자기인식의 역설-고중세의 정신철학적 관점을 중심으로
Paradox der Selbsterkenntnis
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초록
자기인식은 소크라테스 이래로 철학의 중심문제였다. 그런데 이러한 물음을 제기하는 자기가 타자와는 구별되고 그 자체로는 더 이상 나뉠 수 없는 존재인 한에서, 즉 개별자인 한에서, 자기인식은 개별자로서의 자기인식을 의미한다. 그런데 고·중세의 정신 철학적 관점에서 고찰하면, 개별자로서의 자기 자신에 대한 인식은 개별자로서의 자기의 지양이라는 역설적인 상황을 맞이하게 된다는 것이 이 논문의 테제이다. 고·중세의 철학에서 엄밀한 의미에서의 자기관계는 오직 인식하는 자와 인식대상 그리고 인식 자체가 절대적으로 동일한 순일한 존재에게만 허용된다. 반면에 복합적인 존재인 인간은 자기의 한 부분이 그 부분을 포함하는 전체를 인식하는 양태를 띤다. 그러나 이러한 양태의 자기인식은 불완전한 양태의 자기인식이다. 왜냐하면 인식하는 나와 인식되는 나가 완전히 서로 일치하지 않기 때문이다. 이러한 불충분성은 나의 한 부분을 본래적인 나로 파악하고 나머지의 부분들을 비-본래적인 나로 간주함으로써 지양될 수 있다. 이러한 고찰방식에 따르면 참된 자기 자신은 순수한 정신으로 이해되고, 더 나아가 이 정신은 신적인 것으로 파악된다. 그러나 이제 나는 정신과 다른 부분들로 나뉘게 되고, 정신의 비-질료성 때문에 타자와의 구분성이 지양된다. 결국 자기인식은 자기의 개별성이 지양됨으로써 성취되는 것이며, 따라서 나의 인식은 나 아닌 것에 대한 인식이라는 역설적인 상황에 처하게 된다. 이러한 역설에 대한 대안은 복합적인 존재로서의 인간에게 자기인식은 불가능하거나 가능하더라도 아주 제한된 양태로만 가능하다는 것을 인정하는 것이다.
Abstract
Seit Socrates ist die Selbsterkenntnis eine der wichtigsten Frage der Philosophie geworden. Die Selbsterkenntnis gilt als die Selbsterkenntnis vom Individuum, insofern derjenige, der diese Frage stellt, ein Individuum ist, nämlich "geteilt von den anderen" und "in sich ungeteilt". Unter den Perspektiven der Geistphilosophie in Antike und Mittelalter betrachtet, stießt aber die Selbsterkenntnis von Individuum paradoxerweise auf die Aufhebung der Individualität, was zu zeigen die Aufgabe dieses Aufsatzes ist. In der antiken und mittelalterlichen Philosophie wird die Selbsterkenntnis im strengen Sinne nur dem göttlichen einfachen Wesen zugeschrieben, bei dem Erkennendes, Erkanntes und Erkennen absoult identisch sind. Das zusammengesetzte Wesen erkennt sich selbst, indem es mit einem Teil von sich die anderen Teile und auch den erkennenden Teil selbst erkennt. Diese Art und Weise, sich zu erkennen, ist aber nur unvollkommen, weil das erkennende 'Ich' nicht mit dem erkannten 'Ich' zusammenfällt. Diese Unvollkommenheit kann dadurch aufgehoben werden, nur einen Teil von 'Ich' als wahres 'Ich' zu betrachten und die anderen übrigen Teile von diesem auszuschließen. Gemäß dieser Betrachtungsweise gilt nur der 'Geist' als wahres und eigenliches Selbst, der seinerseits göttlich oder mit Gott identisch ist. Das Selbst als Individuum ist aber nun in sich geteilt, weil es in Geist und die übrigen Teile geteilt ist, und von den anderen Selbst nicht geteilt, weil es entindividuiert ist, so dass seine Individualität aufgehoben wird. Daraus ergibt sich ein Paradox, dass nämlich die Selbsterkenntnis zur Erkenntnis von etwas anderem als Selbst führt. Die Alternative zu diesem Paradox ist es einzuräumen, dass für die Menschen als zusammengesetztes Wesen die Selbsterkenntnis nicht möglich oder nur begrenzt ist.
참고문헌 (10)
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