텍스트에서의 독어 관용어 쓰임에 관하여
Deutsche Phraseolexeme im Text
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초록
In dieser Arbeit wurde versucht, Phraseolexeme mit Eigennamen(onymische Phraseolexeme) aus der Perspektive der Verwendung im Text zu betrachten. Beim Übergang vom Systemaspekt zu funktionalen, textlinguistischen und pragmatischen Aspekten soll ermittelt werden, wie die onymischen Phraseolexeme in der textuellen Vernetzung konstituiert und wie sie spielerisch abgewandelt werden. Dabei geht es um textbildende Potenzen bzw. die spezifische textuelle Ausprägung von Phraseolexemen. Sie beruhen auf der Semantik, in der die konnotative Komponente kategorialbildend ist und auf der potenziellen Variabilität des Konstituentenbestandes. Das Spiel mit formalen oder inhaltlichen Auffälligkeiten beim Gebrauch von Phraseolexemen können unterschiedliche Effekte erzielen. Sie reichen vom Freude am spielerischen Umgang mit Sprache, Erregen von Heiterkeit bis hin zu einer inhaltlichen Verflechtung mit dem Text. Was die Modifikationen angeht, so wurden neben usuellen Varianten einer im Wörterbuch fixierten Form Phraseolexeme, an denen für den Zweck eines Textes produzierte Abwandlungen festgestellt wurden, als okkasionelle Modifikationen bezeichnet. Bei ein und demselben Phraseolexem bestehen mehrere Modifikationstypen. Als eine der häufigen Modifikationsmöglichkeiten kann die Substitution betrachtet werden. Dabei wird eine (auch mehrere) phraseologismusinterne Komponente(n) wie Buchstaben, Morpheme, Lexeme oder Teile von PL durch andere phraseologismusexterne Elemente ersetzt. Die Expansion bzw. die Erweiterung erfolgt durch unterschiedliche Verfahren. Dabei werden hauptsächlich folgende Verfahrenstypen unterschieden: die Hinzufögung adjektivischer Attribute und die Hinzufügung substantivischer Attribute sowie die Komposition mit einer phraseologismusinternen Komponente. Unter Reduktion wird ein Modifikationsverfahren verstanden, in dem phraseologismisinterne Komponenten zur Informationsverdichtung bzw. Komprimierung kontextbedingt weggelassen werden. Reduktionen in der Rede sind besonders in Textberschriften und Schlagzeilen anzutreffen. Hinsichtlich der Valenz und Distribution verbaler Phraseolexeme ist von der Fähigkeit auszugehen, Leerstellen zu eröffnen, die durch bestimmte Kontextpartner besetzt werden können oder müssen. Diese Normen der semantischen Selektionsbeschränkungen können beim Gebrauch onymischer Phraseolexeme in der Rede ignoriert werden.
Abstract
In dieser Arbeit wurde versucht, Phraseolexeme mit Eigennamen(onymische Phraseolexeme) aus der Perspektive der Verwendung im Text zu betrachten. Beim Übergang vom Systemaspekt zu funktionalen, textlinguistischen und pragmatischen Aspekten soll ermittelt werden, wie die onymischen Phraseolexeme in der textuellen Vernetzung konstituiert und wie sie spielerisch abgewandelt werden. Dabei geht es um textbildende Potenzen bzw. die spezifische textuelle Ausprägung von Phraseolexemen. Sie beruhen auf der Semantik, in der die konnotative Komponente kategorialbildend ist und auf der potenziellen Variabilität des Konstituentenbestandes. Das Spiel mit formalen oder inhaltlichen Auffälligkeiten beim Gebrauch von Phraseolexemen können unterschiedliche Effekte erzielen. Sie reichen vom Freude am spielerischen Umgang mit Sprache, Erregen von Heiterkeit bis hin zu einer inhaltlichen Verflechtung mit dem Text. Was die Modifikationen angeht, so wurden neben usuellen Varianten einer im Wörterbuch fixierten Form Phraseolexeme, an denen für den Zweck eines Textes produzierte Abwandlungen festgestellt wurden, als okkasionelle Modifikationen bezeichnet. Bei ein und demselben Phraseolexem bestehen mehrere Modifikationstypen. Als eine der häufigen Modifikationsmöglichkeiten kann die Substitution betrachtet werden. Dabei wird eine (auch mehrere) phraseologismusinterne Komponente(n) wie Buchstaben, Morpheme, Lexeme oder Teile von PL durch andere phraseologismusexterne Elemente ersetzt. Die Expansion bzw. die Erweiterung erfolgt durch unterschiedliche Verfahren. