의료 커뮤니케이션 담화에 나타나는 발화연쇄 분석 - 설득의 발화효과행위를 중심으로 -
Gesprächsanalyse von Sprechaktesequenzen in der medizinischen Kommunikation - in Hinsicht auf den Aspekt der Perlokution
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초록
In dieser Arbeit wurde die Perlokution bzw. der perlokutionäre Effekt durch die Analyse authentischer Texte der medizinischen Kommunikation erläutert, und zwar u. a. in Hinsicht auf das Überreden. Nicht zuletzt wurden die gängigen Definitionen und Forschungsrichtungen der Perlokution benannt und problematisiert. Die Perlokution soll sowohl unter der Sprecherperspektive als auch unter der Hörerperspektive betrachtet und definiert werden. Diesem Zweck gemäß wurde die von mir in einer vorangegangenen Arbeit vorgeschlagene Perlokutionsdefintion herangezogen. Dazu wurde außerdem der hier erneut genannte sechste Aspekt der Perlokution hinzugefügt und erörtert: Mehr als zwei perlokutionäre Effekte können auf eine Äußerung bezogen werden. Darüber hinaus wurden noch zwei weitere Gründe geschildert, warum die perlokutionären Effekte in gesprächsanalytischer Forschungsweise erörtert werden sollen. Danach habe ich im Kapitel II die Definition des Überredens als Perlokution beschrieben und die Kriterien für das gelungene Überreden formuliert: Perspektivenänderungen auf der Sprecher- und auch auf der Hörerseite. Um die Sprecher- und Hörerperspektive mit in Betracht zu ziehen, wurden die Perspektivänderungen in drei Aspekten klassifizierend erläutert, nämlich die kognitive, die emotionale und die interaktive Perspektive. Wenn das Überreden als Perlokution vom Sprecher und auch vom Hörer kooperativ intendiert und interpretiert wird, werden die kognitiven und die emotionalen Perspektivendivergenzen gelingen, während die interaktive Perspektivendivergenzen größer werden, um die Rollenverteilung festzustellen. Aus der Gesprächsanalyse dreier authentischer Gespräche lassen sich die oben genannten Definitionen der Perlokution und des Überredens verifizieren: Eine einzige Äußerung kann mehr als zwei perlokutionäre Effekte verwirklichen: Der Sprecher kann auf zwei Effekte abzielen und auch der Hörer kann diese Äußerungen auf zwei unterschiedliche Art und Weisen interpretieren. Dazu noch kann sich jede Perlokution im Laufe der Interaktion anders interpretieren. Schließlich ist die Perlokution nicht kontextfrei, nicht ausschließlich auf der Sprecher- oder der Hörerseite zu definieren und festzustellen.
Abstract
In dieser Arbeit wurde die Perlokution bzw. der perlokutionäre Effekt durch die Analyse authentischer Texte der medizinischen Kommunikation erläutert, und zwar u. a. in Hinsicht auf das Überreden. Nicht zuletzt wurden die gängigen Definitionen und Forschungsrichtungen der Perlokution benannt und problematisiert. Die Perlokution soll sowohl unter der Sprecherperspektive als auch unter der Hörerperspektive betrachtet und definiert werden. Diesem Zweck gemäß wurde die von mir in einer vorangegangenen Arbeit vorgeschlagene Perlokutionsdefintion herangezogen. Dazu wurde außerdem der hier erneut genannte sechste Aspekt der Perlokution hinzugefügt und erörtert: Mehr als zwei perlokutionäre Effekte können auf eine Äußerung bezogen werden. Darüber hinaus wurden noch zwei weitere Gründe geschildert, warum die perlokutionären Effekte in gesprächsanalytischer Forschungsweise erörtert werden sollen. Danach habe ich im Kapitel II die Definition des Überredens als Perlokution beschrieben und die Kriterien für das gelungene Überreden formuliert: Perspektivenänderungen auf der Sprecher- und auch auf der Hörerseite. Um die Sprecher- und Hörerperspektive mit in Betracht zu ziehen, wurden die Perspektivänderungen in drei Aspekten klassifizierend erläutert, nämlich die kognitive, die emotionale und die interaktive Perspektive. Wenn das Überreden als Perlokution vom Sprecher und auch vom Hörer kooperativ intendiert und interpretiert wird, werden die kognitiven und die emotionalen Perspektivendivergenzen gelingen, während die interaktive Perspektivendivergenzen größer werden, um die Rollenverteilung festzustellen. Aus der Gesprächsanalyse dreier authentischer Gespräche lassen sich die oben genannten Definitionen der Perlokution und des Überredens verifizieren: Eine einzige Äußerung kann mehr als zwei perlokutionäre Effekte verwirklichen: Der Sprecher kann auf zwei Effekte abzielen und auch der Hörer kann diese Äußerungen auf zwei unterschiedliche Art und Weisen interpretieren. Dazu noch kann sich jede Perlokution im Laufe der Interaktion anders interpretieren. Schließlich ist die Perlokution nicht kontextfrei, nicht ausschließlich auf der Sprecher- oder der Hörerseite zu definieren und festzustellen.
참고문헌 (12)
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