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기생충 담론과 타자화 전략 - 카프카의 『변신』과 봉준호의 영화 <기생충>의 비교를 중심으로

Parasitendiskurse und Strategien des Othering - Am Beispiel von Franz Kafkas Die Verwandlung und Bong Joon-hos Film Parasite

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주제분류기타인문학

초록

이 글은 ‘기생자/기생충(Parasit)’ 은유를 인종주의적 타자화(Othering)의 전형적 형태로 분석하며, 프란츠 카프카의 『변신』(1915)과 봉준호의 영화 <기생충>(2019)을 이러한 관점에서 분석하였다. 두 작품은 사회적 배제, 신체성, 감각과 지각이 동물 은유와 기생적 범주화를 통해 어떻게 담론상으로 논의되는지를 즉물 적이며 직관적으로 보여준다. 카프카의 그레고르 잠자의 변신은 20세기 초반 유럽 사회의 반유대주의적 기생충 담론을 반영하며, 동시에 내면화된 ‘자기 혐오’의 정동적차원을드러낸다. 반면 봉준호가 연출한 영화 속의 김 씨 가족의 모습은 글로벌화된 현대 자본주의 세계의 계층적 불균형을 가리키며, 그 보이지 않는 차별은 특히 ‘후각’이라는 감각적 범주 속에서 드러나고 폭발적으로 분출되는 폭력으로 귀결된다. 이 글은 케시 박 홍의 『마이너 필링스 Minor Feelings』(2020) 개념을 이론적 기반으로 삼아 두 작품에 나타난 수치심, 두려움, 우울증, 분노, 불안 같은 정동은 개인의 감정 상태가 아니라 구조적으로 주변화된 모범 이주(민)자들의 체험으로 이해한다. 이에 따라 두 작품 속의 기생자 형상을 단순한 문학적 혹은 영화적 기호가 아니라, 의존, 쓸모 없음, 배제라는 사회적으로 부호화된 징표로 해석하며 경계 허물기의 아포리로 해석한다.

Abstract

Dieser Aufsatz analysiert die Metapher des ‘Parasiten’ als eine Form paradigmatischer Othering-Prozesse und untersucht Franz Kafkas Erzählung Die Verwandlung (1915) sowie Bong Joon-hos Film Parasite (2019) aus dieser Perspektive. Beide Werke zeigen auf unmittelbare und intuitive Weise, wie soziale Ausgrenzung, Körperlichkeit sowie Sinneswahrnehmung und Affektivität durch tierische Metaphern und parasitäre Kategorisierungen diskursiv verhandelt werden. Gregor Samsas Verwandlung bei Kafka reflektiert den antisemitischen Parasiten-Diskurs im Europa des frühen 20. Jahrhunderts und legt zugleich die affektive Dimension eines internalisierten ,Selbsthasses‘ offen. Dagegen verweist die Darstellung der Familie Kim in Bong Joon-hos Film auf die hierarchisierte Ungleichheit der globalisierten spätkapitalistischen Welt, wobei die unsichtbare Diskriminierung insbesondere in der Sinneswahrnehmung des ,Geruchs‘ aufscheint und sich schließlich in eruptiver Gewalt entlädt. Theoretisch stützt sich der vorliegende Beitrag auf Cathy Park Hongs Konzept der ,Minor Feelings‘ (2020). Scham, Angst, Depression, Wut und Unsicherheit werden dabei nicht als individuelle Gefühlszustände verstanden, sondern als strukturell marginalisierte Erfahrungen sogenannter ‘Model- Immigranten‘. Entsprechend werden die parasitären Figuren in beiden Werken nicht bloß als literarische oder filmische Zeichen, sondern als gesellschaftlich codierte Symptome von Abhängigkeit, Nutzlosigkeit und Ausschluss interpretiert als Aporien der Grenzüberschreitung.

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