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e-음의 변천에 따른 음소와 자소에 관한 정서법적 고찰

Phoneme und Grapheme im Lauf der Entwicklung der e-Laute unter dem Aspekt der Rechtschreibung

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주제분류독일어와문학

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e-Laute im Ahd. und Mhd. wurden phonetisch nicht genau unterschieden, weil sie nach dem Zusammenfall der Phoneme und den regionalen gesprochenen Sprachen eine große phonetische Willkürlichkeit besaßen. Daher wurden e-Laute im Ahd. in den Handschriften mit <e>, <ȩ>, <a^e>, <ä>, <ei>, <ai>, <i>, <æ>,<oe>, <ē> gekennzeichnet. Im Mhd. ließen sich dagegen /ä/ mit <e>, <ȩ>, <ä>,<a^e>, <ei> und /æ/ mit <e>, <ē>, <æ>, <oe> unterscheiden. Durch den Zusammenfall der Phoneme und durch die morphologische Schreibung im Fnhd. wurden sie vereinigt. Die zahlreichen Schreibungen mit Ausnahme bringen noch große Schwierigkeiten nicht nur den Deutsch-als-Fremdsprache-Lernenden,sondern auch den Muttersprachlern. a) graphische Varianten der e-Laute durch Verbreitung der theoretischen Schreibprinzipien (Gewehr - Gewähr, rechen - rächen)b) morphologische Schreibungen mit Ausnahme, die etymologisch verdunkelt sind (z.B. aufwendig - aufwändig, einwenden - Einwand - Einwände)c) Dehnungszeichen durch die künstliche Analogiebildung (z.B. mhd. spilen >nhd. spielen; mhd. nêmen > nhd. nehmen)d) Entstehung des künstlichen Lese-Phonems /ä:/ (= [Ɛ:]), das mehrere phonetische Merkmale, also (+lang), (+offen), (+gespannt) erhält und sich im Nhd. Vokalsystem stößt (z.B. Ähre - Ehre, Gewähr - Gewehr). Hier kann man sich feststellen, dass die theoretischen Prinzipien durch die Vereinfachung der Schreibungen übermäßig systematisiert sind und in einzelnen Wörtern aber nicht konsequent durchgeführt sind. Um den Sprachgebrauch in der Schule und im Allgemeinen zu erleichtern, sollte man die künstliche Analogiebildung möglichst vermindern. Solche problematische Situationen gelten nicht nur für das Deutsche, sondern auch für eine Reihe von anderen Sprachen.

Abstract

e-Laute im Ahd. und Mhd. wurden phonetisch nicht genau unterschieden, weil sie nach dem Zusammenfall der Phoneme und den regionalen gesprochenen Sprachen eine große phonetische Willkürlichkeit besaßen. Daher wurden e-Laute im Ahd. in den Handschriften mit <e>, <ȩ>, <a^e>, <ä>, <ei>, <ai>, <i>, <æ>,<oe>, <ē> gekennzeichnet. Im Mhd. ließen sich dagegen /ä/ mit <e>, <ȩ>, <ä>,<a^e>, <ei> und /æ/ mit <e>, <ē>, <æ>, <oe> unterscheiden. Durch den Zusammenfall der Phoneme und durch die morphologische Schreibung im Fnhd. wurden sie vereinigt. Die zahlreichen Schreibungen mit Ausnahme bringen noch große Schwierigkeiten nicht nur den Deutsch-als-Fremdsprache-Lernenden,sondern auch den Muttersprachlern. a) graphische Varianten der e-Laute durch Verbreitung der theoretischen Schreibprinzipien (Gewehr - Gewähr, rechen - rächen)b) morphologische Schreibungen mit Ausnahme, die etymologisch verdunkelt sind (z.B. aufwendig - aufwändig, einwenden - Einwand - Einwände)c) Dehnungszeichen durch die künstliche Analogiebildung (z.B. mhd. spilen >nhd. spielen; mhd. nêmen > nhd. nehmen)d) Entstehung des künstlichen Lese-Phonems /ä:/ (= [Ɛ:]), das mehrere phonetische Merkmale, also (+lang), (+offen), (+gespannt) erhält und sich im Nhd. Vokalsystem stößt (z.B. Ähre - Ehre, Gewähr - Gewehr). Hier kann man sich feststellen, dass die theoretischen Prinzipien durch die Vereinfachung der Schreibungen übermäßig systematisiert sind und in einzelnen Wörtern aber nicht konsequent durchgeführt sind. Um den Sprachgebrauch in der Schule und im Allgemeinen zu erleichtern, sollte man die künstliche Analogiebildung möglichst vermindern. Solche problematische Situationen gelten nicht nur für das Deutsche, sondern auch für eine Reihe von anderen Sprachen.

참고문헌 (23)

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