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W. G. Sebald의 문학적 역사 쓰기에서 현기증 느낌과 감정이입의 상관관계

Über den Zusammenhang zwischen Schwindelgefühl und Empathie in W. G. Sebalds Geschichtsschreibung

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초록

Diese Arbeit unternimmt den Versuch, dem Zusammenhang zwischen Schwindel und Empathie in W. G. Sebalds Geschichtsschreibung nachzugehen. Bekanntlich ist das Schwindelgefühl gemeinsam mit der Melancholie eine repräsentative Pathosformel, die die prosaischen Werke von Sebald prägt, und Empathie ist eine tiefe Gemütsverfassung, wodurch seine literarische Geschichtsschreibung, die grausame Geschichte wieder zu schreiben, letztlich auf den Leser wirkt. Diese zwei Gefühlslagen spielen eine große Rolle für die Form, seine Geschichtsschreibung von der Historiographie zu unterscheiden, weil dadurch seine Geschichte literarisiert wird. Wie er in einem Interview gesagt hat, “[was] die historische Monographie nicht leisten kann, ist, eine Metapher oder Allegorie eines kollektiven Geschichtsverlaufes zu produzieren. Aber erst in der Metaphorisierung wird uns die Geschichte empathetisch zugänglich.”Allerdings fungieren die Empathie und der Schwindel im Mechanismus unterschiedlich. Der Schwindel ergibt sich aus der Differenz zwischen der Realität und der Erinnerung, hingegen versteht man die Empathie im allgemeinen Sinne als Annäherung an geschichtliche Andere (d.h. Opfer), als die emotionale Identität mit den Anderen. Doch sind die beiden Gefühlslagen insofern ähnlich, als in ihnen das Gleichgewicht des Gefühls aufgebrochen wird, wodurch seine Geschichte zur fiktiven Darstellungsform kommt und den Zugang zu traumatischer Geschichte eröffnet. Diese Annahme wird von dem Einfühlungsbegriff in der Historiographie-Theorie von D. LaCapra unterstützt, die auf der Nicht-Identifikation basiert, und ihr wird in der Geschichte des Malers Max Aurach, der vierten Erzählung in Die Ausgewanderten von W. G. Sebald, nachgegangen.

Abstract

Diese Arbeit unternimmt den Versuch, dem Zusammenhang zwischen Schwindel und Empathie in W. G. Sebalds Geschichtsschreibung nachzugehen. Bekanntlich ist das Schwindelgefühl gemeinsam mit der Melancholie eine repräsentative Pathosformel, die die prosaischen Werke von Sebald prägt, und Empathie ist eine tiefe Gemütsverfassung, wodurch seine literarische Geschichtsschreibung, die grausame Geschichte wieder zu schreiben, letztlich auf den Leser wirkt. Diese zwei Gefühlslagen spielen eine große Rolle für die Form, seine Geschichtsschreibung von der Historiographie zu unterscheiden, weil dadurch seine Geschichte literarisiert wird. Wie er in einem Interview gesagt hat, “[was] die historische Monographie nicht leisten kann, ist, eine Metapher oder Allegorie eines kollektiven Geschichtsverlaufes zu produzieren. Aber erst in der Metaphorisierung wird uns die Geschichte empathetisch zugänglich.”Allerdings fungieren die Empathie und der Schwindel im Mechanismus unterschiedlich. Der Schwindel ergibt sich aus der Differenz zwischen der Realität und der Erinnerung, hingegen versteht man die Empathie im allgemeinen Sinne als Annäherung an geschichtliche Andere (d.h. Opfer), als die emotionale Identität mit den Anderen. Doch sind die beiden Gefühlslagen insofern ähnlich, als in ihnen das Gleichgewicht des Gefühls aufgebrochen wird, wodurch seine Geschichte zur fiktiven Darstellungsform kommt und den Zugang zu traumatischer Geschichte eröffnet. Diese Annahme wird von dem Einfühlungsbegriff in der Historiographie-Theorie von D. LaCapra unterstützt, die auf der Nicht-Identifikation basiert, und ihr wird in der Geschichte des Malers Max Aurach, der vierten Erzählung in Die Ausgewanderten von W. G. Sebald, nachgegangen.

참고문헌 (13)

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