크리스토프 란스마이어의 소설『최후의 세계』에 나타난 부정적 묵시록
Die negative Apokalyptik in Christoph Ransmayrs Roman “Die lezte Welt"
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초록
Der folgende Aufsatz handelt von der Definition und dem Entstehungsprozeß des apokalyptischen Begriffs und des negativen apokalpyischen literarischen Genres und analysiert auch deren Aspekt Christoph Ransmayrs Roman "Die letzte Welt". Die apokalyptische Literatur war von der Antike ab ein beliebtes literarisches Genre, das uns sowohl den Untergang der bösen Welt als auch die Entstehung der neuen Erlösungwelt als Hoffnung verleiht. Im Lauf der Zeiten geht aber das ethische Regulativ einer neuen Schöpfung, das dem schon immer zentralen Weltuntergang den Status eines Durchgangs verlieh, verloren. Statt einer ‘Theologie der Hoffnung' herrscht jetzt die säkularisierte Metaphysik der Katastrophe. Indem sich die negative Apokalypse auf die Vision des Untergangs beschränkt und die Gegenwart als Zeit der folgenlosen Endkatastrophe erscheinen läßt, bringt sie eine für das Denken der Menschen einschneidende Folge mit sich: den Verlust der Ewigkeit, das Abschneiden und Ausbrennen einer fundamentalen Zeiterfahrung der Menschheit. Mit dieser Änderung ist gleichzeitig ein Funktionswandel verbunden: Die Apokalypse wandelt sich vom Therapeutikum zum reinen Diagnostikum, das auf desolate gesellschaftliche Situationen aufmerksam macht, ohne Alternativen dazu aufzuzeigen. Besonders im Zusammenhang mit der negativen Apokalyptik und mit dem Ransmayrschen ‘Verwandlungsmotiv’ als natürlichem Prinzip versuchen wir, Christoph Ransmayrs Roman "Die Letzte Welt" zu verstehen und zu erklären.
Abstract
Der folgende Aufsatz handelt von der Definition und dem Entstehungsprozeß des apokalyptischen Begriffs und des negativen apokalpyischen literarischen Genres und analysiert auch deren Aspekt Christoph Ransmayrs Roman "Die letzte Welt". Die apokalyptische Literatur war von der Antike ab ein beliebtes literarisches Genre, das uns sowohl den Untergang der bösen Welt als auch die Entstehung der neuen Erlösungwelt als Hoffnung verleiht. Im Lauf der Zeiten geht aber das ethische Regulativ einer neuen Schöpfung, das dem schon immer zentralen Weltuntergang den Status eines Durchgangs verlieh, verloren. Statt einer ‘Theologie der Hoffnung' herrscht jetzt die säkularisierte Metaphysik der Katastrophe. Indem sich die negative Apokalypse auf die Vision des Untergangs beschränkt und die Gegenwart als Zeit der folgenlosen Endkatastrophe erscheinen läßt, bringt sie eine für das Denken der Menschen einschneidende Folge mit sich: den Verlust der Ewigkeit, das Abschneiden und Ausbrennen einer fundamentalen Zeiterfahrung der Menschheit. Mit dieser Änderung ist gleichzeitig ein Funktionswandel verbunden: Die Apokalypse wandelt sich vom Therapeutikum zum reinen Diagnostikum, das auf desolate gesellschaftliche Situationen aufmerksam macht, ohne Alternativen dazu aufzuzeigen. Besonders im Zusammenhang mit der negativen Apokalyptik und mit dem Ransmayrschen ‘Verwandlungsmotiv’ als natürlichem Prinzip versuchen wir, Christoph Ransmayrs Roman "Die Letzte Welt" zu verstehen und zu erklären.
참고문헌 (14)
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