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추방된 예술 또는 예술의 저항 - 크리스토프 란스마이어의『최후의 세계』

Ch. Ransmyrs 'Die Letzte Welt' zwischen Macht und Kunst

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Arbeit stellt den Versuch dar, 'Die letzte Welt' von Christoph Ransmayr als ein Konflikt zwischen Macht und Kunst zu verstehen. Ransmayr verbindet Vergangenheit und Gegenwart mit Hilfe des Mythos. Er fügt verschiedene mythische Figuren in den Text ein, um seinen Text gegenüber der Macht, aber auch gegenüber der Zeit zu stellen. Durch die mythische und ästhetische Erfahrung stehen die Figuren gegenüber der Macht. Die Mythisierung der Erzählung bietet den Lesern eine hermeneutische Herausforderung, denn sie produziert zeitübergreifende Allgemeingültigkeit. Die Figuren, die unter der politischen Unterdrückung leiden, erleben im Bereich der Kunst eine neue Möglichkeit des Daseins. Hier aber entsteht ein alogisches bzw. antilogisches Konzpet über die Existenz des Menschen. Die Erfahrung des Menschendaseins aus dem Verfallssymptom ist nicht im Bereich der Macht möglich, sondern im Bereich der ästhetischen Verwandlung, nämlich in der Verwandlung des Menschen in Stein. Diese Verwandlung, die nur duch die Kunst ins Blickfeld kommen kann, ist aus dem politischen Bereich ausgeschlossen. Die Politik, die logisch sein soll, kann nicht für die Kunst stehen, weil aus der Sicht der logischen Politik bedeutet Kunst nichts anderes als eine Anti-Logik und einen Widerstand gegen die Vernunft des Römischen Reichs. Aber die Alternative des Menschendaseins und die Verwandlung des Menschen sind nur durch Hineintauchen in die Kunst zu erreichen. Nur in der Kunst entsteht eine neue Möglichkeit des Daseins, die den apokalyptischen Weltuntergang überwinden kann.

Abstract

Die vorliegende Arbeit stellt den Versuch dar, 'Die letzte Welt' von Christoph Ransmayr als ein Konflikt zwischen Macht und Kunst zu verstehen. Ransmayr verbindet Vergangenheit und Gegenwart mit Hilfe des Mythos. Er fügt verschiedene mythische Figuren in den Text ein, um seinen Text gegenüber der Macht, aber auch gegenüber der Zeit zu stellen. Durch die mythische und ästhetische Erfahrung stehen die Figuren gegenüber der Macht. Die Mythisierung der Erzählung bietet den Lesern eine hermeneutische Herausforderung, denn sie produziert zeitübergreifende Allgemeingültigkeit. Die Figuren, die unter der politischen Unterdrückung leiden, erleben im Bereich der Kunst eine neue Möglichkeit des Daseins. Hier aber entsteht ein alogisches bzw. antilogisches Konzpet über die Existenz des Menschen. Die Erfahrung des Menschendaseins aus dem Verfallssymptom ist nicht im Bereich der Macht möglich, sondern im Bereich der ästhetischen Verwandlung, nämlich in der Verwandlung des Menschen in Stein. Diese Verwandlung, die nur duch die Kunst ins Blickfeld kommen kann, ist aus dem politischen Bereich ausgeschlossen. Die Politik, die logisch sein soll, kann nicht für die Kunst stehen, weil aus der Sicht der logischen Politik bedeutet Kunst nichts anderes als eine Anti-Logik und einen Widerstand gegen die Vernunft des Römischen Reichs. Aber die Alternative des Menschendaseins und die Verwandlung des Menschen sind nur durch Hineintauchen in die Kunst zu erreichen. Nur in der Kunst entsteht eine neue Möglichkeit des Daseins, die den apokalyptischen Weltuntergang überwinden kann.

참고문헌 (11)

  1. Ransmayr, Christoph, "Die letzte Welt", ~ (1988)
  2. Anz, Thomas, "Spiel mit der Überlieferung Aspekte der Postmoderne in Ransmayrs Die letzte Welt In Die Erfindung der Welt. Zum Werk von Christoph Ransmayr. Hrsg. v. Uwe Wittstock", ~ (1997)
  3. Epple, Thomas, "Christoph Ransmayr Die letzte Welt", ~ (1992)
  4. Hage, Volker, "Mein Name sei Ovid In Die Erfindung der Welt", ~
  5. Kiedaisch, Petra, "Ist die Kunst noch heiter?", ~ (1996)
  6. Märtin, Ralf-Peter, "Der Poet als Historiker In Die Erfindung der Welt", ~
  7. Schirmacher, Frank, "Bücher aus Asche, Leiber aus Ameisen", ~ (1988)
  8. Schmidt-Dengler, Wendelin, "Keinem blebt seine Gestalt Ch. Ransmayrs Roman Die letzte Welt In Die Erfindung der Welt", ~
  9. Schmitz-Emans, Monika, "Christoph Ransmayr: Die letzte Welt In Interpretationen. Romane des 20. Jahrhunderts", ~ (2003)
  10. Stahl, Thomas, "Geschichte(n) erzählen", ~ (2007)
  11. Wieser, Harald, "Eine Flaschenpost aus der Antike", ~ (1988)

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