트라우마의 역사와 문학적 재현 방식 - 사후세대 베. 게. 제발트의 글쓰기를 중심으로
Die Geschichte des Traumas und die Repräsentationskunst in der Schreibweise von W. G. Sebald als Nachgeneration
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초록
In dieser Arbeit wird die Ästhetik bei der Geschichtsschreibung von W. G. Sebald als die Nachkriegsgeneration erläutert. Sebald, der 1944 geboren war,identifiziert sich allerdings mit der Kriegsgeneration, weil er „Zeitheimat“ in der Kriegszeit findet. Diese Selbstbestimmung führt ihn beim Schreiben zu dem Schicksal des Juden in Nazi-Holocaust, zu der traumatisierten Geschichte der Kinder, die beim Kindertransport-Projekt nach London gebracht wurden, und zu der Lebensgeschichte der Ausgewanderten, die wegen der Zerstörungsgeschichte ihre Heimat verlassen mussten. Trotz der authentischen subtilen Beschreibung der tiefsten Inneren der verletzten Menschen ist Sebalds Schreibweise aber dadurch zu charakterisieren, dass er der Postgeneration angehört: Also recherchiert der Erzähler als indirekter Augenzeuge Dokumente, die meist durch Bücher vermittelt sind, und berichtet die Ereignisse nicht durch seine eigne Erinnerung, sondern aufgrund des Gedächtnisses von anderen. Nicht die direkte Erfahrung, sondern die Bibliothek ist für ihn ein Ort für die Authentizität. Viele Materiale sammeln sich im Kopf des Erzählers und zerstreuen sich, um sich in den Text der Wiedererzählung zu vernetzen. Durch die Wiederholung dieses Vorgangs entwickeln sich zwar die Erinnerungsbilder, aber diese Bilder verbleiben unscharf. Die Ästhetik der Unschärfe verweist einerseits auf das Symptom des Leidens von dem Schreibers und seine Grenze für die Erinnerung als nachgeborene Generation und andererseits auf die Unvollkommenheit der Repräsentation. Die Unschärfe - die „blinde Stelle“ in der Erinnerung - ruft nicht zuletzt die metonomische Imagination hervor, wodurch das individuelle Leben in der Geschichte erzählbar wird.
Abstract
In dieser Arbeit wird die Ästhetik bei der Geschichtsschreibung von W. G. Sebald als die Nachkriegsgeneration erläutert. Sebald, der 1944 geboren war,identifiziert sich allerdings mit der Kriegsgeneration, weil er „Zeitheimat“ in der Kriegszeit findet. Diese Selbstbestimmung führt ihn beim Schreiben zu dem Schicksal des Juden in Nazi-Holocaust, zu der traumatisierten Geschichte der Kinder, die beim Kindertransport-Projekt nach London gebracht wurden, und zu der Lebensgeschichte der Ausgewanderten, die wegen der Zerstörungsgeschichte ihre Heimat verlassen mussten. Trotz der authentischen subtilen Beschreibung der tiefsten Inneren der verletzten Menschen ist Sebalds Schreibweise aber dadurch zu charakterisieren, dass er der Postgeneration angehört: Also recherchiert der Erzähler als indirekter Augenzeuge Dokumente, die meist durch Bücher vermittelt sind, und berichtet die Ereignisse nicht durch seine eigne Erinnerung, sondern aufgrund des Gedächtnisses von anderen. Nicht die direkte Erfahrung, sondern die Bibliothek ist für ihn ein Ort für die Authentizität. Viele Materiale sammeln sich im Kopf des Erzählers und zerstreuen sich, um sich in den Text der Wiedererzählung zu vernetzen. Durch die Wiederholung dieses Vorgangs entwickeln sich zwar die Erinnerungsbilder, aber diese Bilder verbleiben unscharf. Die Ästhetik der Unschärfe verweist einerseits auf das Symptom des Leidens von dem Schreibers und seine Grenze für die Erinnerung als nachgeborene Generation und andererseits auf die Unvollkommenheit der Repräsentation. Die Unschärfe - die „blinde Stelle“ in der Erinnerung - ruft nicht zuletzt die metonomische Imagination hervor, wodurch das individuelle Leben in der Geschichte erzählbar wird.
참고문헌 (21)
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