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발터 벤야민의 카프카 독서 속 중국 모티프 연구 – 자신의 그림 속으로 들어간 중국 화가의 전설을 중심으로

China-Motive in Walter Benjamins Kafka-Lektüre – Im Fokus die Legende vom chinesischen Maler, der im selbstgemalten Bild verschwindet

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주제분류독일어와문학

초록

카프카의 열혈 독자였던 사상가 발터 벤야민은 1920년대 중반부터 1930년대 후반에 걸쳐 카프카에 대한 여러 기록을 남겼다. 카프카에 대한 자신의 사유를 ‘책의 형태’로 출간하고자 했던 벤야민의 계획은 나치에 쫓기던 그가 1940년에 비극적으로 삶을 마감하면서 좌절되었다. 그의 생전에 완성된 형태로 출간될 수 있었던 유일한 카프카 관련 텍스트는 1934년의 에세이 「프란츠 카프카」뿐이지만, 이 외에도 벤야민은 각종 기록·수기·노트·강연·서신·에세이 수정 계획 등 파편적인 형태로나마 수많은 카프카 관련 자료를 남겼다. 다양한 ‘카프카적’ 텍스트의 몽타주 형식을 갖는 벤야민의 수수께끼 같은 카프카-프로젝트에는 유독 많은 중국 관련 모티프가 등장한다. 본 연구는 자신이 그린 그림 속으로 사라진 중국 화가의 전설을 중심으로 벤야민의 카프카 독서 속에서 중국 모티프가 어떻게 형상화되고 있는지를 톺아본다. 이를 위해 우선 이 전설이 등장하는 벤야민의 여러 작품의 상이한 맥락을 살펴본 후, 기존의 벤야민의 카프카 독서와 관련된 연구에서 다루어지지 않았던 두 맥락 – 첫째, 동아시아 예술 전통의 맥락과 둘째, 벤야민의 도교 수용의 맥락 – 에서 이 모티프를 집중적으로 고찰한다. 벤야민의 다양한 작품에 직·간접적으로 나타나는 맥락의 재구성을 통하여 벤야민이 중국 모티프에 대해 취하는 긍정과 비판적 유보라는 양가적 태도를 조명하고, 이것이 카프카 문학 세계에 대한 벤야민의 정치적 해석과 어떠한 관련을 맺고 있는지에 대한 윤곽을 그리는 것이 이 논문의 목적이다.

Abstract

Walter Benjamin, ein begeisterter Leser von Franz Kafka, hinterließ zwischen Mitte der 1920er und Ende der 1930er Jahre zahlreiche Aufzeichnungen über seine Studien zu Kafka. Da Benjamin 1940 auf der Flucht vor den Nationalsozialisten tragisch ums Leben kam, konnte sein Plan, seine Überlegungen zu Kafka ‘in Buchform’ zu veröffentlichen, nicht verwirklicht werden. Dennoch sind neben dem einzigen zu seinen Lebzeiten in abgeschlossener Form veröffentlichten Kafka-Text – dem Essay vom 1934 – eine Vielzahl fragmentarischer Materialien erhalten geblieben, darunter Notizen, ein Vortragstext, Briefe und Um- sowie Überarbeitungspläne für Essays. Dieses rätselhafte Projekt, das die Form einer Montage verschiedener ‘kafkaesker’ Texte annimmt, enthält auffallend viele Motive mit Bezug zu China. Die vorliegende Studie untersucht, wie sich chinesische Motive in Benjamins Kafka-Lektüre konkret ausgestalten, wobei der Schwerpunkt auf der Legende des chinesischen Malers liegt, der in sein eigenes Bild verschwand. Zu diesem Zweck werden zunächst die unterschiedlichen Kontexte betrachtet, in denen diese Legende in Benjamins Werken auftaucht. Anschließend erfolgt eine eingehende Analyse der Motive in zwei bislang wenig beachteten Zusammenhängen: erstens im Kontext der ostasiatischen Kunsttradition und zweitens im Rahmen von Benjamins Rezeption des Daoismus. Durch die Rekonstruktion der direkten und indirekten Zusammenhänge in Benjamins vielfältigem Werk soll seine ambivalente Haltung gegenüber chinesischen Motiven - eine Mischung aus Anerkennung und kritischer Zurückhaltung – herausgearbeitet werden. Ziel dieser Untersuchung ist es, zu skizzieren, inwiefern diese Haltung mit Benjamins befreiender, politischer Interpretation der literarischen Welt Kafkas in Verbindung steht.

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