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20세기 말의 종말론적 비전- 크리스토프 란스마이어의 『최후의 세계』 소고

Apokalyptische Vision am Ende des 20. Jahrhunderts - Christoph Ransmayrs Die letzte Welt

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주제분류독일어와문학

초록

In der vorliegenden Betrachtung gilt das Interesse vor allem dem Bewußtsein der Moderne, das sich in der utopischen Idee der Perfektibilität seit Mitte des europäischen 18. Jahrhunderts ausdrückt. Im Zeichen des modernen Bewußtsein betrachtet sich der Mensch als Subjekt der Geschichte, das auf der Erde ein tausendjähriges Reich errichten kann und soll, wobei die Natur vor dem sich als Gott der Erde verstehenden Menschen bloß ein Element darstellt, das beherrscht werden soll. Im Hinblick auf diesen ideengeschichtlichen Hintergrund stellt sich die Frage, wie dieses utopische Bewußtsein in zweihundert Jahren seit dem Beginn der Moderne, d. h. am Ende des 20. Jahrhunderts, aussiehtIn der vorliegenden Arbeit handelt es sich in diesem Zusammenhang um apokalyptische Bilder der Geschichte der Menschheit, die Christoph Ransmayr in seinem Roman Die letzte Welt darstellt, wobei wir davon ausgehen wollen, dass dieser Roman gerade im Zeichen der Antwort auf den utopischen Diskurs der Moderne steht. Zunächst beschäftigen wir uns mit dem römischen Reich unter dem Kaiser Augustus, das im Roman als ‘Reich der Vernunft und Notwendigkeit’ nicht die antike Welt, sondern die Welt der Moderne bedeutet, die vor allem das Prinzip der Naturbeherrschung dominiert. Das Interesse gilt in diesem Zusammenhang den vom römischen Staat als ‘Staatsflüchtige’ bezeichneten Menschen. Die Geschichten dieser Leute stehen definitiv im Zeichen der Reflexion über das utopische Geschichtsbewußtsein der Moderne, während sie dieses Bewußtsein restlos verneinen. In diesem Zusammenhang sollte aufgezeigt werden, wie Ransmayr die letzte Welt Tomi konzipiert, die als Gegenwelt des römischen Reichen eine ‘andere’ Welt darstellt, in der jedoch nicht nur die Idee der Menschheit, sondern auch die der utopischen Geschichte radikal verneint wird.

Abstract

In der vorliegenden Betrachtung gilt das Interesse vor allem dem Bewußtsein der Moderne, das sich in der utopischen Idee der Perfektibilität seit Mitte des europäischen 18. Jahrhunderts ausdrückt. Im Zeichen des modernen Bewußtsein betrachtet sich der Mensch als Subjekt der Geschichte, das auf der Erde ein tausendjähriges Reich errichten kann und soll, wobei die Natur vor dem sich als Gott der Erde verstehenden Menschen bloß ein Element darstellt, das beherrscht werden soll. Im Hinblick auf diesen ideengeschichtlichen Hintergrund stellt sich die Frage, wie dieses utopische Bewußtsein in zweihundert Jahren seit dem Beginn der Moderne, d. h. am Ende des 20. Jahrhunderts, aussiehtIn der vorliegenden Arbeit handelt es sich in diesem Zusammenhang um apokalyptische Bilder der Geschichte der Menschheit, die Christoph Ransmayr in seinem Roman Die letzte Welt darstellt, wobei wir davon ausgehen wollen, dass dieser Roman gerade im Zeichen der Antwort auf den utopischen Diskurs der Moderne steht. Zunächst beschäftigen wir uns mit dem römischen Reich unter dem Kaiser Augustus, das im Roman als ‘Reich der Vernunft und Notwendigkeit’ nicht die antike Welt, sondern die Welt der Moderne bedeutet, die vor allem das Prinzip der Naturbeherrschung dominiert. Das Interesse gilt in diesem Zusammenhang den vom römischen Staat als ‘Staatsflüchtige’ bezeichneten Menschen. Die Geschichten dieser Leute stehen definitiv im Zeichen der Reflexion über das utopische Geschichtsbewußtsein der Moderne, während sie dieses Bewußtsein restlos verneinen. In diesem Zusammenhang sollte aufgezeigt werden, wie Ransmayr die letzte Welt Tomi konzipiert, die als Gegenwelt des römischen Reichen eine ‘andere’ Welt darstellt, in der jedoch nicht nur die Idee der Menschheit, sondern auch die der utopischen Geschichte radikal verneint wird.

참고문헌 (17)

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