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번역비평을 위한 한 시도: 『히페리온』 - 문화의 이중굴절로서의 번역글쓰기

Ein Versuch zur Übersetzungskritik: Hyperion - Schreiben der Übersetzung als doppelte Refraktionen der Kultur

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주제분류독일어와문학

초록

Bei der literarischen Übersetzung ist es schwierig, objektive, quantitative Evaluationskriterien anzuwenden. Dieses geht, neben den Mehrdeutigkeiten des literarischen Textes, vor allem darauf zurück, dass es sich um Schreiben in der Dimension des Zieltextes handelt. Das heißt, dass die Literaturübersetzung auch mit sprachlichen und ästhetischen Gestaltungen des Übersetzers verbunden ist, die über partielle Genauigkeit und Texttreue hinauslaufen und teilweise der sprachlichen Kreativität des Übersetzers unterworfen sind. In dieser Hinsicht ist bei literarischen Übersetzungen die umfangreiche Übersetzungskritik noch hilfreicher als die Übersetzungsevaluation, die eher der Bearbeitung eines Sachtextes gilt. Von dieser Erkenntnis ausgehend wird in dieser Studie versucht, die koreanische Übersetzung von Hölderlins Hyperion näher zu analysieren. Die Hyperion-Übersetzung von Kyung-Ho Hong, die 1975 erschien, war bis vor kurzem die einzige Übersetzung dieses Textes. Trotz einer Reihe kleiner bzw. schwerwiegender Fehler ist es nicht zu leugnen, dass Hongs Übersetzung unverkennbar eigene Vorzüge bewahrt: Der Übersetzer bemüht sich ausdrücklich, das heterogene Kulturgut den Lesern des Zieltextes zu übermitteln: das antike Griechentum, die kritische Lage Griechenlands im 18. Jh., den deutschen Idealismus, Ideen der französischen Revolution etc., deren Zusammenhänge den koreanischen Lesern damals schwer zugänglich waren. Vor allem setzt der Übersetzer große Mühe daran, dass die poetischen und metaphysischen Beschaffenheiten des Ausgangstextes nicht verloren gehen. Allerdings darf man einige fragwürdige Punkte nicht völlig außer Acht lassen: Die gezielte Lesbarkeit des Zieltextes nimmt z. T. die Transparenz bzw. die Wesenheit der hölderlinschen Sprache in Kauf. Beispielsweise sind nicht selten Variierungen des Satzbaus und der Satzlänge, sowie das Einsetzen zusätzlicher Satzzeichen etc. zu beobachten. Man findet auch Wörter, die im Zieltext ausgelassen oder absichtlich hinzugefügt sind, um die poetische Stimmung zu betonen oder den Rhythumus der Zielsprache hervorzurufen. Dennoch stellt der Übersetzer anhand seiner eindrucksvollen Tüchtigkeit den schwer rezipierbaren Text den koreanischen Lesern vor, indem er versucht, das Fremde der anderen Kulturen anhand verschiedener Hilfsmittel wie Vorrede, Fußnoten etc. dem Leser verständlich zu machen, und lässt uns dadurch jahrzehntelang an den Namen des Autors Hölderlin denken, der uns ansonsten nicht im Bewußtsein geblieben wäre.

