우화의 경계 허물기 – 다와다 요코의 눈 속의 에튀드
Die Grenzen der Fabel überschreiten - Yoko Tawadas Etüden im Schnee
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초록
기존의 전통적인 우화에서 동물은 주로 도덕적 교훈을 전달하고 인간 사회를 풍자하기 위한 수단으로 등장하였다. 우화적 요소가 담긴 19-20세기의 여러 작품에서는동물을 단지 수단이 아닌, 서술자로 위치시키기도 하며 점차 다른 양상을 띠는 듯 보이기도 하였으나, 여전히 인간-동물의 위계질서가 잔재로 남아 있었다. 본 논문에서 분석할 다와다 요코의 눈 속의 에튀드에서는 이러한 기존 우화의한계점에서 벗어나 동물이 수단화되지 않은 채, 서술자로 등장함과 동시에 인간과 동등한 주체로 설정되었다. 이에 따라, 본 연구는 자연과 문화의 이분법을 문제시하는 브뤼노 라투르, 도나 해러웨이, 주디스 버틀러의 이론을 바탕으로 이 작품을 분석하고자 한다. 제1장의 무명의 북극곰은 언어활동을 하는 주체로서 묘사되고, 제2장의북극곰 토스카는 주체성을 지니고 있음에도 인간의 시선 속에서 객체로 간주되며, 제3장의 북극곰 크누트는 완전히 객체화된다. 이러한 분석을 통해 장별로 동물이 인간에 의해 주체에서 객체로 전락하는 과정이 드러남을 발견하고, 이 작품이 자연-문화, 인간 주체-동물 객체라는 이분법에 문제를 제시하고 있음을 확인한다. 이는 분명 기존의 작품들과 차별되는 지점일 것이며, 이로써 눈 속의 에튀드는 우화의 새로운가능성을 제시하였다고 볼 수 있다.
Abstract
In der traditionellen Fabel wurden Tiere in erster Linie dazu verwendet, moralische Lehren zu vermitteln und die menschliche Gesellschaft satirisch darzustellen. In vielen Werken des 19. und 20. Jahrhunderts, die Fabel-Elemente enthalten, wurden Tiere nicht nur als Stilmittel eingesetzt, sondern als Erzähler. Letztere schienen zudem allmählich verschiedene Formen anzunehmen, aber die Hierarchie zwischen Mensch und Tier blieb stets bestehen. In Yoko Tawadas Roman Etüden im Schnee, der in dieser Arbeit analysiert wird, werden die Tiere aber über die bisherigen Grenzen der Fabel hinaus nicht einfach als Stilmittel instrumentalisiert und als Erzähler dargestellt, sondern werden zudem als gleichberechtigte Subjekte neben den Menschen aufgestellt. Dementsprechend analysiert die vorliegende Studie den Roman vor dem Hintergrund der Theorien von Bruno Latour, Donna Haraway und Judith Butler, die die Dichotomie zwischen Natur und Kultur problematisieren. Der namenlose Eisbär in Kapitel 1 wird als sprechendes Subjekt dargestellt. Tosca, die Eisbärin in Kapitel 2, wird trotz ihrer Subjektivität als Objekt des menschlichen Blicks betrachtet. Und Knut, der Eisbär in Kapitel 3, wird vollständig objektiviert. Durch diese Analyse wird der Prozess aufgezeigt, wie die Tiere von Kapitel zu Kapitel durch den Menschen vom Subjekt zum Objekt herabgestuft werden, was untermauert, dass der Roman die Dichotomien Natur - Kultur und menschliches Subjekt - tierisches Objekt in Frage stellt. Dies stellt sicherlich eine Differenzierung zu bestehenden Werken dar und man kann sagen, dass Etüden im Schnee der Fabel neue Möglichkeiten eröffnet.
