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듣기/읽기 능력의 동시 향상을 위한 독일어 수업모델연구

Eine Studie zur parallelen Verbesserung der Fertigkeiten Hören und Lesen im DaF-Unterricht

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주제분류독일어와문학

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Sowohl Hörverstehen als auch Leseverstehen gehören zu den rezeptivenFertigkeiten. Das Verstehen ist eine aufsteigende (bottom-up) und eineabsteigende (top-down) Informationsverarbeitung. Muttersprachler sind in derLage, durch den freien und automatischen Wechsel der auf- und absteigendenVerarbeitungsprozesse zum Sprachverständnis zu kommen. Dabei spielt das„Schema“ im Sinne von Bartlett als Wissensstruktur im Gedächtnis einebedeutende Rolle. Ein Schema wird durch einen sprachlichen odersituationellen Stimulus und auch durch Erwartungshaltungen aktiviert, dieMuttersprachler im Hinblick auf die eingehenden Signale haben. Wenn einSchema aktiviert wird, übernimmt es beim Verstehen eine Steuerungsfunktion. Bei Fremdsprachenlernern ist der Rezeptionsprozess etwas anders als bei Muttersprachlern. Sie sto?n beim Verstehen oft auf Schwierigkeiten,besonders bei der aufsteigenden Verarbeitung, weil sie nur wenig ?er dasrelevante Schema, n?lich das Sprachwissen, verf?en. Wenn man aufgrund des Mangels der aufsteigenden Verarbeitung vonder absteigenden Verarbeitung abh?gig ist, kommt es zum Missverst?dnisbzw. zur Fehl?ersetzung. F? die meisten koreanischen Deutschlernenden,deren Sprachniveau bei B1 oder darunter liegt, ist es n?ig, grundlegendeSprachbausteine zu erlernen. Dabei ist es effektvoll, H?en und Lesengleichzeitig zu ?en, weil in diesem Zusammenhang beide rezeptivenFertigkeiten trainiert werden. In der vorliegenden Arbeit wird aufgezeigt, wie effektiv die Verbesserungdes H?- und Leseverstehens ist, wenn ein Text im Unterricht als H?undLesetext zugleich benutzt wird. Im Unterricht, der ein Semester dauerte, wurde ein Text, der 꼋idaktischeAuthentizit??im Sinne von Honnef-Becker hat, als Unterrichtsmaterialgew?lt und f? die von Schumann vorgeschlagenen ?ungen als Hausaufgabediktiert. Danach wurde er im Unterricht durch das 껵ernlesen?im Sinnevon R?ler bearbeitet. Am Ende des Semesters wurde die summative Evaluationdurchgef?rt, wobei eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Diagnosetestfestgestellt wurde. Es bleibt zu hoffen, dass die empirische Untersuchung der Unterrichtsbeispielebzw. -entw?fe mehr und mehr beachtet bzw. ver?fentlicht wird, damitDeutschlehrende die Ergebnisse und Erfahrungen gemeinsam nutzen k?nen. Dies f?rt mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Verbesserung der Sprachfertigkeitenkoreanischer Deutschlerner.

Abstract

Sowohl Hörverstehen als auch Leseverstehen gehören zu den rezeptivenFertigkeiten. Das Verstehen ist eine aufsteigende (bottom-up) und eineabsteigende (top-down) Informationsverarbeitung. Muttersprachler sind in derLage, durch den freien und automatischen Wechsel der auf- und absteigendenVerarbeitungsprozesse zum Sprachverständnis zu kommen. Dabei spielt das„Schema“ im Sinne von Bartlett als Wissensstruktur im Gedächtnis einebedeutende Rolle. Ein Schema wird durch einen sprachlichen odersituationellen Stimulus und auch durch Erwartungshaltungen aktiviert, dieMuttersprachler im Hinblick auf die eingehenden Signale haben. Wenn einSchema aktiviert wird, übernimmt es beim Verstehen eine Steuerungsfunktion. Bei Fremdsprachenlernern ist der Rezeptionsprozess etwas anders als bei Muttersprachlern. Sie sto?n beim Verstehen oft auf Schwierigkeiten,besonders bei der aufsteigenden Verarbeitung, weil sie nur wenig ?er dasrelevante Schema, n?lich das Sprachwissen, verf?en. Wenn man aufgrund des Mangels der aufsteigenden Verarbeitung vonder absteigenden Verarbeitung abh?gig ist, kommt es zum Missverst?dnisbzw. zur Fehl?ersetzung. F? die meisten koreanischen Deutschlernenden,deren Sprachniveau bei B1 oder darunter liegt, ist es n?ig, grundlegendeSprachbausteine zu erlernen. Dabei ist es effektvoll, H?en und Lesengleichzeitig zu ?en, weil in diesem Zusammenhang beide rezeptivenFertigkeiten trainiert werden. In der vorliegenden Arbeit wird aufgezeigt, wie effektiv die Verbesserungdes H?- und Leseverstehens ist, wenn ein Text im Unterricht als H?undLesetext zugleich benutzt wird. Im Unterricht, der ein Semester dauerte, wurde ein Text, der 꼋idaktischeAuthentizit??im Sinne von Honnef-Becker hat, als Unterrichtsmaterialgew?lt und f? die von Schumann vorgeschlagenen ?ungen als Hausaufgabediktiert. Danach wurde er im Unterricht durch das 껵ernlesen?im Sinnevon R?ler bearbeitet. Am Ende des Semesters wurde die summative Evaluationdurchgef?rt, wobei eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Diagnosetestfestgestellt wurde. Es bleibt zu hoffen, dass die empirische Untersuchung der Unterrichtsbeispielebzw. -entw?fe mehr und mehr beachtet bzw. ver?fentlicht wird, damitDeutschlehrende die Ergebnisse und Erfahrungen gemeinsam nutzen k?nen. Dies f?rt mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Verbesserung der Sprachfertigkeitenkoreanischer Deutschlerner.

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