안나 제거스의 소설 <통과비자>와 크리스티안 페촐트의 영화 <트랜짓> 비교 연구 - 문학의 자기 성찰과 영화적 서술 실험
Vergleichende Betrachtung von Anna Seghers’ Roman und Christian Petzolds Film Transit - Literarische Selbstreflexion und filmisches Erzählexperiment
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초록
본고에서는 안나 제거스의 망명소설 『통과비자』와 크리스티안 페촐트의 영화 <트랜짓>의 서술방식을 각각의 매체적 특징에 주목하여 살펴보고자 한다. 망명작가 안나 제거스의 자전적인 소설 『통과비자』 안에는 제2차 세계대전의 시대적 비극과 그에 휩쓸린 다양한 피난민들의 운명이 일인칭 서술자의 직접화법, 간접화접 그리고 보고 형식을 통해 입체적으로 전달된다. 또한 인간의 삶과 정체성을 구성하는 이야기하기의 근원성과 영향력에 대한 성찰도 행해진다. 결국 서술자는 이야기하기를 통해 자신의 정체성을 찾아가고 중요한 결단을 내릴 수 있게 된다. 베를린파의 대표 감독인 크리스티안 페촐트는 소설을 영화화하는 과정에서 탈시대와 다성적인 서술, 낯설게 하기의 기법을 사용함으로써 매체의 변환과 함께 주제적 변화를 이끌어낸다. 보이스오버를 통해 진행되는 언어적 서술은 영화를 주도하는 시각적 서술과 충돌하기도 하면서 관객들에게 성찰을 위한 공간을 마련해 준다. 소설과 영화 공통적으로 각자의 장르 자체에 대한 자기 반영적 성찰과 함께, 다양한 음성들을 들려주고 있으며, 경직되고 교훈적인 창작에 매몰되지 않겠다는 작가적 다짐을 드러내고 있다. 영화는 1940년대에 발표된 망명소설에 대한 21세기의 독해로서 시의성 있는 질문을 던지면서 태곳적부터 이어지는 이야기의 영원한 힘을 증명해 보이고 있다는 점에서 더욱 흥미롭다.
Abstract
Die vorliegende Arbeit hat es sich zur Aufgabe gemacht, Anna Seghers’ Exilroman Transit und Christian Petzolds gleichnamigen Film vergleichend zu betrachten, wobei der Schwerpunkt auf den medienspezifischen narrativen Strategien liegt. Im Roman Transit werden die Tragödie des Zweiten Weltkrieges und die verschiedenartigen Schicksale der Flüchtlinge dokumentarisch präzis dargestellt, von einem Ich-Erzähler in direkter, indirekter Rede und Redebericht erzählt. Parallel dazu wird auch über die Ursprünglichkeit und die Wirkung des Erzählens selbst reflektiert. Mit dem Akt des Erzählens scheint der Erzähler seine Identität herzustellen und eine wichtige Entscheidung fällen zu können. Christian Petzold, einer der bekanntesten Vertreter der “Berliner Schule”, hat den Roman verfilmt und dabei durch Entzeitlichung, vielstimmige Narration und verschiedene Verfremdungseffekte auch eine thematische Verschiebung herbeigeführt. Das sprachliche Erzählen bietet, durch Voice-over eingesetzt und ab und zu vom visuellen Erzählen abweichend, den Beobachtern Raum zu eigenen Überlegungen und kritischer Interpretation. Was aber dem Roman und dem Film gemeinsam ist, ist, dass sie jeweils mediale Selbstreflexionen durchführen, vielstimmig erzählen und auch den Vorsatz der Autoren sichtbar machen, nicht starre belehrende Kunst zu erzielen. Interessanterweise stellt der Film als eine der aktuellsten Lektüren des Romans aus den 1940er-Jahren zeitgerechte Fragen und demonstriert dadurch die ewig wirkende Kraft des Erzählens.
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