Abstract

Bei der literarischen Übersetzung ist es schwierig, objektive, quantitative Evaluationskriterien anzuwenden. Dieses geht, neben den Mehrdeutigkeiten des literarischen Textes, vor allem darauf zurück, dass es sich um Schreiben in der Dimension des Zieltextes handelt. Das heißt, dass die Literaturübersetzung auch mit sprachlichen und ästhetischen Gestaltungen des Übersetzers verbunden ist, die über partielle Genauigkeit und Texttreue hinauslaufen und teilweise der sprachlichen Kreativität des Übersetzers unterworfen sind. In dieser Hinsicht ist bei literarischen Übersetzungen die umfangreiche Übersetzungskritik noch hilfreicher als die Übersetzungsevaluation, die eher der Bearbeitung eines Sachtextes gilt. Von dieser Erkenntnis ausgehend wird in dieser Studie versucht, die koreanische Übersetzung von Hölderlins Hyperion näher zu analysieren. Die Hyperion-Übersetzung von Kyung-Ho Hong, die 1975 erschien, war bis vor kurzem die einzige Übersetzung dieses Textes. Trotz einer Reihe kleiner bzw. schwerwiegender Fehler ist es nicht zu leugnen, dass Hongs Übersetzung unverkennbar eigene Vorzüge bewahrt: Der Übersetzer bemüht sich ausdrücklich, das heterogene Kulturgut den Lesern des Zieltextes zu übermitteln: das antike Griechentum, die kritische Lage Griechenlands im 18. Jh., den deutschen Idealismus, Ideen der französischen Revolution etc., deren Zusammenhänge den koreanischen Lesern damals schwer zugänglich waren. Vor allem setzt der Übersetzer große Mühe daran, dass die poetischen und metaphysischen Beschaffenheiten des Ausgangstextes nicht verloren gehen. Allerdings darf man einige fragwürdige Punkte nicht völlig außer Acht lassen: Die gezielte Lesbarkeit des Zieltextes nimmt z. T. die Transparenz bzw. die Wesenheit der hölderlinschen Sprache in Kauf. Beispielsweise sind nicht selten Variierungen des Satzbaus und der Satzlänge, sowie das Einsetzen zusätzlicher Satzzeichen etc. zu beobachten. Man findet auch Wörter, die im Zieltext ausgelassen oder absichtlich hinzugefügt sind, um die poetische Stimmung zu betonen oder den Rhythumus der Zielsprache hervorzurufen. Dennoch stellt der Übersetzer anhand seiner eindrucksvollen Tüchtigkeit den schwer rezipierbaren Text den koreanischen Lesern vor, indem er versucht, das Fremde der anderen Kulturen anhand verschiedener Hilfsmittel wie Vorrede, Fußnoten etc. dem Leser verständlich zu machen, und lässt uns dadurch jahrzehntelang an den Namen des Autors Hölderlin denken, der uns ansonsten nicht im Bewußtsein geblieben wäre.

참고문헌 (16)

  1. Hölderlin, F., "Hyperion oder der Eremit in Griechenland" (1983), Stuttgart
  2. 횔덜린, F., "히페리온" (1975), 범우사
  3. 횔덜린, 프리드리히, "빵과 포도주" (1997), 민음사
  4. 횔덜린, "휘페리온의 노래" (2004), 고려대출판부
  5. 횔덜린, 프리드리히, "횔덜린 시선" (2008), 유로서적
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  7. 소봉파, "세계문학과 주인공 총해설", pp.364~365 (1980), 일신사
  8. 이충섭, "한국의 독어독문학 관계 번역문헌 정보" (1990), 한국문화사
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  10. 장진길, "독일문학의 한국어 번역에 대한 문헌학적 고찰 (I) - 1958년부터 1968년까지: 창조와 혼란", 카프카 연구, (20), pp.189~210 (2008), 한국카프카학회
  11. Berman, Antoine, "The Experience of the Foreign. Culture and Translation in Romantic Germany" (1992), State University of New York Press
  12. Bothe, Hennig, "Hölderlin zur Einführung" (1994), Hamburg
  13. Gaier, Ulrich, "Hölderlin" (1993), Tübingen
  14. Heidegger, Martin, "Hölderlins Hymne Der Ister" (1993), Frankfurt a. M.
  15. Kreuzer, Johann, "Hölderlin Handbuch. Leben-Werk-Wirkung" (2002), Stuttgart
  16. Venuti, Laurence, "번역의 윤리 in : 차이의 미학을 위하여" (2006), 열린책들

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