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논문KCI 등재

디지털 시대, 서사의 부재와 다중양식적 서술 – 테레지아 모라의 『대륙의 유일한 남자』를 중심으로

Abwesenheit der Narration und multimodale Erzählweisen im digitalen Zeitalter – in Bezug auf Terézia Moras Der einzige Mann auf dem Kontinent

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주제분류독일어와문학

초록

디지털 기술의 스마트한 지배가 인간의 삶을 잠식하고 있다. 정보의 과잉 속 우리의 삶은 아무런 서사도 없는 ‘텅 빈’ 시간으로 채워진다. 인간은 존재하는 대신 정보를 통해 전송되고, 거주하는 대신 접속된다. 일찍이 벤야민이 기술 발전과 매체의 변화 속에서 ‘서사의 위기’를 진단했다면, 모라는 그 위기가 21세기 디지털 시대에 이르러 서사의 부재로 이어지고 있음을 다중양식 서술을 통해 보여준다. 『대륙의 유일한 남자』(2009)는 오직 정보만이 자극의 형식으로 생산·소비되는 디지털 사회의 문제를 인간 실존과 연결짓는다. 본 논문에서는 데이터 스트림 읽기 방식, 디지털 인터페이스적 언어의 활용, 비서사적 문서의 삽입과 목록형 서술, 탈서사화된 기억과 정보의 데이터화를 중점적으로 고찰하고 있다. 모라가 디지털 시대의 정보 소비와 읽기 경험을 서사 형식으로 전환하여 서사가 부재한 동시대 현실을 드러내는 방식을 살펴본다. 이로써 다중양식적 서술이 ‘순간 접속’ 문화 속 어디에도 뿌리내리지 못하는 현대인의 실존을 문제화하고, 동시에 디지털 시대 문학의 새로운 가능성을 모색하는 문학적 실천임을 밝히고 있다.

Abstract

Die smarte Herrschaft digitaler Technologien greift zunehmend in das Leben des Menschen ein. Inmitten des Überflusses an Informationen füllt sich unser Leben mit einer ‘leeren’ Zeit, die ohne jede Narration bleibt. Der Mensch existiert nicht mehr, sondern wird über Daten übertragen; er bewohnt keinen Ort, sondern ist lediglich vernetzt. Walter Benjamin diagnostizierte bereits inmitten von technischem Fortschritt und medialem Wandel eine ‘Krise der Erzählung’. Terezia Mora zeigt hingegen, dass diese Krise im 21. Jahrhundert im digitalen Zeitalter in eine vollständige Abwesenheit von Narration mündet – und macht dies durch eine multimodale Erzählweise sichtbar. Mora verknüpft im Roman Der einzige Mann auf dem Kontinent(2009) das Problem einer Gesellschaft, in der Informationen nur noch in Form von Reizen produziert und konsumiert werden, mit der existenziellen Erfahrung des Menschen. In der vorliegenden Arbeit wird vor allem der Modus der Datenstrom-Lektüre, die Verwendung einer digitalen Interface-Sprache, die Einfügung nicht-narrativer Dokumente und listenförmiger Aufzählungen sowie die Datenisierung und Ent-Narrativisierung der Erinnerung untersucht. Dabei wird gezeigt, wie Mora den Informationskonsum und die Leseerfahrung des digitalen Zeitalters in eine narrative Form überführt und so die gegenwärtige Realität der Abwesenheit von Narration sichtbar macht. Dadurch wird deutlich, dass Moras multimodales Erzählen die entwurzelte Existenz des modernen Menschen in einer Kultur der ‘sofortigen Verbindung’ problematisiert und zugleich als literarische Praxis zu verstehen ist, die neue Möglichkeiten der Literatur im digitalen Zeitalter erschließt.

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