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문학적 역사 기술에 나타나는 공감의 구조 분석 ― W. G. Sebald와 김연수의 역사 다시 쓰기에 나타나는 비동일성의 감정이입 메커니즘을 중심으로

Eine Strukturanalyse der Empathie bei der literarischen Geschichtsschreibung - Mechanismus der Nicht-Identität bei der Schreibweise von Yeonsu Kim und W. G. Sebald

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주제분류독일어와문학

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In dieser Arbeit wird versucht, die Struktur und Funktion der Empathie in der Geschichtsschreibung des koreanischen Autors Yeonsu Kim und des deutschen Autors W. G. Sebald zu analysieren. Die beiden Autoren haben eine thematische und stilistische Gemeinsamkeit in Bezug auf ihre Schreibweise: Sie beschäftigen sich einerseits mit der Leidensgeschichte der Minderheit, die noch nicht geschrieben ist, sowie mit der Geschichte der (Straf-)Verfolgung, und andererseits mit der Findung des Darstellungssystems, die unsagbare Geschichte der Anderen zu modifizieren. Ihre Schreibweisen, die tatsächlich die bestehenden Geschichtserkenntnisse bzw. -Schreibung und die Repräsentation in Frage stellen, heben nicht den realistischen, sondern den empathetischen Zugang zur Geschichte hervor. Insofern ist für sie der strenge Unterschied zwischen Fakten und Fiktion, Erinnerung und Vergessen, Wirklichkeit und Unwirklichkeit fragwürdig. Vielmehr sehen sie in metaphorischen Versuchen, die kleine Differenz zwischen dem Original und der Darstellung hervorzubringen, die Möglichkeit, die gefühlte Geschichte zu beschreiben. Dieses Darstellungssystem, das sich aus einer der Wirklichkeit entgegengesetzten Darstellung ergibt, basiert auf einer eigenen Struktur der Empathie, die nicht mit dem Mechanismus der Mimesis, also der Identifikation, wie man in tradierten Poetik viel gelesen hat, sondern mit dem Mechanismus der Nicht-Identifikation operiert. In diese Vergegenwärtigung der Anderen fühlt man sich nicht nur tief ein, sondern macht sich auch Gedanken darüber. In diesem Vorgang verschwindet das Anderssein der Geschichte der Anderen nicht in einer 'Ich-Geschichte', sondern kann erhaltend vergegenwärtigt werden.

Abstract

In dieser Arbeit wird versucht, die Struktur und Funktion der Empathie in der Geschichtsschreibung des koreanischen Autors Yeonsu Kim und des deutschen Autors W. G. Sebald zu analysieren. Die beiden Autoren haben eine thematische und stilistische Gemeinsamkeit in Bezug auf ihre Schreibweise: Sie beschäftigen sich einerseits mit der Leidensgeschichte der Minderheit, die noch nicht geschrieben ist, sowie mit der Geschichte der (Straf-)Verfolgung, und andererseits mit der Findung des Darstellungssystems, die unsagbare Geschichte der Anderen zu modifizieren. Ihre Schreibweisen, die tatsächlich die bestehenden Geschichtserkenntnisse bzw. -Schreibung und die Repräsentation in Frage stellen, heben nicht den realistischen, sondern den empathetischen Zugang zur Geschichte hervor. Insofern ist für sie der strenge Unterschied zwischen Fakten und Fiktion, Erinnerung und Vergessen, Wirklichkeit und Unwirklichkeit fragwürdig. Vielmehr sehen sie in metaphorischen Versuchen, die kleine Differenz zwischen dem Original und der Darstellung hervorzubringen, die Möglichkeit, die gefühlte Geschichte zu beschreiben. Dieses Darstellungssystem, das sich aus einer der Wirklichkeit entgegengesetzten Darstellung ergibt, basiert auf einer eigenen Struktur der Empathie, die nicht mit dem Mechanismus der Mimesis, also der Identifikation, wie man in tradierten Poetik viel gelesen hat, sondern mit dem Mechanismus der Nicht-Identifikation operiert. In diese Vergegenwärtigung der Anderen fühlt man sich nicht nur tief ein, sondern macht sich auch Gedanken darüber. In diesem Vorgang verschwindet das Anderssein der Geschichte der Anderen nicht in einer 'Ich-Geschichte', sondern kann erhaltend vergegenwärtigt werden.

참고문헌 (26)

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