헤르바르트의 ‘미적 교육론’과 횔덜린의 번역 『안티고네』에 나타난 ‘미적인 것’ - 낭만적 교육과 낭만적 번역에 관하여
Das Ästhetische bei Herbart und die Übersetzung bei Hölderlin - über die romantische Erziehung und Übersetzung
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초록
Das Ästhetische ist einerseits als das Praktische des Individuums bei Herbart und andererseits als das Romantische der Übersetzung bei Hölderlin zu verstehen. In dieser Abhandlung Das Ästhetische bei Herbart und die Übersetzung bei Hölderlin handelt es sich um das wesenhafte Verstehen des Ästhetischen in der Erziehung und in der Übersetzung. Herbarts These über die ästhetische Erziehung ist eine praxisorientierte, kreative Lehrund Lernmethode. Ästhetische Erziehung im Herbartschen Sinne basiert u. a. auf dem Interesse und dem Geschmack der Individuen. Die Erziehung muss ästhetisch sein im Sinne der Praktik und der Vielseitigkeit im erziehenden Unterricht. Herbart meint, dass die Erziehung individuell und interessen- erweckend sein muss. Im Vergleich zu der von Kant und Fichte determinierten Theorie resultiert Herbarts These aus der ästhetischen, sich entwerfenden Erziehung des Individuums. Im Zeitalter der Romantik ist Hölderlins Übersetzung der altgriechischen Sophoklesschen Werke ins Deutsche als ein Vorgang zum Verstehen des Ästhetischen zu betrachten. Antigones Versuch, gegenüber der staatlichen Macht noch menschlicher zu werden, ist nicht als ein Vertstoß gegen das Gesetz, sondern als ein Ästhetisch- Erhabenes des weltlichen Menschen zu verstehen. In der Übersetzung des Oedipus-Mythos von Sophokles wollte Hölderlin das Menschliche als das Ästhetische hervorheben. Von den menschlichen Mangel- erfahrungen kann man Beispiele in der Literatur finden, so wie z. B. Martin Walser sein Bekenntnis zum Schreibprozess als Beschreibung der Mangelerfahrungen ablegt. Hölderlins Versuch, in der Übersetzung das Menschliche als das Ästhetische zu übertragen und zu be- schreiben, ist ein unübersehbarer Vorgang zum Verstehen des Weltlichen. Zum Schluss verstehen Herbart und Hölderlin das Ästhetische als das Wesen der Erziehung und der Übersetzung.
Abstract
Das Ästhetische ist einerseits als das Praktische des Individuums bei Herbart und andererseits als das Romantische der Übersetzung bei Hölderlin zu verstehen. In dieser Abhandlung Das Ästhetische bei Herbart und die Übersetzung bei Hölderlin handelt es sich um das wesenhafte Verstehen des Ästhetischen in der Erziehung und in der Übersetzung. Herbarts These über die ästhetische Erziehung ist eine praxisorientierte, kreative Lehrund Lernmethode. Ästhetische Erziehung im Herbartschen Sinne basiert u. a. auf dem Interesse und dem Geschmack der Individuen. Die Erziehung muss ästhetisch sein im Sinne der Praktik und der Vielseitigkeit im erziehenden Unterricht. Herbart meint, dass die Erziehung individuell und interessen- erweckend sein muss. Im Vergleich zu der von Kant und Fichte determinierten Theorie resultiert Herbarts These aus der ästhetischen, sich entwerfenden Erziehung des Individuums. Im Zeitalter der Romantik ist Hölderlins Übersetzung der altgriechischen Sophoklesschen Werke ins Deutsche als ein Vorgang zum Verstehen des Ästhetischen zu betrachten. Antigones Versuch, gegenüber der staatlichen Macht noch menschlicher zu werden, ist nicht als ein Vertstoß gegen das Gesetz, sondern als ein Ästhetisch- Erhabenes des weltlichen Menschen zu verstehen. In der Übersetzung des Oedipus-Mythos von Sophokles wollte Hölderlin das Menschliche als das Ästhetische hervorheben. Von den menschlichen Mangel- erfahrungen kann man Beispiele in der Literatur finden, so wie z. B. Martin Walser sein Bekenntnis zum Schreibprozess als Beschreibung der Mangelerfahrungen ablegt. Hölderlins Versuch, in der Übersetzung das Menschliche als das Ästhetische zu übertragen und zu be- schreiben, ist ein unübersehbarer Vorgang zum Verstehen des Weltlichen. Zum Schluss verstehen Herbart und Hölderlin das Ästhetische als das Wesen der Erziehung und der Übersetzung.
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