클라이스트의 줄표의 기능과 번역 문제 – 「O.... 후작 부인」을 중심으로
Der Gedankenstrich in Kleists Marquise von O.... - Funktion und Übersetzung ins Koreanische
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초록
클라이스트의 노벨레 「O.... 후작 부인」에는 ‘독일 문학에서 가장 유명한 줄표’가 등장 한다. 그러나 이 작품을 한국어 번역으로 읽는 독자가 독일어 원문에서 줄표가 갖는 효과를 그대로 체험할 수는 없다. 그렇다면 번역자는 이 줄표를 어떻게 번역해야 할 것인가? 이에 답하기 위해 이 연구에서는 먼저 클라이스트가 작품을 썼던 1800년대 줄표의 일반적인 기능과 클라이스트만의 독창적인 사용에 대해 살펴보고, 줄표라는 문장부호 번역의 일반적인 문제를 고찰한다. 그리고 현재까지 나온 「O.... 후작 부인」의 번역본 7종에서 문제의 줄표가 어떻게 번역되었는가를 비교 분석하여 각각의 번역 전략을 밝힌다. 독일 문학에서 줄표는 1660년대에 희곡작품에서 처음 사용됐고 1800년대에 이르러서는 시와 산문에서도 널리 쓰였다. 그런데 마침표나 물음표, 느낌표와 같이 의미가 단순하고 명확한 문장부호와는 달리 줄표는 상대적으로 자유롭게 사용됐다. 클라이스트는 「O.... 후작 부인」에서 가장 결정적인 사건인 후작 부인의 임신 순간을 오직 줄표 하나로만 표시했다. 독자는 첫 번째 독서에서는 이 줄표가 진실을 은폐하고 있다는 사실을 인식하지 못하지만, 결말에 다다를수록 줄표의 의미심장함을 의식하게 된다. 우리말 번역에서 초기의 번역에서는 줄표가 생략되었지만 이를 나름 어구를 통해 대체하려 노력했고, 줄표를 표시한 이후의 번역들은 줄표 앞뒤의 번역어를 각기 달리하며 다양한 번역 전략을 제시한다.
Abstract
In Kleists Novelle Die Marquise von O.... findet sich ‘der berühmteste Gedankenstrich der deutschen Literatur’. Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, ob ein Leser dieses Werkes in koreanischer Übersetzung den Gedankenstrich auf die gleiche Weise erfährt wie ein Leser des deutschen Originaltextes. Zu diesem Zweck analysiert die vorliegende Studie zunächst die Funktionen des Gedankenstrichs um 1800, als Kleist seine Werke verfasste, sowie Kleists einzigartige Verwendung des Gedankenstrichs. Im Anschluss wird das allgemeine Problem der Übersetzung des Gedankenstrichs als Satzzeichen untersucht. Schließlich werden die sieben bisher erschienenen Übersetzungen der Marquise von O.... analysiert. In der deutschen Literatur erschien der Gedankenstrich erstmals in den 1660er Jahren in dramatischen Werken, und um 1800 war er in der Lyrik und Prosa weit verbreitet. Im Gegensatz zu anderen Satzzeichen wie Punkt, Fragezeichen und Ausrufezeichen, die eine einfache und klare Bedeutung haben, wurde der Gedankenstrich jedoch relativ frei verwendet. In der Marquise von O.... wird das entscheidende Ereignis, der Moment der Empfängnis der Marquise, durch lediglich einen Gedankenstrich gekennzeichnet, welcher beim ersten Lesen vom Leser nicht als solcher wahrgenommen wird, sondern erst je näher man dem Ende kommt, desto mehr wird einem die Bedeutung dieser Auslassung bewusst. In den frühen koreanischen Übersetzungen wurde der Gedankenstrich nicht markiert, sodass eine Ersatzstrategie angewendet wurde, um dessen Funktion im Originaltext anzudeuten. In den anderen Übersetzungen, in denen der Gedankenstrich markiert wurde, lassen sich unterschiedliche Strategien beobachten, um dessen Funktion im Kontext des Originaltextes wiederzugeben.
