인터넷 채팅 독일어와 키쯔 독일어- 몇 가지 문법적 유사성에 대한 비교분석
“Chatt-Deutsch” im Internet und Kiezdeutsch
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초록
Einerseits unterscheiden sich das Kiezdeutsch und das “Chat-Deutsch” imInternet erheblich voneinander, andererseits handelt es sich bei beiden um eineJugendsprache. Dieser Status bedingt die folgenden grammatischen Gemeinsamkeiten:Erstens sind in beiden Sprachen nicht nur funktionale Kategorien wie Flexionsendungen und Artikel häufig unsichtbar, sondern auch lexikalischeKategorien wie Subjekte. Zweitens lässt sich das sogenannte Klitisierungsphänomenin beiden Sprachen beobachten: Subjekte verschmelzen phonologisch mit demnächststehenden Verb. Drittens entlehnen beide Sprachen Material aus anderen Sprachen. Beispielsweiseetablierten sich im Kiezdeutschen Wörter und Endungen aus dem Türkischen undaus dem arabischsprachigen Raum. Für das ‚Chat-Deutsch‘ sind hingegenenglische Wörter charakteristisch. Das Englische diente hier außerdem als Quellefür sogenannte Inflektive, die bevorzugt am Satzende stehen.Viertens verfügenbeide Sprachen über einen jeweils spezifischen, nicht im Standarddeutschenbeobachtbaren Mechanismus, um Fokus zu realisieren. Die letzte Gemeinsamkeitbetrifft die Wortstellung. Beide Sprachen lizensieren Verberststellung inDeklarativsätzen, was im Standarddeutschen unzulässig ist. Für die Analyse werden zwei Beschränkungen angenommen: Aus demklassischen Wiederauffindbarkeitsprinzip mit der erweiterten Version lassen sichdie erste und die zweite Eigenschaft ableiten. Das revidierte Übermittlungsprinzip(Park 2007) kann die restlichen Eigenschaften erfassen.
Abstract
Einerseits unterscheiden sich das Kiezdeutsch und das “Chat-Deutsch” imInternet erheblich voneinander, andererseits handelt es sich bei beiden um eineJugendsprache. Dieser Status bedingt die folgenden grammatischen Gemeinsamkeiten:Erstens sind in beiden Sprachen nicht nur funktionale Kategorien wie Flexionsendungen und Artikel häufig unsichtbar, sondern auch lexikalischeKategorien wie Subjekte. Zweitens lässt sich das sogenannte Klitisierungsphänomenin beiden Sprachen beobachten: Subjekte verschmelzen phonologisch mit demnächststehenden Verb. Drittens entlehnen beide Sprachen Material aus anderen Sprachen. Beispielsweiseetablierten sich im Kiezdeutschen Wörter und Endungen aus dem Türkischen undaus dem arabischsprachigen Raum. Für das ‚Chat-Deutsch‘ sind hingegenenglische Wörter charakteristisch. Das Englische diente hier außerdem als Quellefür sogenannte Inflektive, die bevorzugt am Satzende stehen.Viertens verfügenbeide Sprachen über einen jeweils spezifischen, nicht im Standarddeutschenbeobachtbaren Mechanismus, um Fokus zu realisieren. Die letzte Gemeinsamkeitbetrifft die Wortstellung. Beide Sprachen lizensieren Verberststellung inDeklarativsätzen, was im Standarddeutschen unzulässig ist. Für die Analyse werden zwei Beschränkungen angenommen: Aus demklassischen Wiederauffindbarkeitsprinzip mit der erweiterten Version lassen sichdie erste und die zweite Eigenschaft ableiten. Das revidierte Übermittlungsprinzip(Park 2007) kann die restlichen Eigenschaften erfassen.
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