미하엘 하네케 영화의 파편화 미학 - <우연의 연대기에 관한 71개의 단편들>을 중심으로 -
The Aesthetics of Fragmentation in Michael Haneke’s Film - Focused on 71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls(1994)
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초록
In der vorliegenden Arbeit wird versucht, den Film 71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls(1994) von Michael Haneke im Hinblick auf seine Fragmentationsästhetik zu analysieren. Der Film ist in einundsiebzig Episoden unterteilt. Die Zuschauer müssen den Gesamtzusammenhang verstehen, d.h. in welcher Form die Episoden miteinander verbunden sind. Wenn eine Episode endet und eine andere beginnt, wechselt die Szene über Schwarzfilm. Diese Szenenwechsel dauern jeweils ungefähr zwei Sekunden und werden als ein Ort der Reflexion angeboten. Außerdem werden oft sowohl echte als auch imitierte Nachrichtenbilder gezeigt. Hierbei stellt sich die Frage, welche Funktion und welche Wirkung diese Bilder auf den Zuschauer ausüben sollen. Im Nachrichtenprogramm wird über die aktuellen Ereignisse nur wenige Minuten oder sogar Sekunden berichtet. Im Grunde geht es darum zu zeigen, dass Ereignisse in den Medien nur sehr verkürzt und fragmentiert dargestellt werden, wodurch der Zuschauer nie genau wissen kann, wie diese Ereignisse sich tatsächlich ereignet haben. In diesem Sinne schneiden die Medien die Ereignisse, die Betroffenen und ihre Umgebung brutal zusammen und reichen sie in Form von Fragmenten an die Zuschauer weiter. Haneke lässt den Zuschauer durch das ästhetische Mittel der Fragmentation die fragmentierte Gesellschaft und Medien-Wirklichkeit beobachten und untersuchen.
Abstract
In der vorliegenden Arbeit wird versucht, den Film 71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls(1994) von Michael Haneke im Hinblick auf seine Fragmentationsästhetik zu analysieren. Der Film ist in einundsiebzig Episoden unterteilt. Die Zuschauer müssen den Gesamtzusammenhang verstehen, d.h. in welcher Form die Episoden miteinander verbunden sind. Wenn eine Episode endet und eine andere beginnt, wechselt die Szene über Schwarzfilm. Diese Szenenwechsel dauern jeweils ungefähr zwei Sekunden und werden als ein Ort der Reflexion angeboten. Außerdem werden oft sowohl echte als auch imitierte Nachrichtenbilder gezeigt. Hierbei stellt sich die Frage, welche Funktion und welche Wirkung diese Bilder auf den Zuschauer ausüben sollen. Im Nachrichtenprogramm wird über die aktuellen Ereignisse nur wenige Minuten oder sogar Sekunden berichtet. Im Grunde geht es darum zu zeigen, dass Ereignisse in den Medien nur sehr verkürzt und fragmentiert dargestellt werden, wodurch der Zuschauer nie genau wissen kann, wie diese Ereignisse sich tatsächlich ereignet haben. In diesem Sinne schneiden die Medien die Ereignisse, die Betroffenen und ihre Umgebung brutal zusammen und reichen sie in Form von Fragmenten an die Zuschauer weiter. Haneke lässt den Zuschauer durch das ästhetische Mittel der Fragmentation die fragmentierte Gesellschaft und Medien-Wirklichkeit beobachten und untersuchen.
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