독일어 werden+Infinitiv 구문의 다의성과 행동규칙
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초록
Die Konstruktion werden+Infinitiv lässt sich im deutschen Tempussystem als die Zeitform des Futurs(Futur I) bestimmen. Generell gilt aber, dass das Futur im Präsens durch Adverbe/Adverbiale Erweiterung gebildet wird. Nur falls das Futur sich nicht so deutlich ausdrückt, indem das Präsens im Satzzusammenhang die Zeitform dominiert, wird die werden+Infinitiv Konstruktion verwendet. Wenn werden+Infinitiv verwendet wird, obwohl der Futurzeitausdruck im Satzzusammenhang sehr deutlich ist, so drückt jene Konstruktion eine modale Bedeutung(Absicht, Imperativ, Vermutung) aus. In Bezug auf den modalen Charakter des werden+Infinitiv übte Vater(1975) bereits Kritik gegen Saltveit(1961) aus, der diese Konstruktion als die Zeitform des Futurs gelten ließ. Vater konstatierte weiterhin: a) dass es im Deutschen keine Zeitform des Futurs gebe, b) dass werden+Infinitiv zur Kategorie der Modalverben gehöre und ‘werden' ebenfalls ein Modalverb sei. Über den Stellenwert der Modalität und Zeitform von werden+Infinitiv wird bis zum heutigen Zeitpunkt seit einem halben Jahrhundert disputiert(Lenerz 1997, Fritz 2000, Klein/Musan 2009). Die vorliegende Arbeit hat es zum Ziel, abweichend von bisherigen Theorien und Erörterungen aufzuzeigen, dass die strukturelle(syntaktische/sematische) Ebene um die auf dem Diskurs Typologie basierenden Elemente der generellen Handlungsmaximen ergänzt werden sollte. Somit erleichtert sich der Zugang zur Mehrdeutigkeit der werden+Infinitiv Konstruktion.
Abstract
Die Konstruktion werden+Infinitiv lässt sich im deutschen Tempussystem als die Zeitform des Futurs(Futur I) bestimmen. Generell gilt aber, dass das Futur im Präsens durch Adverbe/Adverbiale Erweiterung gebildet wird. Nur falls das Futur sich nicht so deutlich ausdrückt, indem das Präsens im Satzzusammenhang die Zeitform dominiert, wird die werden+Infinitiv Konstruktion verwendet. Wenn werden+Infinitiv verwendet wird, obwohl der Futurzeitausdruck im Satzzusammenhang sehr deutlich ist, so drückt jene Konstruktion eine modale Bedeutung(Absicht, Imperativ, Vermutung) aus. In Bezug auf den modalen Charakter des werden+Infinitiv übte Vater(1975) bereits Kritik gegen Saltveit(1961) aus, der diese Konstruktion als die Zeitform des Futurs gelten ließ. Vater konstatierte weiterhin: a) dass es im Deutschen keine Zeitform des Futurs gebe, b) dass werden+Infinitiv zur Kategorie der Modalverben gehöre und ‘werden' ebenfalls ein Modalverb sei. Über den Stellenwert der Modalität und Zeitform von werden+Infinitiv wird bis zum heutigen Zeitpunkt seit einem halben Jahrhundert disputiert(Lenerz 1997, Fritz 2000, Klein/Musan 2009). Die vorliegende Arbeit hat es zum Ziel, abweichend von bisherigen Theorien und Erörterungen aufzuzeigen, dass die strukturelle(syntaktische/sematische) Ebene um die auf dem Diskurs Typologie basierenden Elemente der generellen Handlungsmaximen ergänzt werden sollte. Somit erleichtert sich der Zugang zur Mehrdeutigkeit der werden+Infinitiv Konstruktion.
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