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이문화간 의사소통 능력의 개념에 대한 고찰

Konzepte der Interkulturellen Kommunikationskompetenz: ein Forschungs?erblick

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주제분류독일어와문학

초록

Die Globalisierung sowie die zunehmende Vernetzung der internationalen Beziehungen in verschiedenen Bereichen führen dazu, dass Menschen aus unterschiedlichen Kulturen vermehrt miteinander kommunizieren müssen. Voraussetzung für das erfolgreiche Erreichen der gewünschten Kommunikations- ziele ist die Ausbildung einer interkulturellen Kommunikationskompentenz [=IKK]. Wissenschaftliche und praxisorientierte Diskussionen über die interkulturelle Kommunikation und die dafür erforderliche IKK setzten zunächst in Amerika ein. Die entsprechenden Konzepte wurden dort auch weiter entwickelt als in Europa oder in Korea, was aufgrund der besonderen Situation Amerikas verständlich ist. Denn Amerika ist selbst ein multikulturelles Land, und sowohl die amerikanische Außenpolitik als auch die Wirtschaft waren stärker in den Prozess der Globalisierung involviert als europäische Länder. In Europa wuchs das Interesse an diesem Thema besonders seit den 90er Jahren im Zusammenhang mit der Vertiefung und Erweiterung der Europäischen Union. In Korea begann die Diskussion erst in den letzten Jahren, vor allem nach der IMF-Krise, und bis jetzt ist der Kreis der Wissenschaftler die sich mit der IKK auseinandersetzen, klein geblieben. Beiträge der koreanischen Germanistik befaßten sich mit diesem Thema vornehmlich im Zusammenhang mit dem Lehren und Lernen der deutschen Sprache sowie der Landeskunde. Eine kleinere Anzahl von Forschungen wendete sich dem spezifischen Aspekt der internationalen Wirtschaftkommunikation zu. Es ist indessen ein Mangel der Fachliteratur, daß der Begriff "interkulturelle Kommunikation" bzw. "interkulturelle Kommunikationskompentenz" häufig nicht explizit definiert wird, denn diese Begriffe sind bereits je nach wissenschaftlicher Disziplin in unterschiedlicher Weise bestimmt worden. Wir müssen uns also einen Überblick darüber verschaffen, was mittlerweile unter diesen Begriff verstanden wird. Differenzierte und detaillierte Begriffsdefinitionen sind in Korea insbesondere erforderlich als Grundlage für das interkulturelle Lernen im Fach Deutsch als Fremdsprache sowie für das interkulturelle Training im Bereich internationale Wirtschaftkommunikation. Deshalb werden in dieser Arbeit verschiedene Theorien und Konzepte der IKK sowie die zugrundeliegenden wesentlichen Konzepte eingeführt und erklärt. Ein erster Ansatz tritt vor allem in Beiträgen amerikanischer Wissenschaftler im Bereich der Medienwissenschaft und der Psychologie, vor allem der Soziopsychologie in Erscheinung. Diesem Ansatz zufolge ist die IKK ein interkulturelles soziales Bewertungssytem, welches das angemessene Verhalten in einer interkulturellen Kommunikationssituation steuert. Ziel ist die Angemessenheit der kognitiven Handlungen hinsichtlich der Erwartungen, die im Kontext einer interkulturellen Situation bestehen. Durch eine entwickelte IKK kann die Effektivität der interkulturellen Handlung erhöht werden. Dieser Kompetenzbegriff umfaßt im Hinblick auf Interaktionen die folgenden Kommunikationsfertigkeiten: Fertigkeiten des Verarbeitens von psychischem Stress, Fertigkeiten des leistungsfähigen Kommunizierens, Fertigkeiten der interpersonalen Beziehung. Ein weiterer Ansatz zur interkulturellen Kompetenz [=IK] geht davon aus, dass man sich weder am Eigenen noch am Fremden, sondern am Interkulturellen orientieren muss. Gemäss dieser Betrachtungsweise versteht sich die IK als die Fähigkeit, sowohl das eigene Orientierungssytem als auch das des anderen erfassen zu können. Zusammenarbeit bzw. Zusammenleben werden dann mittels wechselseitiger Anpassung an die Fremdheit des anderen ermöglicht, ohne auf die beiderseitigen Kommunikationsziele zu verzichten. Der dritte Ansatz betont vor allem die Fähigkeit, mit Kulturunterschieden in interkulturellen Kommunikationssituationen umgehen zu können. Die Eigengesetz- lichkeiten dieses Prozesses in der interkulturellen Kommunikation werden herausgearbeitet. Aus der Betrachtung der verschiedenen Konzepte des Begriffs von IKK ergibt sich als Fazit, dass IKK je nach Kommunikationsbereich und Zielsetzung unterschiedlich zu verstehen ist. Aus diesem Grund muss für ein interkulturelles Trainingsprogramm in der Wirtschaftskommunikation ein anderes Konzept von IKK zugrunde gelegt werden als für das allgemeine interkulturelle Lernen im DaF-Unterricht.

