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문학적 공간과 세대담론 - 토마스 만의 <부덴브로크 일가>와 아르노 가이거의 <우리는 잘 지내요>를 예로 -

Literary spaces and discourses of generation- Thomas Mann’s <Buddenbrooks> und Arno Geiger’s <Es geht uns gut> -

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주제분류독일어와문학

초록

Thomas Mann plante Buddenbrooks(1901) ursprünglich als eine Knabennovelle über den Schulalltag des sensiblen Hannos. Um die höchste Sensibilität seines Protagonisten darzustellen, musste er den Entwicklungsgang seiner Sensibilität miterzählen. Denn mit den kontinuierlichen, sich aufeinander beziehenden Geschichten einer Familie ist der Prozess des Auf und Ab des einzelnen Menschen am besten zu erzählen. So ergibt sich eine gewisse Linie hin zur der chronologischen Erzählung der Generationen. Sie geht lange vorwärts, bis sie bei Hanno aufhört. Der zweifache Veränderungsprozess der Buddenbrooks ist vor allem an demselben Veränderungsprozess ihrer Wohnhäuser als zentralem Schauplatz zu verfolgen. Es scheint nun kein Zufall zu sein, dass die Erzählung in Generationenromanen der Gegenwart häufig rückwärts geht, dass es dabei also um die Erinnerung an die alte Familiengeschichte geht. Es geht viel darum, die tief in die weitere Vergangenheit zurückgehende Identität des Ichs neu zu entdecken, ohne sie zu verschönern, aber auch ohne sie verteufeln zu wollen: Man hat Selbstbewusstsein genug, um sein Dasein so wahrzunehmen, wie es eben ist. Die Hauptsache dabei ist, dass man eben seine eigene Identität hat. In Arno Geigers Es geht uns gut(2005) bleibt der erinnernde Protagonist, Philipp am Anfang nur an der Vortreppe der von seiner Großmutter geerbten Villa und beschäftigt sich mit dem Nachdenken über seine Familie. Die Retrospektive bestärkt ihn in seiner Identität, so dass er am Ende auf das Dach des Großelternhauses steigen und von da aus in die Zukunft sowie in die Welt hinausreiten kann. Hier könnte man sagen, dass das Großelternhaus in Es geht uns gut als memento dient, an dem man die Möglichkeiten bekommt, sich der Familie gegenüberzustellen, und dadurch seine Identität neu entdecken und verstärken kann.

Abstract

Thomas Mann plante Buddenbrooks(1901) ursprünglich als eine Knabennovelle über den Schulalltag des sensiblen Hannos. Um die höchste Sensibilität seines Protagonisten darzustellen, musste er den Entwicklungsgang seiner Sensibilität miterzählen. Denn mit den kontinuierlichen, sich aufeinander beziehenden Geschichten einer Familie ist der Prozess des Auf und Ab des einzelnen Menschen am besten zu erzählen. So ergibt sich eine gewisse Linie hin zur der chronologischen Erzählung der Generationen. Sie geht lange vorwärts, bis sie bei Hanno aufhört. Der zweifache Veränderungsprozess der Buddenbrooks ist vor allem an demselben Veränderungsprozess ihrer Wohnhäuser als zentralem Schauplatz zu verfolgen. Es scheint nun kein Zufall zu sein, dass die Erzählung in Generationenromanen der Gegenwart häufig rückwärts geht, dass es dabei also um die Erinnerung an die alte Familiengeschichte geht. Es geht viel darum, die tief in die weitere Vergangenheit zurückgehende Identität des Ichs neu zu entdecken, ohne sie zu verschönern, aber auch ohne sie verteufeln zu wollen: Man hat Selbstbewusstsein genug, um sein Dasein so wahrzunehmen, wie es eben ist. Die Hauptsache dabei ist, dass man eben seine eigene Identität hat. In Arno Geigers Es geht uns gut(2005) bleibt der erinnernde Protagonist, Philipp am Anfang nur an der Vortreppe der von seiner Großmutter geerbten Villa und beschäftigt sich mit dem Nachdenken über seine Familie. Die Retrospektive bestärkt ihn in seiner Identität, so dass er am Ende auf das Dach des Großelternhauses steigen und von da aus in die Zukunft sowie in die Welt hinausreiten kann. Hier könnte man sagen, dass das Großelternhaus in Es geht uns gut als memento dient, an dem man die Möglichkeiten bekommt, sich der Familie gegenüberzustellen, und dadurch seine Identität neu entdecken und verstärken kann.

참고문헌 (16)

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