사이버네틱스 시대에 대응하는 시인의 모험 – 하이데거의 기술론을 바탕으로 릴케의 「즉흥시」 읽기
Das Wagnis des Dichters als Antwort auf das kybernetische Zeitalter – Eine Lektüre von Rainer Maria Rilkes “Improvisierte Verse” auf der Grundlage von Martin Heideggers Technikdenken
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초록
본 논문의 목적은 원자 기술의 발전과 사이버네틱스의 등장으로 특징지어지는 20세기 기술 시대를 배경으로, 하이데거가 현대 기술의 과도한 ‘의지 Wille’에 대응하여 예술, 특히 시문학의 본질과 시인의 사명을 어떻게 사유하는지를 그의 기술론과 릴케의 「즉흥시」 해석을 중심으로 살펴보는 데 있다. 이를 위해 제II장에서는 하이데거의 예술론에 중요한 준거가 되는 그의 기술론을 「기술에 대한 물음」(1954)을 중심으로 개괄한다. 제III장에서 는 20세기 현대 기술, 특히 고도화된 제어 기술인 사이버네틱스에 대한 하이데거의 비판적 고찰을 다룬다. 제IV장에서는 현대 기술의 ‘몰아세움 Ge-stell’과 ‘계산적 사고’에 대한 응답으로서 하이데거가 숙고한 시문학의 본질과 시인의 사명을 「무엇을 위한 시인인가?」 (1946)에서 전개된 릴케의 「즉흥시」 해석을 중심으로 논한다. 그에 따르면, 릴케는 시인을 자기 관철의 방식으로 세계를 대상화하는 현대의 의욕하는 인간보다 ‘더욱더’ 의지적 이거나 모험적인 자로 제시한다. 그러나 존재와 ‘존재의 집’인 언어의 영역 속으로 모험하는 시인의 의지적 측면은 모험 그 자체로서의 시의 권역, 즉 ‘열린 장 das Offene’ 안 에서 비(非)의지적 차원과 중첩될 가능성을 얻는다. 하이데거는 릴케의 시인을 통해 시인이 형이상학적 의지와 무관하지 않음에도, 더욱더 모험적으로 ‘[존재의] 참말 die Sage’을 감행함으로써 시라는 모험 속에서 구원적 사명을 수행할 수 있음을 밝힌다.
Abstract
Ziel dieser Arbeit ist es, vor dem Hintergrund des technischen Zeitalters des 20. Jahrhunderts, das durch die Entwicklung der Atomtechnologie und das Aufkommen der Kybernetik gekennzeichnet ist, zu untersuchen, wie Heidegger als Antwort auf den übermäßigen ‘Willen’ der modernen Technik über das Wesen der Kunst, insbesondere der Dichtung, sowie über die Aufgabe des Dichters nachdenkt. Im Mittelpunkt stehen dabei sein Technikdenken und seine Interpretation von Rilkes Gedicht “Improvisierte Verse”. Dazu bietet Kapitel II eine Übersicht über Heideggers Technikdenken, das seinem Kunstdenken zugrunde liegt, mit besonderem Fokus auf Die Frage nach der Technik (1954). Kapitel III widmet sich Heideggers kritischer Betrachtung der modernen Technik des 20. Jahrhunderts, insbesondere der hochentwickelten Steuerungstechnologie der Kybernetik. In Kapitel IV werden sodann Heideggers Überlegungen zum Wesen der Dichtung und zur Aufgabe des Dichters – als Antwort auf das ‘Ge-stell’ der modernen Technik und das ‘rechnende Denken’ – anhand seiner Interpretation von Rilkes “Improvisierte Verse” in Wozu Dichter? (1946) erörtert. Heidegger zufolge stellt Rilke den Dichter als jemanden dar, der ‘williger’ oder ‘wagender’ ist als der moderne ‘Wollende’, der die Welt in der Weise des Sichdurchsetzens vergegenständlicht. Doch gewinnt die willentliche Seite des Dichters, der sich in den Bezirk des Seins und in die Sprache als das ‘Haus des Seins’ hineinwagt, die Möglichkeit, sich im Umkreis der Dichtung als Wagnis selbst – d.h. im ‘Offenen’ – mit der nicht willentlichen Dimension zu überlagern. Durch den Dichter Rilkes macht Heidegger deutlich, dass der Dichter, auch wenn er nicht frei von metaphysischem Willen ist, durch das umso wagendere Wagen der ‘Sage’ im Wagnis der Dichtung die rettende Aufgabe zu erfüllen vermag.