Abstract

Die Globalisierung sowie die zunehmende Vernetzung der internationalen Beziehungen in verschiedenen Bereichen führen dazu, dass Menschen aus unterschiedlichen Kulturen vermehrt miteinander kommunizieren müssen. Voraussetzung für das erfolgreiche Erreichen der gewünschten Kommunikations- ziele ist die Ausbildung einer interkulturellen Kommunikationskompentenz [=IKK]. Wissenschaftliche und praxisorientierte Diskussionen über die interkulturelle Kommunikation und die dafür erforderliche IKK setzten zunächst in Amerika ein. Die entsprechenden Konzepte wurden dort auch weiter entwickelt als in Europa oder in Korea, was aufgrund der besonderen Situation Amerikas verständlich ist. Denn Amerika ist selbst ein multikulturelles Land, und sowohl die amerikanische Außenpolitik als auch die Wirtschaft waren stärker in den Prozess der Globalisierung involviert als europäische Länder. In Europa wuchs das Interesse an diesem Thema besonders seit den 90er Jahren im Zusammenhang mit der Vertiefung und Erweiterung der Europäischen Union. In Korea begann die Diskussion erst in den letzten Jahren, vor allem nach der IMF-Krise, und bis jetzt ist der Kreis der Wissenschaftler die sich mit der IKK auseinandersetzen, klein geblieben. Beiträge der koreanischen Germanistik befaßten sich mit diesem Thema vornehmlich im Zusammenhang mit dem Lehren und Lernen der deutschen Sprache sowie der Landeskunde. Eine kleinere Anzahl von Forschungen wendete sich dem spezifischen Aspekt der internationalen Wirtschaftkommunikation zu. Es ist indessen ein Mangel der Fachliteratur, daß der Begriff "interkulturelle Kommunikation" bzw. "interkulturelle Kommunikationskompentenz" häufig nicht explizit definiert wird, denn diese Begriffe sind bereits je nach wissenschaftlicher Disziplin in unterschiedlicher Weise bestimmt worden. Wir müssen uns also einen Überblick darüber verschaffen, was mittlerweile unter diesen Begriff verstanden wird. Differenzierte und detaillierte Begriffsdefinitionen sind in Korea insbesondere erforderlich als Grundlage für das interkulturelle Lernen im Fach Deutsch als Fremdsprache sowie für das interkulturelle Training im Bereich internationale Wirtschaftkommunikation. Deshalb werden in dieser Arbeit verschiedene Theorien und Konzepte der IKK sowie die zugrundeliegenden wesentlichen Konzepte eingeführt und erklärt. Ein erster Ansatz tritt vor allem in Beiträgen amerikanischer Wissenschaftler im Bereich der Medienwissenschaft und der Psychologie, vor allem der Soziopsychologie in Erscheinung. Diesem Ansatz zufolge ist die IKK ein interkulturelles soziales Bewertungssytem, welches das angemessene Verhalten in einer interkulturellen Kommunikationssituation steuert. Ziel ist die Angemessenheit der kognitiven Handlungen hinsichtlich der Erwartungen, die im Kontext einer interkulturellen Situation bestehen. Durch eine entwickelte IKK kann die Effektivität der interkulturellen Handlung erhöht werden. Dieser Kompetenzbegriff umfaßt im Hinblick auf Interaktionen die folgenden Kommunikationsfertigkeiten: Fertigkeiten des Verarbeitens von psychischem Stress, Fertigkeiten des leistungsfähigen Kommunizierens, Fertigkeiten der interpersonalen Beziehung. Ein weiterer Ansatz zur interkulturellen Kompetenz [=IK] geht davon aus, dass man sich weder am Eigenen noch am Fremden, sondern am Interkulturellen orientieren muss. Gemäss dieser Betrachtungsweise versteht sich die IK als die Fähigkeit, sowohl das eigene Orientierungssytem als auch das des anderen erfassen zu können. Zusammenarbeit bzw. Zusammenleben werden dann mittels wechselseitiger Anpassung an die Fremdheit des anderen ermöglicht, ohne auf die beiderseitigen Kommunikationsziele zu verzichten. Der dritte Ansatz betont vor allem die Fähigkeit, mit Kulturunterschieden in interkulturellen Kommunikationssituationen umgehen zu können. Die Eigengesetz- lichkeiten dieses Prozesses in der interkulturellen Kommunikation werden herausgearbeitet. Aus der Betrachtung der verschiedenen Konzepte des Begriffs von IKK ergibt sich als Fazit, dass IKK je nach Kommunikationsbereich und Zielsetzung unterschiedlich zu verstehen ist. Aus diesem Grund muss für ein interkulturelles Trainingsprogramm in der Wirtschaftskommunikation ein anderes Konzept von IKK zugrunde gelegt werden als für das allgemeine interkulturelle Lernen im DaF-Unterricht.

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