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논문KCI 등재

횔덜린의 『오이디푸스 왕』에 대한 번역비평적 시도 – “과도한 고양을 ‘향/반’하여 그리스적 절제로”

Übersetzungskritischer Versuch zu Hölderlins Oedipus der Tyrann – “(ge)gen die exzentrische Begeisterung zur griechischen Einfalt”

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주제분류독일어와문학

초록

프리드리히 횔덜린의 그리스 문학 번역, 특히 소포클레스의 두 비극 『오이디푸스 왕』과 『안티고네』의 번역은 번역의 자기 규명을 위한 근원적인 질문을 내포하고 있는 문제적인 번역이라고 할 수 있다. 본 논문은 횔덜린 번역에 실증적으로 접근하기 위해 그가 번역한 『오이디푸스 왕』에 대한 번역비평을 시도하고자 한다. 우선 횔덜린의 번역에 대해서 발터 벤야민과 앙트완 베르만이 가졌던 생각으로부터 번역에 있어서 ‘문자성’ 과 ‘낯선 것과 고유한 것’을 연구를 위한 이론적 단초로 도출한다. 횔덜린은 고대 그리스인들에 대해서, 그리고 그들의 예술에 대해서 독자적인 관점을 가졌다. 횔덜린에 의하면 그리스인들에게 본래적이고 고유한 것은 “하늘의 불”이며, 그리스 예술은 이것을 그들에게 낯선 “표현의 명료함”을 통해 절제된 비극 형식 속에 담아낸다. 따라서 번역은 거꾸로 그리스 예술에서 하늘의 불을 끌어내어 드러내는 동시에 표현의 명료함도 지키는 과제를 갖게 된다. 이런 번역 지평이 구체적으로 드러난 한 사례로 본 논문은 ‘ὀργῇ(orgē)/Zorn’을 분석한다. 횔덜린은 『오이디푸스 왕』에 등장하는 ‘orgē’를 예외 없이, 또 가차 없이 분노를 뜻하는 ‘Zorn’으로 번역한다. 그리스 비극에서 파토스적 요소로 작용하는 ‘orgē’를 텍스트적인 맥락에서 ‘Zorn’으로 번역하며, 그 어원을 소환하여 ‘Zorn’으로써 비극의 형식을 이루는 대립구조를 드러내고, 이 말에 가능태로 존재하는 잠재성을 해방시켜 신과 인간의 ‘짝짓기’ 차원을 담아낸다. 이로써 소포클레스의 어휘 ‘orgē’에 소포클레스가 생각하지 못했거나, 숨겼던 비극적 형식과 비극의 세계관이 횔덜린의 번역에서 드러난다. 본 논문에서는 횔덜린의 번역과 문헌학적으로 모범적인 번역으로 평가받는 번역들의 비교를 통해서 횔덜린 번역의 독창성과 의의를 밝힐 수 있을 것으로 기대한다.

Abstract

Die Übersetzungen von Sophokles’ Tragödien Oedipus der Tyrann und Antigonae von Friedrich Hölderlin können als problematische Übersetzungen bezeichnet werden, die die grundlegenden Fragen zur Selbstvergewisserung des Übersetzens in sich tragen. Diese Studie unternimmt einen übersetzungskritischen Versuch zu Hölderlins Übersetzung Oedipus der Tyrann, um sich ihr auf empirische Weise zu nähern. Zunächst werden die Überlegungen Walter Benjamins und Antoine Bermans zu Hölderlins Übersetzung herangezogen, um daraus die Begriffe der “Wörtlichkeit” sowie des “Fremden und Eigenen” als theoretische Ansatzpunkte für die Untersuchung zu gewinnen. Hölderlin hatte eine eigenständige Vorstellung von den alten Griechen und ihrer Kunst. Laut Hölderlin ist das den Griechen ursprünglich Eigene das “Feuer vom Himmel”, und ihre Kunst fasst dieses in der ihnen fremden “Klarheit der Darstellung” innerhalb einer gezügelten Form der Tragödie. Daraus ergibt sich für deren Übersetzung die Aufgabe, gewissermaßen umgekehrt das Feuer vom Himmel aus der griechischen Kunst hervorzuholen und sichtbar zu machen, zugleich jedoch auch die Klarheit der Darstellung zu erhalten. Als ein exemplarisches Beispiel, in dem sich ein solches Übersetzungsprojekt konkret zeigt, analysiert die vorliegende Studie insbesondere das Wort ὀργῇ(orgē)/Zorn. Hölderlin übersetzt das im Oedipus Tyrannos siebenmal vorkommende Wort orgē ausnahmslos und kompromisslos mit Zorn: So überträgt er orgē, das bei Sophokles in erster Linie als ein Affekt des Pathos wirkt, in eben diesem Sinne in Zorn. Darüber hinaus geht Hölderlin auf den etymologischen Ursprung des deutschen Wortes Zorn zurück und stellt in der Übersetzung die Struktur von “Rede gegen Rede” dar, in der die tragischen Spannungen in den Dialogen, zwischen Dialog und Chor sowie zwischen den einzelnen Szenen ausgetragen werden. Schließlich bringt Hölderlin mit der Übertragung von orgē in Zorn das “Feuer vom Himmel” ans Tageslicht, also jenes den Griechen Eigene, das bei Sophokles nur verborgen, wenn nicht gar verleugnet bleibt. Insofern ergänzt Hölderlins Übersetzung das Original und erweist sich als ein Bruchstück jener größeren Sprache, die Walter Benjamin “die reine Sprache” nennt.

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