit zu tun, dass die Restriktionen für das Gefäß, insbesondere für sein Geschlossensein, wenig strenger sind. 2) Bei in wird auch das Enthaltensein des Objektes nicht mehr streng genommen (Blumen in der Vase). 3) Sogar bei Gefäßen ohne Deckel und Seitenwände, bei denen normalerweise auf gebraucht wird, wird in zugelassen: ein Schnitzel im Teller (in der Schweiz) / ein Schnitzel im tiefen Teller. 4) Beim Form-veränderbaren Gefäß wie Hand kann das Gefäß je nach der Situation sowohl als geschlossenes Gefäß (eine Fliege in/*auf der Hand) wie auch als Gefäß mit einem teil-enthaltenen Objekt (ein Schirm in/?auf der Hand) und auch als ein Gefäß ohne Deckel und Seitenwände (ein Butterbrot in/auf der Hand) interpretiert werden. 5) Der Vorzug zwischen in und auf kann verschieden sein: In den Fällen, in denen ein Gebäude als Raum vertanden wird, wird in bevorzugt (Peter fand seine Tasche in > auf der Post); im Gegensatz dazu wird auf bevorzugt, wenn ein Gebäude funktional interpretiert wird (Peter kaufte eine Briefmarke in < auf der Post). Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass infolge der Abschwächung der Restriktionen der Verwendungsbereich von in erweitert wird. Der Verwendungsbereich von auf wird erweitert, falls das Gefäß funktional verstanden wird. Die Erweiterungen des Verwendungsbereichs von in und auf resultieren in der Überlappung ihrer Realisierung (ein Schnitzel auf dem/im (tiefen) Teller, Peter kaufte eine Briefmarke ?in/auf der Post).
Abstract
Die Präpositionen in und auf scheinen keine Gemeinsamkeiten zu haben, in dem Sinne, dass in zum Ausdruck inklusiver Relationen gebraucht wird (Butter im Kühlschrank), während auf zum Ausdruck des Kontaktes von oben gebraucht wird (ein Schnitzel auf dem Teller). Es gibt aber Fälle, in denen beide Präpositionen möglich sind (eine Fliege in/auf der Hand, ein Mann in/auf der Post), sodass es sinnvoll sein kann, ihre Verwendungen zu untersuchen und miteinander zu vergleichen. In diesem Aufsatz wird deshalb zuerst je nach dem Grad des Geschlossenseins des Gefäßes und dem Enthaltensein des Objektes die Relationen zwischen dem Gefäß und dem Objekt in einige Typen eingeteilt: ‘Relationen eines Objektes zum geschlossenen Gefäß’, ‘Relationen eines Objektes zum Gefäß ohne Deckel’, ‘Relationen eines teil-enthaltenen Objektes zum Gefäß’, ‘Relationen eines Objektes zum Gefäß ohne Deckel und Seitenwände’. Hierzu werden zwei weitere Relationstypen hinzugefügt: ‘Relationen eines Objektes zum Form-veränderbaren Gefäß’ und ‘Relationen eines Objektes zum funktional interpretierbaren Gefäß’. Nach der Analyse der Verwendungen von in und auf konnten folgende Punkte festgestellt werden: 1) Die Präposition in, die das Enthaltensein als Grundbedeutung hat, kann außer ‘Relationen eines Objektes zum funktional interpretierbaren Gefäß’ alle andere Relationen ausdrücken. Das hat damit zu tun, dass die Restriktionen für das Gefäß, insbesondere für sein Geschlossensein, wenig strenger sind. 2) Bei in wird auch das Enthaltensein des Objektes nicht mehr streng genommen (Blumen in der Vase). 3) Sogar bei Gefäßen ohne Deckel und Seitenwände, bei denen normalerweise auf gebraucht wird, wird in zugelassen: ein Schnitzel im Teller (in der Schweiz) / ein Schnitzel im tiefen Teller. 4) Beim Form-veränderbaren Gefäß wie Hand kann das Gefäß je nach der Situation sowohl als geschlossenes Gefäß (eine Fliege in/*auf der Hand) wie auch als Gefäß mit einem teil-enthaltenen Objekt (ein Schirm in/?auf der Hand) und auch als ein Gefäß ohne Deckel und Seitenwände (ein Butterbrot in/auf der Hand) interpretiert werden. 5) Der Vorzug zwischen in und auf kann verschieden sein: In den Fällen, in denen ein Gebäude als Raum vertanden wird, wird in bevorzugt (Peter fand seine Tasche in > auf der Post); im Gegensatz dazu wird auf bevorzugt, wenn ein Gebäude funktional interpretiert wird (Peter kaufte eine Briefmarke in < auf der Post). Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass infolge der Abschwächung der Restriktionen der Verwendungsbereich von in erweitert wird. Der Verwendungsbereich von auf wird erweitert, falls das Gefäß funktional verstanden wird. Die Erweiterungen des Verwendungsbereichs von in und auf resultieren in der Überlappung ihrer Realisierung (ein Schnitzel auf dem/im (tiefen) Teller, Peter kaufte eine Briefmarke ?in/auf der Post).
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