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"뉴 미디어언어"에 전형적인 몇 가지 이동 유형의 통사적 분석 - 독일어와 한국어의 채팅어와 핸드폰 문자메시지어 중심으로

Eine syntaktische Analyse von Bewegungstypen in den Sprachen der ‘’Neuen Medien‘’ - Chatting und SMS im Deutschen und Koreanischen

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주제분류독일어와문학

초록

Durch die rasche Entwicklung von Internet und Handy haben wir uns schnell an die Kommunikation mit diesen Medien gewöhnt. Chatting im Internet und SMS mit Handy spielen eine entscheidende Rolle auch für die Kommunikation im Deutschen und Koreanischen. Entsprechend der rasant steigenden Popularität der neuen Medien gibt es trotz des kurzen Zeitraums immer mehr Forschungen zu den Mediensprachen: Die meisten sind soziolinguistische Forschungen, syntaktische sind jedoch sehr selten. Aus diesen Gründen möchte ich einige syntaktische Analysen für diese Mediensprachen, speziell Bewegungsphänomena als typische syntaktische Eigenschaften, vorschlagen: Meine Analyse basiert auf der Theorie ‘’Principle and Parameter‘’ und gilt auch für die neuen Mediensprachen. Als Folge lassen sich die ‘’ungrammatischen Phänomena‘’ dieser Sprachen als ein neuer ‘’grammatischer‘’ Typ auffassen. Zuerst stelle ich drei Bewegungstypen vor: Extrapositionen, Reduktionen und Zusammenschreibungen. Unter den wenigen syntaktischen Analysen zu diesem Thema wähle ich die Analyse von Park&Kim(2006a), die im Vergleich zu anderen präzis ist und Deutsch/ Koreanisch komparativ darstellt: Diese behandelt jedoch keine SMS. Meine Analysen werden im Gegensatz dazu auch SMS zum Gegenstand haben. Wir zeigen, dass sich einige Analysen von Park&Kim (2006a) als problematisch erweisen. Erstens überwiegt das ‘’Least Effort‘’ Prinzip in mehrfacher Hinsicht für Extrapositionen die von Park&Kim(2006a) vorgeschlagene Beschränkung von Ross(1967). Zweitens sind die zwei Reduktionstypen im Deutschen als Klitisierungen bzw. Inkorporationen zu analysieren. Im Koreanischen weisen Reduktionen keine klitischen Eigenschaften auf. Stattdessen hat das Koreanische jedoch Tilgungen der betreffenden Elemente: Es ist daher nicht überraschend, dass die ökonomische Vorliebe der Mediensprachen für Tilgungen Reduktionen überflüssig macht. Mit anderen Worten, Koreanisch zieht Tilgungen Reduktionen vor. Hinsichtlich des letzten Typs, Zusammenschreibungen, verhalten sich die beiden Sprachen unterschiedlich. Im Deutschen führe ich Inflektivkonstruktionen ein, die bislang als eine Folge von Inkorporation analysiert werden. Hiergegen bringe ich einige Evidenz vor: Diese Konstruktionen lassen freie Bewegungen zu. Außerdem bestehen keine thematische Relationen zwischen den inkorporierenden und inkorporierten Elementen. Schließlich werden die Bedingungen für ‘’referentielle Bezüge‘’ nicht erfüllt. Deshalb sind die Inflektivkonstruktionen und Zusammenschreibungen in beiden Srachen vielmehr als ökonomische Folge von Tilgungen der Leerstellen zu analysieren.

Abstract

Durch die rasche Entwicklung von Internet und Handy haben wir uns schnell an die Kommunikation mit diesen Medien gewöhnt. Chatting im Internet und SMS mit Handy spielen eine entscheidende Rolle auch für die Kommunikation im Deutschen und Koreanischen. Entsprechend der rasant steigenden Popularität der neuen Medien gibt es trotz des kurzen Zeitraums immer mehr Forschungen zu den Mediensprachen: Die meisten sind soziolinguistische Forschungen, syntaktische sind jedoch sehr selten. Aus diesen Gründen möchte ich einige syntaktische Analysen für diese Mediensprachen, speziell Bewegungsphänomena als typische syntaktische Eigenschaften, vorschlagen: Meine Analyse basiert auf der Theorie ‘’Principle and Parameter‘’ und gilt auch für die neuen Mediensprachen. Als Folge lassen sich die ‘’ungrammatischen Phänomena‘’ dieser Sprachen als ein neuer ‘’grammatischer‘’ Typ auffassen. Zuerst stelle ich drei Bewegungstypen vor: Extrapositionen, Reduktionen und Zusammenschreibungen. Unter den wenigen syntaktischen Analysen zu diesem Thema wähle ich die Analyse von Park&Kim(2006a), die im Vergleich zu anderen präzis ist und Deutsch/ Koreanisch komparativ darstellt: Diese behandelt jedoch keine SMS. Meine Analysen werden im Gegensatz dazu auch SMS zum Gegenstand haben. Wir zeigen, dass sich einige Analysen von Park&Kim (2006a) als problematisch erweisen. Erstens überwiegt das ‘’Least Effort‘’ Prinzip in mehrfacher Hinsicht für Extrapositionen die von Park&Kim(2006a) vorgeschlagene Beschränkung von Ross(1967). Zweitens sind die zwei Reduktionstypen im Deutschen als Klitisierungen bzw. Inkorporationen zu analysieren. Im Koreanischen weisen Reduktionen keine klitischen Eigenschaften auf. Stattdessen hat das Koreanische jedoch Tilgungen der betreffenden Elemente: Es ist daher nicht überraschend, dass die ökonomische Vorliebe der Mediensprachen für Tilgungen Reduktionen überflüssig macht. Mit anderen Worten, Koreanisch zieht Tilgungen Reduktionen vor. Hinsichtlich des letzten Typs, Zusammenschreibungen, verhalten sich die beiden Sprachen unterschiedlich. Im Deutschen führe ich Inflektivkonstruktionen ein, die bislang als eine Folge von Inkorporation analysiert werden. Hiergegen bringe ich einige Evidenz vor: Diese Konstruktionen lassen freie Bewegungen zu. Außerdem bestehen keine thematische Relationen zwischen den inkorporierenden und inkorporierten Elementen. Schließlich werden die Bedingungen für ‘’referentielle Bezüge‘’ nicht erfüllt. Deshalb sind die Inflektivkonstruktionen und Zusammenschreibungen in beiden Srachen vielmehr als ökonomische Folge von Tilgungen der Leerstellen zu analysieren.

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