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자소 <e>와 <ä>의 상보적 표기에 관한 정서법적 고찰

Zur alternativen Schreibung der Varianten <e> und <ä>

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주제분류독일어와문학

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Da die alternativen Schreibungen <e> und <ä> phonetisch [ɛ] gleich realisiert werden, stehen sie in einer Oppositionsrelation. Die Varianten <e> und <ä> werden auf dem phonologischen, morphologischen und lexikalischen Prinzip berücksichtigt. Unter dem phonologischen Aspekt hängen sie von der phonetischen Realisierierung [ɛ] und zugleich vom Vorkommen <a> in der Grundform, von der Realisierierung [ɔy] und zugleich vom Vorkommen <au> in der Grundform, von der Entscheidungsmöglichkeit der langen [e:] und [ɛ:], ab. Unter dem morphologischen Aspekt lassen sie sich dadurch unterscheiden, dass der Stamm eines Wortes bei der Flexion oder Wortbildung erkannt wird oder nicht, bzw. morphologisch motiviert oder demotiviert wird. Unter dem lexikalischen Aspekt besteht die alternative Beziehung zwischen <e> und <ä> durch die Schreibung der gleichen oder ähnlichen Grapheme, um die Homonyme oder die semantische Bedeutung der Wörter auf der grammatischen Ebene zu unterscheiden. Die Stärkung des Stammprinzip kann auch die Stärkung der morphologischen Schreibung bedeuten. Dieses Prinzip wurde aber in einzelnen Wörtern nicht konsequent durchgeführt, so dass nach der Wahl der reformierten Wörter gefragt werden muss. Das morphologische Prinzip wird darauf angewendet, wenn die Flexibilierten oder Abgeleiteten dasselbe Morphem besitzen und zugleich synchronisch keine semantische Übertragung erhalten. So wird die etymologische Betrachtung vorausgesetzt, um das Vorkommen des gleichen Morphems festzustellen. Und man muss die morphologischen Motivation oder Demotivation berücksichtigen, um die semantische Übertragung zu bestätigen. Dieses Prinzip hat zwar den Vorteil, die Grenze des Wortstammes in einer Wortfamilie deutlich zu machen, aber durch Erzeugung mehrerer Ausnahmefälle wird das Schreibprinzip bei der Anwendung auf einzelne Wörter verdunkelt.

Abstract

Da die alternativen Schreibungen <e> und <ä> phonetisch [ɛ] gleich realisiert werden, stehen sie in einer Oppositionsrelation. Die Varianten <e> und <ä> werden auf dem phonologischen, morphologischen und lexikalischen Prinzip berücksichtigt. Unter dem phonologischen Aspekt hängen sie von der phonetischen Realisierierung [ɛ] und zugleich vom Vorkommen <a> in der Grundform, von der Realisierierung [ɔy] und zugleich vom Vorkommen <au> in der Grundform, von der Entscheidungsmöglichkeit der langen [e:] und [ɛ:], ab. Unter dem morphologischen Aspekt lassen sie sich dadurch unterscheiden, dass der Stamm eines Wortes bei der Flexion oder Wortbildung erkannt wird oder nicht, bzw. morphologisch motiviert oder demotiviert wird. Unter dem lexikalischen Aspekt besteht die alternative Beziehung zwischen <e> und <ä> durch die Schreibung der gleichen oder ähnlichen Grapheme, um die Homonyme oder die semantische Bedeutung der Wörter auf der grammatischen Ebene zu unterscheiden. Die Stärkung des Stammprinzip kann auch die Stärkung der morphologischen Schreibung bedeuten. Dieses Prinzip wurde aber in einzelnen Wörtern nicht konsequent durchgeführt, so dass nach der Wahl der reformierten Wörter gefragt werden muss. Das morphologische Prinzip wird darauf angewendet, wenn die Flexibilierten oder Abgeleiteten dasselbe Morphem besitzen und zugleich synchronisch keine semantische Übertragung erhalten. So wird die etymologische Betrachtung vorausgesetzt, um das Vorkommen des gleichen Morphems festzustellen. Und man muss die morphologischen Motivation oder Demotivation berücksichtigen, um die semantische Übertragung zu bestätigen. Dieses Prinzip hat zwar den Vorteil, die Grenze des Wortstammes in einer Wortfamilie deutlich zu machen, aber durch Erzeugung mehrerer Ausnahmefälle wird das Schreibprinzip bei der Anwendung auf einzelne Wörter verdunkelt.

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