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현대 독일 사회 속 여성들의 삶을 바라보는 하나의 시선 - 경계에 선 여성: 페오 알라닥의 '그녀가 떠날 때'(2010)를 중심으로

Der Blick eines Filmemachers der neuen Generation auf die Frauenfiguren des deutschen Gegenwartsfilms - Frauen auf der Grenze: eine Analyse des Films 'Die Fremde' von Feo Aladag

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주제분류독일어와문학

초록

In den späten 90er Jahren treten die Filmemacher der sogenannten neuen Generation in Deutschland in Erscheinung. Der deutsche Film erlebt durch sie eine neue Phase. In dieser Zeit versuchen die Regisseure der neuen Generation die Frauenfiguren als soziale und geschichtliche Wesen darzustellen. Der Film <Die Fremde> ist von der Regisseurin Feo Aladag aus Wien. Sie ist mit Züli Aladag, der zur 2. Generation der türkischen Immigranten gehört, verheiratet. Sie drehte den Film, um die kulturellen und Identitätskonflikte sowie die Probleme der 2. Generation türkischer Immigranten in Deutschland stärker in die Öffentlichkeit zu tragen. Die auffällige Eigenschaft dieses Films besteht darin, das Unsichtbare sichtbar zu machen. D.h. Tradition, Konvention, Ideologie und die sozialen Verhältnisse werden mit filmischen Mitteln bildlich dargestellt. Beispielsweise liegt die Heldin Umai auf dem Bett, um das Baby abtreiben zu lassen(Bild 1). Da sieht das obere Frame der Leinwand sieht so aus, als ob sie dadurch unterdrückt wird. Das ist der Effekt des Filmformats in 2.35:1. Diese Mise-en-Scéne spircht aus, wie belastend und schwer das Leben von Umai ist. Ein anderes Beispiel ist die Szene, in der die männlichen Familienmitglieder den Ehrenmord an Umai beschließen(Bild 6). Hier wird kein Wort gesprochen, sondern durch das Cross Edit werden bloß die Nahaufnahmen der Gesichter gezeigt. Diese Szene stellt mit sprachlicher Enthaltsamkeit bildlich die konservative Tradition dar. Feo Aladag betrachtet die Frauen der 2. Generation der türkischen Immigranten in Deutschland mit Herzlichkeit. Sie möchte besonders die Schwierigkeiten des Frauenlebens darstellen, das auf der Grenze zwischen zwei Kulturen steht. Sie betont dabei das Paradox, dass dort, wo die Menschen die Menschenrechte radikal einfordern, eben das Patriarchat im Wege steht. Der Film <Die Fremde> bringt dem Zuschauer seine Message bildlich bei.

Abstract

In den späten 90er Jahren treten die Filmemacher der sogenannten neuen Generation in Deutschland in Erscheinung. Der deutsche Film erlebt durch sie eine neue Phase. In dieser Zeit versuchen die Regisseure der neuen Generation die Frauenfiguren als soziale und geschichtliche Wesen darzustellen. Der Film <Die Fremde> ist von der Regisseurin Feo Aladag aus Wien. Sie ist mit Züli Aladag, der zur 2. Generation der türkischen Immigranten gehört, verheiratet. Sie drehte den Film, um die kulturellen und Identitätskonflikte sowie die Probleme der 2. Generation türkischer Immigranten in Deutschland stärker in die Öffentlichkeit zu tragen. Die auffällige Eigenschaft dieses Films besteht darin, das Unsichtbare sichtbar zu machen. D.h. Tradition, Konvention, Ideologie und die sozialen Verhältnisse werden mit filmischen Mitteln bildlich dargestellt. Beispielsweise liegt die Heldin Umai auf dem Bett, um das Baby abtreiben zu lassen(Bild 1). Da sieht das obere Frame der Leinwand sieht so aus, als ob sie dadurch unterdrückt wird. Das ist der Effekt des Filmformats in 2.35:1. Diese Mise-en-Scéne spircht aus, wie belastend und schwer das Leben von Umai ist. Ein anderes Beispiel ist die Szene, in der die männlichen Familienmitglieder den Ehrenmord an Umai beschließen(Bild 6). Hier wird kein Wort gesprochen, sondern durch das Cross Edit werden bloß die Nahaufnahmen der Gesichter gezeigt. Diese Szene stellt mit sprachlicher Enthaltsamkeit bildlich die konservative Tradition dar. Feo Aladag betrachtet die Frauen der 2. Generation der türkischen Immigranten in Deutschland mit Herzlichkeit. Sie möchte besonders die Schwierigkeiten des Frauenlebens darstellen, das auf der Grenze zwischen zwei Kulturen steht. Sie betont dabei das Paradox, dass dort, wo die Menschen die Menschenrechte radikal einfordern, eben das Patriarchat im Wege steht. Der Film <Die Fremde> bringt dem Zuschauer seine Message bildlich bei.

참고문헌 (17)

  1. Feo Aladag, "Die Fremde", ~ (2010)
  2. 로즈마리 나베 헤르츠, "독일여성운동사" (2006), 지혜로
  3. "Reclams Sachlexikon des Films, Reclam", ~ (2002)
  4. Werner Faulstich, "Filmgeschichte" (2005), W. Fink
  5. Diana Schäffler, "Das Kino der doppelten Kulturen - Migration als filmisches Thema im deutsch-türkischen Film anhand ausgewählter Beispiele" (2005), Grin e-Book
  6. 김대성, "터키 여성의 정체성", 한국중동학회논총, 23(1), pp.79~110 (2002), 한국중동학회
  7. 알리르자 발라만, "터어키 여성의 지위 - 사회제도적 측면", 지역연구, 3(1), pp.119~143 (1994)
  8. 서재만, "터어키에 있어서 여성의 사회적 지위 - 법제적 측면", 지역연구, 3(1), pp.99~117 (1994)
  9. Laura Mulvey, "Feminism and Film Theory", pp.57~68 (1988), Routledge
  10. "여성신문" (2014)[URL]
  11. "연합뉴스" (2014)[URL]
  12. Filmheft., "Die Fremde" (2010)
  13. "Sibel Kelkilli ist “Die Fremde”" (2010)[URL]
  14. "Familie kann brutal sein" (2010)[URL]
  15. "Die Fremde" (2010)[URL]
  16. "Die Fremde - Interview mit Feo Aladag"[URL]
  17. "Die Frmede - Interview mit Kelkilli"[URL]

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