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간접화행과 발화효과행위

Indirekte Sprechakte und perlokutionäre Effekte

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주제분류독일어와문학

초록

Perlokutionäre Sprechakte wurden in der Sprechakttheorie eher selten erforscht und fast niemals in den Vordergrund der Untersuchung gerückt Dies ist jedoch ungerechtfertigt, vor allem im Hinblick auf die Rolle der Perlokution in Kommunikationssituationen. Denn die Perlokution betrifft einen wesentlichen Aspekt der Kommnunikation, nämlich die Wirkung auf den Kommunikationspartner und gerade darin liegt unser Kommunikationsziel. Im Gegensatz dazu ist der indireke Sprechakt eines der am häufigsten erforschten Themen in der Linguistik. In der vorliegenden Arbeit wird die Perlokution als Verständnisbasis für indirekte Sprechakte betrachtet. Dabei werden indirekte Sprechakte ihrerseits auch umgekehrt als die wesentliche Basis für die Entstehung und das Verständnis der Perlokution angesehen. In dieser Arbeit werden daher indirekte Sprechakte als ein sprachliches Phänomen verstanden, das durch die fehlende Übereinstimmung von primärem und oberflächlichem illokutionären Sinn einer Äußerung zustandekommt. Hierbei ergeben sich viele Probleme,insofern als bisher keine ausschließliche und endgültige Erklärung für dieses sprachliche Phänomen gefunden wurde. In der vorliegenden Arbeit werden indirekte Sprechakte unter anderem Blickwinkel als in herkömmlichen Untersuchungen betrachtet: Indireke Sprechakte entstehen, wenn die unter kontextabhängigen Aspekten differenzierten perlokutionären Sprechakte nicht übereinstimmen. Dabei werden die perlokutionären Effekte nach drei Aspekten differenziert neu formuliert: Die Erwartungsperlokution, die Absichtsperlokution und die Hörerperlokution. In üblichen Kommunikationssituationen kann man die Erwartungsperlokution im Zusammenhang mit der Konvention bestimmen, während man die anderen beiden perlokutionären Effekte nur in Bezug auf den Interaktionskontext feststellen kann. Durch diesen Ansatz entfällt die Notwendigkeit des Inferenzprozesses bei den Doppel-Illokutionen. Der Zusammenhang und das interaktive Wechselverhältnis der drei Perlokutionen sollen durch die Betrachtung des weiter hinzugefügten Gesprächskontexts immer wieder neu bestimmt werden, was aber bei der Analyse der Perlokution auf jeden Fall notwendig ist. Als Fazit der vorliegenden Arbeit bleibt festzuhalten, dass das Phänomen der Perlokution selbst durch den hier vorgestellen Ansatz deutlicher als erklärt werden kann.

Abstract

Perlokutionäre Sprechakte wurden in der Sprechakttheorie eher selten erforscht und fast niemals in den Vordergrund der Untersuchung gerückt Dies ist jedoch ungerechtfertigt, vor allem im Hinblick auf die Rolle der Perlokution in Kommunikationssituationen. Denn die Perlokution betrifft einen wesentlichen Aspekt der Kommnunikation, nämlich die Wirkung auf den Kommunikationspartner und gerade darin liegt unser Kommunikationsziel. Im Gegensatz dazu ist der indireke Sprechakt eines der am häufigsten erforschten Themen in der Linguistik. In der vorliegenden Arbeit wird die Perlokution als Verständnisbasis für indirekte Sprechakte betrachtet. Dabei werden indirekte Sprechakte ihrerseits auch umgekehrt als die wesentliche Basis für die Entstehung und das Verständnis der Perlokution angesehen. In dieser Arbeit werden daher indirekte Sprechakte als ein sprachliches Phänomen verstanden, das durch die fehlende Übereinstimmung von primärem und oberflächlichem illokutionären Sinn einer Äußerung zustandekommt. Hierbei ergeben sich viele Probleme,insofern als bisher keine ausschließliche und endgültige Erklärung für dieses sprachliche Phänomen gefunden wurde. In der vorliegenden Arbeit werden indirekte Sprechakte unter anderem Blickwinkel als in herkömmlichen Untersuchungen betrachtet: Indireke Sprechakte entstehen, wenn die unter kontextabhängigen Aspekten differenzierten perlokutionären Sprechakte nicht übereinstimmen. Dabei werden die perlokutionären Effekte nach drei Aspekten differenziert neu formuliert: Die Erwartungsperlokution, die Absichtsperlokution und die Hörerperlokution. In üblichen Kommunikationssituationen kann man die Erwartungsperlokution im Zusammenhang mit der Konvention bestimmen, während man die anderen beiden perlokutionären Effekte nur in Bezug auf den Interaktionskontext feststellen kann. Durch diesen Ansatz entfällt die Notwendigkeit des Inferenzprozesses bei den Doppel-Illokutionen. Der Zusammenhang und das interaktive Wechselverhältnis der drei Perlokutionen sollen durch die Betrachtung des weiter hinzugefügten Gesprächskontexts immer wieder neu bestimmt werden, was aber bei der Analyse der Perlokution auf jeden Fall notwendig ist. Als Fazit der vorliegenden Arbeit bleibt festzuhalten, dass das Phänomen der Perlokution selbst durch den hier vorgestellen Ansatz deutlicher als erklärt werden kann.

참고문헌 (13)

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