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브레히트의 ‘나무 화두’에 대한 시론적 화답시 고찰

Der poetologische Diskurs um Brechts ‘Baum-Diktum’

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주제분류독일어와문학

초록

Brechts An die Nachgeborenen hat in der Geschichte der deutschen Lyrik nachdem zweiten Weltkrieg unzählige Antwortgedichte bzw. Reaktionsgedichtehervorgebracht. Insbesondere das berühmte Diktum “Gespräch über Bäume” desGedichts hat zum diversen poetologischen Diskurs der Lyriker geführt. Dabei sindGünter Eich, Paul Celan, Peter Huchel und Erich Fried als produktive Beteiligtenzu nennen. In dieser Arbeit habe ich jeweils ein Gedicht von ihnen gewählt unduntersucht, wie sie mit Brechts ‘Baum-Diktum’ lyrisch bzw. poetololisch auseinandergesetzt haben. Eichs Ende eines Sommers drückt, im Widerspruch zur Brechtschen ethischenForderung weg von der Natur, hin zum sozialen Engagement, die Sehnsucht nachder Natursprache bzw. der Ursprache aus, die eine wahre Lyrik ermögliche. Celanstellt in Ein Blatt das ‘Gespräch’ überhaupt, nicht ein Gespräch über Bäume, inFrage, weil die gewohnte Sprache grundsätzlich nicht in der Lage sei, die Realität,insbesondere die nach Auschwitz, zu erfassen. Huchel versucht Baum und Gespräch, d. h. Lyrik miteinander zu verbinden,während er ein antikes Beispiel, Theophrast, anführt, der als frühes Vorbild geltenkönnen. In Frieds Gedicht Eine neue Naturdichtung ist schon beim Titel als‘Poesie über Poesie’ sein poetologischer Standpunkt dargestellt. Fried behauptet,dass nicht nur die Lyrik, sondern die Dichtung überhaupt im intertextuellenKontext entstehe und rezipiert werde, und dass die Natur als solche kaumnachzuahmen sei. Und bei Fried kommt auch die ökologische Thematik zumAusdruck. Kurzum, der poetologische Dirkurs um Brechts ‘Baum-Diktum’ zeigt, wiedivers und tiefsinnig die Lyriker ihre Lyrikkonzepte entwickelten.

Abstract

Brechts An die Nachgeborenen hat in der Geschichte der deutschen Lyrik nachdem zweiten Weltkrieg unzählige Antwortgedichte bzw. Reaktionsgedichtehervorgebracht. Insbesondere das berühmte Diktum “Gespräch über Bäume” desGedichts hat zum diversen poetologischen Diskurs der Lyriker geführt. Dabei sindGünter Eich, Paul Celan, Peter Huchel und Erich Fried als produktive Beteiligtenzu nennen. In dieser Arbeit habe ich jeweils ein Gedicht von ihnen gewählt unduntersucht, wie sie mit Brechts ‘Baum-Diktum’ lyrisch bzw. poetololisch auseinandergesetzt haben. Eichs Ende eines Sommers drückt, im Widerspruch zur Brechtschen ethischenForderung weg von der Natur, hin zum sozialen Engagement, die Sehnsucht nachder Natursprache bzw. der Ursprache aus, die eine wahre Lyrik ermögliche. Celanstellt in Ein Blatt das ‘Gespräch’ überhaupt, nicht ein Gespräch über Bäume, inFrage, weil die gewohnte Sprache grundsätzlich nicht in der Lage sei, die Realität,insbesondere die nach Auschwitz, zu erfassen. Huchel versucht Baum und Gespräch, d. h. Lyrik miteinander zu verbinden,während er ein antikes Beispiel, Theophrast, anführt, der als frühes Vorbild geltenkönnen. In Frieds Gedicht Eine neue Naturdichtung ist schon beim Titel als‘Poesie über Poesie’ sein poetologischer Standpunkt dargestellt. Fried behauptet,dass nicht nur die Lyrik, sondern die Dichtung überhaupt im intertextuellenKontext entstehe und rezipiert werde, und dass die Natur als solche kaumnachzuahmen sei. Und bei Fried kommt auch die ökologische Thematik zumAusdruck. Kurzum, der poetologische Dirkurs um Brechts ‘Baum-Diktum’ zeigt, wiedivers und tiefsinnig die Lyriker ihre Lyrikkonzepte entwickelten.

참고문헌 (41)

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