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이야기와 스토리텔링의 치유적 기능

Die therapeutische Funktion des Geschichten-Erzählens und Storytelling als Therapie

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Arbeit behandelt die therapeutische Funktion von Geschichten und die Storytellingtherapie. Hierbei geht es konkret um das Geschichten-Erzählen und einen Klassiker der Weltliteratur, nämlich “Tausendundeine Nacht.” Ursprünglich ging es in den Geisteswissenschaften um das Interesse an der psychischen Gesundheit und dem geistigen Glück der Menschen. In der Gegenwart auch ist es wichtig, die Geisteswissenschaften für unsere geistige Gesundheit nutzbar zu machen. Dabei kann Storytelling eine Rolle spielen, denn die therapeutische Anwendung der Geisteswissenschaften ist die integrative Aktivität der verschiedenen Therapien, und Storytelling kann in Literaturtherapien, der philosophischen Praxis und in Kunsttherapien angewandt werden. Eine lebendig erzählte Geschichte gewinnt die Aufmerksamkeit anderer Menschen leichter als eine nüchterne Ansprache. Die Zuhörer versuchen, ihren Sinn zu erfassen und die darin enthaltene Weisheit zu verstehen. Meist wirkt die Geschichte im Unbewussten weiter, und Erkenntnisse reifen so noch lange weiter. Storytelling erfüllt viele therapeutische Aufgaben: Problemlösungen aufzeigen, Verhaltensänderung anregen, Normen und Werte vermitteln, Anschauungsvermögen fördern, zum Handeln motivieren, Hoffnung stiften, Sinn geben. Der therapeutische Dialog zwischen Therapeut und Klient wird dabei als gemeinsamer Erzählvorgang betrachtet. Das bestätigt sich in “Tausendundeine Nacht.” In dieser Sammung morgenländischer Erzählungen geht es um die therapeutische Funktion des Geschichten-Erzählens. In “Tausendundeine Nacht” behandelt die Hauptfigur Scheherazade den König Schahrayar. Der König Schahrayar ist so schockiert und gepeinigt von der Untreue seiner Frau, dass er sie töten lässt und seinem Wesir die Anweisung gibt, ihm fortan jede (in einigen Versionen: jede dritte) Nacht eine neue Jungfrau zuzuführen, die jeweils am nächsten Morgen ebenfalls umgebracht wird. Nach einiger Zeit will Scheherazade, die Tochter des Wesirs, die Frau des Königs werden, um das Morden zu beenden. Sie beginnt, ihm Geschichten zu erzählen. Nach tausend und einer Nacht hat sie seine Herzkränkung geheilt, und der König beendet den Mord an den Frauen.

Abstract

Die vorliegende Arbeit behandelt die therapeutische Funktion von Geschichten und die Storytellingtherapie. Hierbei geht es konkret um das Geschichten-Erzählen und einen Klassiker der Weltliteratur, nämlich “Tausendundeine Nacht.” Ursprünglich ging es in den Geisteswissenschaften um das Interesse an der psychischen Gesundheit und dem geistigen Glück der Menschen. In der Gegenwart auch ist es wichtig, die Geisteswissenschaften für unsere geistige Gesundheit nutzbar zu machen. Dabei kann Storytelling eine Rolle spielen, denn die therapeutische Anwendung der Geisteswissenschaften ist die integrative Aktivität der verschiedenen Therapien, und Storytelling kann in Literaturtherapien, der philosophischen Praxis und in Kunsttherapien angewandt werden. Eine lebendig erzählte Geschichte gewinnt die Aufmerksamkeit anderer Menschen leichter als eine nüchterne Ansprache. Die Zuhörer versuchen, ihren Sinn zu erfassen und die darin enthaltene Weisheit zu verstehen. Meist wirkt die Geschichte im Unbewussten weiter, und Erkenntnisse reifen so noch lange weiter. Storytelling erfüllt viele therapeutische Aufgaben: Problemlösungen aufzeigen, Verhaltensänderung anregen, Normen und Werte vermitteln, Anschauungsvermögen fördern, zum Handeln motivieren, Hoffnung stiften, Sinn geben. Der therapeutische Dialog zwischen Therapeut und Klient wird dabei als gemeinsamer Erzählvorgang betrachtet. Das bestätigt sich in “Tausendundeine Nacht.” In dieser Sammung morgenländischer Erzählungen geht es um die therapeutische Funktion des Geschichten-Erzählens. In “Tausendundeine Nacht” behandelt die Hauptfigur Scheherazade den König Schahrayar. Der König Schahrayar ist so schockiert und gepeinigt von der Untreue seiner Frau, dass er sie töten lässt und seinem Wesir die Anweisung gibt, ihm fortan jede (in einigen Versionen: jede dritte) Nacht eine neue Jungfrau zuzuführen, die jeweils am nächsten Morgen ebenfalls umgebracht wird. Nach einiger Zeit will Scheherazade, die Tochter des Wesirs, die Frau des Königs werden, um das Morden zu beenden. Sie beginnt, ihm Geschichten zu erzählen. Nach tausend und einer Nacht hat sie seine Herzkränkung geheilt, und der König beendet den Mord an den Frauen.

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