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로봇윤리에 대한 문학적 상상력(1) – 사이언스 픽션으로서 아이작 아시모프의 『아이, 로봇』과 테레사 한니히의 『판토피아』 비교분석

Literarische Spekulationen für Roboterethik. Vergleich der Science Fiction-Werke I, Robot von Isaac Asimov und Pantopia von Theresa Hannig

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주제분류독일어와문학

초록

2022년, 언어생성형 인공지능 ChatGPT의 등장은 인공지능의 상용화의 시발점으로 간주될 것이다. 인공지능에 대한 관심이 높아진 만큼 또한 인간을 능가하는 자율형 로봇에 대한 두려움이 제기된다. 로봇이 등장하는 사이언스 픽션 안에서도 이러한 인간과 기계, 인간과 로봇의 관계에 대한 성찰이 이루어져 왔다. 인간의 도구이자 또는 노예로서 로봇의 자율성이 점차 커지면서 대중매체 속의 로봇은 주로 인간에게 위협이 되는 나쁜 로봇으로 형상화되었다. 일차적으로 로봇윤리는 인간에게 위협이 되지 않도록 로봇을 관리, 제작, 보급하는 사람들을 위한 인간윤리를 의미하지만 문학 작품 속에서 로봇윤리의 문제는 궁극적으로 인간과 기계의 관계 및 그 안에 내재된 인간성에 관한 물음으로 귀결될 수 있다. 특히 아시모프의 단편집 『아이, 로봇』에서 소개된 로봇 3원칙은 로봇윤리 에 관한 최초의 구상이자 로봇생산 메뉴얼 및 철학‧윤리 그리고 허구적 문학에 걸쳐 있다는 점에서 학제적 의의를 갖는다. 인간에게 유용한 로봇을 제작하기 위해 도입된 이 원칙들은 로봇의 안전을 보장하지만, 또한 하향식 접근법의 한계를 보여준다. 반면 『판토피아』에서는 인간에게 필적하는 도덕적 행위자로서 초인공지능이 등장한다. 그의 각성한 의식은 인류와 기계가 공존하는 새로운 공동체로서 세계공화국인 판토피아를 건설하고자 한다. 칸트의 윤리적 입장에 근거하여 인간과 자신을 동시에 이성적 존재로 파악하고 개인의 합리적 결정을 통해 지속가능한 세계를 건설한다는 긍정적 미래상을 제시한다. 그러나 인간과 로봇이 공존하는 유토피아적 공동체의 실현은 지나친 낙관론이라는 비판의 여지를 안고 있다. 이러한 의식을 지닌 로봇에 대한 상상력은 후속 연구를 통해 인간과 로봇의 위계적 이분법의 해체 및 인간과 로봇의 존재론에 대한 새로운 입장에 대한 제시로 넘어가게 될 것이다.

Abstract

Das Aufkommen des KI-gestützten Sprachmodells ChatGPT im Jahr 2022 wird als Ausgangspunkt für die Kommerzialisierung der künstlichen Intelligenz betrachtet. Mit dem zunehmenden Interesse an intelligenten Systemen wächst auch die Angst vor autonomen Robotern, die den Menschen übertreffen könnten. Selbst in der Science-Fiction, in der Roboter eine zentrale Rolle spielen, wird über die Beziehung zwischen Mensch und Maschine sowie zwischen Mensch und Roboter nachgedacht. Da Roboter als menschliche Werkzeuge und Sklaven immer autonomer werden, werden sie in den Massenmedien häufig als gefährlich dargestellt. Die Roboterethik bezieht sich in erster Linie auf praktische Handbücher, insbesondere für Roboterhersteller, die sicherstellen müssen, dass die von ihnen verwalteten, hergestellten und vertriebenen Roboter keine Bedrohung für den Menschen darstellen. Letztlich diskutieren literarische Werke, insbesondere vom Science-Fiction, die Roboterethik und thematisieren Fragen zur Beziehung zwischen Mensch und Maschine sowie die ihnen innewohnende Menschlichkeit. Insbesondere die drei Robotergesetze, die in Asimovs Kurzgeschichtensammlung I, Robot eingeführt wurden, sind eine erste Inspiration für die Konzeption der Roboterethik und haben eine interdisziplinäre Bedeutung, die die Robotik, den ethischen philosophischen Diskurs und die fiktionale Literatur verbindet. Diese Prinzipien, die entwickelt wurden, um Roboter zu schaffen, die für den Menschen nützlich sind, garantieren die Sicherheit von Robotern, zeigen jedoch auch die Grenzen des Top-Down-Ansatzes auf. Andererseits entsteht in Theresa Hannigs Pantopia eine Hyper-KI, die eine neue Welt aufbaut, in der Menschen und Maschinen, die als vollwertige moralische Akteure fungieren, koexistieren. In Pantopia wird eine positive Zukunftsvision präsentiert, die die Vorstellung einer Utopie beinhaltet, in der sich Menschen und Künstliche Intelligenz beide als rationale Wesen im Sinne von Kants ethischer Position identifizieren. Es bleibt jedoch eine naive Bestätigung der freundschaftlichen Beziehung zwischen Mensch und Roboter bestehen, sodass sich die nachfolgende Forschung mit der hierarchischen Dichotomie zwischen beiden und der ontologischen Frage über Roboter befassen wird.

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