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자기 의지의 표현공간으로서의 헤테로토피 - 모니카 마론의 초·중기 소설을 중심으로

Heterotopie als Ausdrucksraum des eigenen Willens - Mit Schwerpunkt auf den frühen und mittleren Romanen von Monika Maron

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주제분류독일어와문학

초록

본고는 동독 출신의 현대 작가 모니카 마론의 초·중기소설에 나타난 헤테로토피세계관을 알아보는 시도이다. 헤테로토피는 미셸 푸코가 주창한 ‘낯설고 이질적인 공간’ 또는 ‘반공간’이라는 뜻을 내포한 개념이다. 원천적으로 이 장소는 ‘이곳의 공간에 대한 이의제기의 공간’을 의미함으로써 현실에 관한 부정과 저항, 비판과 대안의여지를 함축한다. 마론의 존재 문제는 장소성이나 공간성으로 나타나고 있는데, 이때문학적 상수로 등장하는 것이 헤테로토피이다. 마론은 초기소설에서 헤테로토피를 발견하고, 중기소설에서는 자전적 테스트라는 문화적 담론의 형태로 헤테로토피를 구축한다. 2장에서 알아볼 초기 소설에서 마론의 주인공은 상상력을 가동하는 방식으로 헤테로토피 공간을 발견한다. 여기에는 환상, 사이 공간, 근대 주체의 해체공간이 속한다. 3장에서 알아볼 중기소설에서 마론의 주인공은 자신만의 글쓰기 방식으로 문학적헤테로토피를 구축하는 적극성을 보인다. 회고록, 자전적 소설, 자전적 가족 서사가순차적으로 기록되고 남겨진다. 마론의 헤테로토피는 현재의 삶을 이질적으로 바라보고 해체하여 얻어지는 장소이며, 텍스트라는 방식을 통해 타인과 공유한다는 점에서대외를 향한 대담한 자기표현이자, 하나의 문화 담론을 형성하는 데 이바지하는 의사소통 공간으로 확인된다.

Abstract

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Heterotopie in den frühen und mittleren Romanen der aus der DDR stammenden zeitgenössischen Autorin Monika Maron. Der von Michel Foucault geprägte Begriff der Heterotopie bezeichnet Räume, die fremd und heterogen sind, sogenannte Gegenräume. Diese Räume verkörpern grundsätzlich ‘einen Raum, der den bestehenden Raum infrage stellt und Einspruch gegen ihn erhebt’, und bieten somit Potenzial für Verneinung, Widerstand, Kritik und die Schaffung von Alternativen zur bestehenden Realität. Die Frage nach dem Dasein spiegelt sich bei Maron häufig in spezifischen räumlichen oder ortsbezogenen Problematiken wider, wobei die Heterotopie als literarische Konstante auftritt. In ihren frühen Romanen entdeckt Maron die Heterotopie, während sie diese in den mittleren Romanen durch autobiographisches Schreiben literarisch ausgestaltet und weiterentwickelt. Während in der zweiten Sektionen die Entdeckung heterotopischer Räume in den frühen Romanen durch den Einsatz der Imagination untersucht wird, zeigt die dritte Sektionen, wie diese Räume in den mittleren Romanen durch eine schöpferische literarische Gestaltung weiterentwickelt werden. Zu den heterotopischen Räumen der frühen Romane zählen Phantasien, Zwischenräume sowie Räume der Dekonstruktion moderner Subjektivität. In den mittleren Romanen nehmen Marons Protagonisten eine schöpferische Haltung ein, indem sie durch ihre eigene Schreibweise literarische Heterotopien schaffen. Dies manifestiert sich in der sukzessiven Entstehung und Archivierung von Memoiren, autobiographischen Romanen und autobiographischen Familienerzählungen. Marons Heterotopien entstehen durch die Entfremdung und Dekonstruktion des gegenwärtigen Lebens und werden in Form von Texten mit anderen geteilt. Diese Orte fungieren damit zugleich als mutige Formen des Selbstausdrucks und als Kommunikationsräume, die zur Gestaltung eines kulturellen Diskurses beitragen.

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