디지털 시대의 글쓰기
Das Schreiben im digitalen Zeitalter
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초록
Die vielfältigen Möglichkeiten des Computers und die Digitalisierung machen das neue Medium nicht nur zu einem attraktiven Transportmittel für jegliche Art von Narration, sondern auch zu einem neuen Kommunikationsmittel für den literarischen Text. In der vorliegenden Arbeit werden das Schreiben und das Lesen im digitalen Zeitalter und deren Möglichkeiten untersucht. Das digitale Informationssystem verändert den Begriff des Schreibens und dabei vor allem den des Autors. Der Begriff des Autors erweitert sich bis hin zum Designer und Graphiker, weil der Autor im digitalen Milieu nicht nur schreibt, sondern auch multimediale Elemente assembliert und montiert. Manchmal benötigt man für den digitalen Text mehr Autoren, wodurch die Arbeit einen eher kollektiven und kollaborativen Charakter gewinnt. Das digitale Kulturmilieu verändert auch die Begriffe des Lesens und des Lesers. Der Leser erweitert sich zum Co-Autor, dem so genannten Wreader, der Reader und zugleich auch Writer ist. Weil der digitale Text offen und interaktiv ist, kann der Leser simultan lesen und schreiben. Und der Leser hat die Aufgabe, einen Lesepfad zu finden. Da es zum Beispiel im Hypertextraum keinen festgelegten Narrrationspfad gibt, muss der Leser selbst den Lesepfad finden und seine eigene Lektüre steuern. Unter diesen neuen Medienbedingungen bekommt das Schreiben neue kommunikative Möglichkeiten. Erstens die Möglichkeit, nicht nur den Alphabettext, sondern auch das visuelle Image direkt auf dem Bildschirm zu repräsentieren und dadurch noch sinnlicher zu sein. Zweitens die Möglichkeit, den Text als Hybridform zu entwickeln, wobei nicht nur einzelne Medien, sondern Leser und Autor konvergiert werden. Weil es sich um die Interaktivität zwischen Leser und Autor im digitalen Text handelt, ist die strikte Trennung zwischen dem Schreiben und dem Lesen sinnlos. Angenommen wird, dass sich das zukünftige digitale Milieu zum "ubiquitous system" zuneigt, wird das Schreiben mehr interaktiv und leserorientiert.
Abstract
Die vielfältigen Möglichkeiten des Computers und die Digitalisierung machen das neue Medium nicht nur zu einem attraktiven Transportmittel für jegliche Art von Narration, sondern auch zu einem neuen Kommunikationsmittel für den literarischen Text. In der vorliegenden Arbeit werden das Schreiben und das Lesen im digitalen Zeitalter und deren Möglichkeiten untersucht. Das digitale Informationssystem verändert den Begriff des Schreibens und dabei vor allem den des Autors. Der Begriff des Autors erweitert sich bis hin zum Designer und Graphiker, weil der Autor im digitalen Milieu nicht nur schreibt, sondern auch multimediale Elemente assembliert und montiert. Manchmal benötigt man für den digitalen Text mehr Autoren, wodurch die Arbeit einen eher kollektiven und kollaborativen Charakter gewinnt. Das digitale Kulturmilieu verändert auch die Begriffe des Lesens und des Lesers. Der Leser erweitert sich zum Co-Autor, dem so genannten Wreader, der Reader und zugleich auch Writer ist. Weil der digitale Text offen und interaktiv ist, kann der Leser simultan lesen und schreiben. Und der Leser hat die Aufgabe, einen Lesepfad zu finden. Da es zum Beispiel im Hypertextraum keinen festgelegten Narrrationspfad gibt, muss der Leser selbst den Lesepfad finden und seine eigene Lektüre steuern. Unter diesen neuen Medienbedingungen bekommt das Schreiben neue kommunikative Möglichkeiten. Erstens die Möglichkeit, nicht nur den Alphabettext, sondern auch das visuelle Image direkt auf dem Bildschirm zu repräsentieren und dadurch noch sinnlicher zu sein. Zweitens die Möglichkeit, den Text als Hybridform zu entwickeln, wobei nicht nur einzelne Medien, sondern Leser und Autor konvergiert werden. Weil es sich um die Interaktivität zwischen Leser und Autor im digitalen Text handelt, ist die strikte Trennung zwischen dem Schreiben und dem Lesen sinnlos. Angenommen wird, dass sich das zukünftige digitale Milieu zum "ubiquitous system" zuneigt, wird das Schreiben mehr interaktiv und leserorientiert.
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