유배자 혹은 시인을 찾아서- 크리스토프 란스마이어의 『최후의 세계』와 근현대 문학의 자기연출
In search of the exile or the poet - Self-presentation of the modern literature in 『The Last World』 by Christoph Ransmayr
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초록
In der vorliegenden Arbeit gilt es zu betrachten, worum es bei der Reflexion Ransmayrs über das Wesen des Dichters geht, die im Rahmen der Selbstinszenierung der modernen Literatur gelesen werden sollte. Obwohl es sich in der Letzten Welt Ransmayrs um den antiken Ovidius handelt, lässt sich unschwer erkennen, dass Ransmayr anhand seiner Geschichte über die Position des Dichters/Schriftstellers in der modernen Gesellschaft reflektiert. Es gilt ernstnehmen, dass Salman Rushdie im Hinblick auf diesen Roman behauptet, dass Ransmayr unser Leben in der “Zeit nach dem Tod der Kunst” thematisiert. In diesem Zusammenhang soll zunächst aufgezeigt werden, wie Ransmayr Rom unter Kaiser Augustus als ‘Reich der Notwendigkeit und Vernunft’ darstellt. Es ist dabei von großer Bedeutung, was den Dichter Ovidius Naso aus dem Reich weist und nicht zurückkehren lässt. Für Ransmayr geht es vor allem darum, seinen Protagonisten als den jenseits der erstarrten Vernunft agierenden Dichter zu gestalten, der mit seiner Vorstellungskraft das Schicksal der Welt erkennt und deren Ende prophezeit. Es soll auch in diesem Zusammenhang aufgezeigt werden, welchen Entwicklungsprozeß der andere Protagonist Cotta durchmacht, der sich auf der Suche nach dem verbannten Naso in der letzten Welt befindet und am Ende als einziger Zeuge erfährt, wie der Dichter Naso als Herr der “Erfindung der Wirklichkeit” die letzte Welt und deren Bewohner zu seiner Welt und seinen Gestalten macht.
Abstract
In der vorliegenden Arbeit gilt es zu betrachten, worum es bei der Reflexion Ransmayrs über das Wesen des Dichters geht, die im Rahmen der Selbstinszenierung der modernen Literatur gelesen werden sollte. Obwohl es sich in der Letzten Welt Ransmayrs um den antiken Ovidius handelt, lässt sich unschwer erkennen, dass Ransmayr anhand seiner Geschichte über die Position des Dichters/Schriftstellers in der modernen Gesellschaft reflektiert. Es gilt ernstnehmen, dass Salman Rushdie im Hinblick auf diesen Roman behauptet, dass Ransmayr unser Leben in der “Zeit nach dem Tod der Kunst” thematisiert. In diesem Zusammenhang soll zunächst aufgezeigt werden, wie Ransmayr Rom unter Kaiser Augustus als ‘Reich der Notwendigkeit und Vernunft’ darstellt. Es ist dabei von großer Bedeutung, was den Dichter Ovidius Naso aus dem Reich weist und nicht zurückkehren lässt. Für Ransmayr geht es vor allem darum, seinen Protagonisten als den jenseits der erstarrten Vernunft agierenden Dichter zu gestalten, der mit seiner Vorstellungskraft das Schicksal der Welt erkennt und deren Ende prophezeit. Es soll auch in diesem Zusammenhang aufgezeigt werden, welchen Entwicklungsprozeß der andere Protagonist Cotta durchmacht, der sich auf der Suche nach dem verbannten Naso in der letzten Welt befindet und am Ende als einziger Zeuge erfährt, wie der Dichter Naso als Herr der “Erfindung der Wirklichkeit” die letzte Welt und deren Bewohner zu seiner Welt und seinen Gestalten macht.
참고문헌 (13)
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