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아이헨도르프의 자연시에 나타난 밤과 숲의 이미지

Das romantische Motiv von Nacht und Wald in der Naturlyrik bei Joseph von Eichendorff

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주제분류독일어와문학

초록

Der romantische Dichter Joseph von Eichendorff wurde zwar viel gelesen, aber er wurde von den Literaturwissenschaftlern wegen einer gewissen Einfachheit seiner volksliedhaften Gedichte einerseits und der katholisch-religiösen Charaktere seiner Gedichte andererseits generell unterschätzt. Bei der Lektüre seiner Gedichte sind die Leser, sei es bewußt, sei es unbewußt, bis zu einem gewissen Grad gezwungen, sie im Kontext der Religiosität zu betrachten und zu interpretieren. Die Gedichte Eichendorffs wurden oft im Hinblick auf Begriffe wie ‘Stimmung’, ‘Gemüt’ und ‘Empfindung’ behandelt, so dass sie in der Rezeptionsgeschichte lange Zeit als eine bloße Stimmungslyrik abgeurteilt sind. Es wird jedoch in meiner Arbeit beleuchtet und erörtert, wie das unvertauschbare persönliche Empfinden des Dichters in Eichendorffs Naturlyrik, besonders in den Gedichten mit den Nacht- und Waldmotiven zum Ausdruck gekommen ist. Der Dichter beschreibt seinem Gefühl getreu sehr sensibel und detailliert, wie Natur und Mensch ― also hier das lyrische Ich bzw. der Dichter ― harmonisch eins werden und der Dichter angesichts der mystischen Macht der Natur in den Zustand seiner Seele tief hineinschaut. In den stimmungsvollen Gedichten Eichendorffs wird der Wald häufig als ein Ort von Unschuld, Ursprung dargestellt, die sich im Zustand der Ordnung befinden, so dass man hierin die Ruhe seiner Seele findet. Ihr mystischer Charakter und ihre Unendlichkeit lassen zugleich den Dichter, den Menschen schaudern. Bei Eichendorff stehen Tag und Nacht, Wald und Welt in einem schroffen Kontrast im symbolischen Sinne. Die Analyse der hier als Beispiele genannten einigen Gedichte läßt uns feststellen, dass Eichendorff den Anbruch der modernen Zeit wohl erkannt hat. Er konnte sie jedoch nicht willkommen heißen, da er zwischen beiden, also den alten und neuen Zeiten blieb. Dies ist meines Erachtens ein Grund dafür, warum seine Naturlyrik die einzelnen Naturerscheinungen nicht konkret, sondern abstrakt und vage, also nur die ‘Stimmungen’ wiedergeben konnte.

Abstract

Der romantische Dichter Joseph von Eichendorff wurde zwar viel gelesen, aber er wurde von den Literaturwissenschaftlern wegen einer gewissen Einfachheit seiner volksliedhaften Gedichte einerseits und der katholisch-religiösen Charaktere seiner Gedichte andererseits generell unterschätzt. Bei der Lektüre seiner Gedichte sind die Leser, sei es bewußt, sei es unbewußt, bis zu einem gewissen Grad gezwungen, sie im Kontext der Religiosität zu betrachten und zu interpretieren. Die Gedichte Eichendorffs wurden oft im Hinblick auf Begriffe wie ‘Stimmung’, ‘Gemüt’ und ‘Empfindung’ behandelt, so dass sie in der Rezeptionsgeschichte lange Zeit als eine bloße Stimmungslyrik abgeurteilt sind. Es wird jedoch in meiner Arbeit beleuchtet und erörtert, wie das unvertauschbare persönliche Empfinden des Dichters in Eichendorffs Naturlyrik, besonders in den Gedichten mit den Nacht- und Waldmotiven zum Ausdruck gekommen ist. Der Dichter beschreibt seinem Gefühl getreu sehr sensibel und detailliert, wie Natur und Mensch ― also hier das lyrische Ich bzw. der Dichter ― harmonisch eins werden und der Dichter angesichts der mystischen Macht der Natur in den Zustand seiner Seele tief hineinschaut. In den stimmungsvollen Gedichten Eichendorffs wird der Wald häufig als ein Ort von Unschuld, Ursprung dargestellt, die sich im Zustand der Ordnung befinden, so dass man hierin die Ruhe seiner Seele findet. Ihr mystischer Charakter und ihre Unendlichkeit lassen zugleich den Dichter, den Menschen schaudern. Bei Eichendorff stehen Tag und Nacht, Wald und Welt in einem schroffen Kontrast im symbolischen Sinne. Die Analyse der hier als Beispiele genannten einigen Gedichte läßt uns feststellen, dass Eichendorff den Anbruch der modernen Zeit wohl erkannt hat. Er konnte sie jedoch nicht willkommen heißen, da er zwischen beiden, also den alten und neuen Zeiten blieb. Dies ist meines Erachtens ein Grund dafür, warum seine Naturlyrik die einzelnen Naturerscheinungen nicht konkret, sondern abstrakt und vage, also nur die ‘Stimmungen’ wiedergeben konnte.

참고문헌 (31)

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