이 입김 같은 먼지별에서 - W. G. 제발트의 글이미지
In diesem hauchartigen Staubstern - Die Textbilder bei W. G. Sebald
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초록
제발트의 문학은 그 자체로 소멸되었거나 소멸되어 가는 세계의 잔해이면서 이 잔해의 전시장이다. 그리고 이 전시는 그의 개인적이고 실존적 차원에 국한된 기억이면서 동시에 사회역사적이고 문화적으로 확산된 기억의 산물이다. 그의 글은 기억에 의해 작성된 것이면서 이 기억의 방법을 이용한 것이고, 이같은 방법으로 또 다른 기억을 지향한다. 그리하여 그의 글을 통해 시간적으로 낯선 사건과 공간적으로 떨어져 있는 사물이 서로 이어졌다면, 이 결합의 구성적 원리 또한 기억이다. 여기에서 텍스트는 망실된 경험과 현실의 기록물로, 또 시간과 역사의 증인으로 자리한다. 제발트의 글은 그 자체로 기억 속에서 경험을 수집하고 새로 구성하여 지난 날의 과오를 교정하고 그 고통을 위로하려는 문화적 기억의 실험장이다. 그의 글을 채우는 다양한 이미지는 작가의 이런 재구성적 서사의지에 조력한다.
Abstract
In vorliegender Arbeit wird das Verständnis W. G. Sebalds von den Textbildern in seinem Roman Austerlitz(2001) behandelt. Verschiedene Bilder durchziehen seinen Text in vielerlei Form als Erinnerungsstück, Reisebericht, Geschichtsdokument und fotografiertes Fundstück. Er wandert erzählend, reist erinnernd, um die abgelegenen und nicht mehr beachteten Existenzen nicht nur in der kollektiven Geschichte sondern auch in seiner persönlichen Lebensgeschichte zurückzurufen. Daher findet sich in seinen Texten überall das tief Melancholische der historischen, poetischen Wahrheit. Ein Grund für den Verlust, den sozusagen ‘modernes Leben’ erleidet, entsteht aus der ‘Gleichschaltung der Zeit’, die etwa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte. Die Gleichschaltung der Zeit bedeutet die Standardisierung der Zeit. Heutzutage müssen wir alle, sei es in der Stadt oder auf dem Land, nach diesen standardisierten, synchronisierten Zeitregeln unsere Handlungsweise ausrichten. Dies wäre als ‘Vergöttlichung der Zeit’ zu bezeichnen, während das Wort Fetischsmus als ‘Vergöttlichung der Dinge’ zu charakterisieren ist. Die Geschichten und Ereignisse im Leben werden meist von niemandem gehört, aufgezeichnet und weitererzählt. Alles löst sich ständig auf, fällt nach unten und gerät dann in Vergessenheit. Angesichts dieses langsamen Sichauflösens aller Erscheinungen mobilisiert Sebald einen “ungetrübten Verstand”, der “über die ganze Misere hinwegfliegen” kann. Mit diesem Verstand verwendet er verschiedene Bildmaterialien wie Fotos, Gemälde, Erinnerungen und Reflexionen, wobei der Erzähltext selbst ein Bildertext wird. Bilder sind also das Medium der Reflexion, die das semantisch versteinerte Gefüge der durch Vergessen und Verdrängen verschleierten Vergangenheit sprengt. Textbilder sind Traumbilder. Erst mit der literarischen Rekonstruktion der Bildwelt kommen die Visionen einer anderen besseren Wirklichkeit zum Vorschein. In seinem Bildertext entdeckt man deshalb viele unbekannte Welten, die noch wirklicher als die Wirklichkeit sind. Sebald ist ein literarischer Rekonstrukteur der europäischen Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts, die als verloren und verwirkt gilt.
참고문헌 (6)
- 안미현, "아우스터리츠" (2009), 을유문화사
- W. G. Sebald, "Die Ringe des Saturn. Eine englische Wallfahrt", Frankfurt, 1997, ~
- 스티븐 J. 굴드, "시간의 종말" (1999), 끌리오
- 문광훈, "시간의 밖에 서다 - W. G. 제발트의 기억풍경", 독일언어문학, (55), pp.1~18 (2012), 한국독일언어문학회
- Arthur Lubow, "The Emergence of Memory", pp.159~173 (2007), New York
- Eleanor Wachtel, "The Emergence of Memory", pp.37~61 (2007), New York
