외국어로서의 독일어 학습자용 사전 분석 - 연어를 중심으로
Analyse von Lernerwörterbüchern Deutsch als Fremdsprache im Hinblick auf Kollokationen
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초록
Lernerwörterbücher werden speziell für Fremdsprachenlerner zur Unterstützung beim Lernen und bei der Verwendung der Zielsprache konzipiert. Um diesen Zweck zu erfüllen, müssen Lernerwörterbücher bestimmte Qualitätsmerkmale erfüllen. In der vorliegenden Arbeit wird das Hauptaugenmerk auf die Darbietung von Informationen zu Kollokationen gerichtet, die einen wichtigen syntagmatischen Aspekt der Zielsprache darstellen. Hierbei werden Kollokationen als eine Kategorie “usueller Wortverbindungen” im Sinne von Steyer verstanden, die die Festigkeit in Wortverbindungen in der Phraseologie aus der Perspektive der Korpuslinguistik als durch Konvention im Sprachgebrauch gegeben neu interpretiert. Psycholinguistisch gesehen können usuelle Wortverbindungen als gemeinsame Chunks interpretiert werden, die bei einzelnen Mitgliedern einer Sprachgemeinschaft im mentalen Lexikon gespeichert sind und im Sprachgebrauch als solche aktiviert werden, wodurch der Sprachverarbeitungsprozess beim Sprachgebrauch effizient gestaltet werden kann. Somit stellen sich usuelle Wortverbindungen für Sprachlerner sowohl beim L1-Erwerb als auch beim L2-Erwerb als wichtiger Lerngegenstand dar. Beim Lernen und beim Gebrauch bereiten aber Kollokationen dem Lerner besonders große Schwierigkeiten, da sie im Input als eine Einheit schwer wahrnehmbar sind und aufgrund der Konventionalität im Sprachgebrauch sprachspezifisch geprägt sind, so dass der Transfer aus L1 besonders groß ist. Daher sollen in der vorliegenden Arbeit sechs Lernerwörterbücher im Bereich Deutsch als Fremdsprache im Hinblick darauf analysiert werden, inwieweit sie dem Lerner beim Lernen und beim Gebrauch von Kollokationen eine zuverlässige Hilfe leisten können.
Abstract
Lernerwörterbücher werden speziell für Fremdsprachenlerner zur Unterstützung beim Lernen und bei der Verwendung der Zielsprache konzipiert. Um diesen Zweck zu erfüllen, müssen Lernerwörterbücher bestimmte Qualitätsmerkmale erfüllen. In der vorliegenden Arbeit wird das Hauptaugenmerk auf die Darbietung von Informationen zu Kollokationen gerichtet, die einen wichtigen syntagmatischen Aspekt der Zielsprache darstellen. Hierbei werden Kollokationen als eine Kategorie “usueller Wortverbindungen” im Sinne von Steyer verstanden, die die Festigkeit in Wortverbindungen in der Phraseologie aus der Perspektive der Korpuslinguistik als durch Konvention im Sprachgebrauch gegeben neu interpretiert. Psycholinguistisch gesehen können usuelle Wortverbindungen als gemeinsame Chunks interpretiert werden, die bei einzelnen Mitgliedern einer Sprachgemeinschaft im mentalen Lexikon gespeichert sind und im Sprachgebrauch als solche aktiviert werden, wodurch der Sprachverarbeitungsprozess beim Sprachgebrauch effizient gestaltet werden kann. Somit stellen sich usuelle Wortverbindungen für Sprachlerner sowohl beim L1-Erwerb als auch beim L2-Erwerb als wichtiger Lerngegenstand dar. Beim Lernen und beim Gebrauch bereiten aber Kollokationen dem Lerner besonders große Schwierigkeiten, da sie im Input als eine Einheit schwer wahrnehmbar sind und aufgrund der Konventionalität im Sprachgebrauch sprachspezifisch geprägt sind, so dass der Transfer aus L1 besonders groß ist. Daher sollen in der vorliegenden Arbeit sechs Lernerwörterbücher im Bereich Deutsch als Fremdsprache im Hinblick darauf analysiert werden, inwieweit sie dem Lerner beim Lernen und beim Gebrauch von Kollokationen eine zuverlässige Hilfe leisten können.
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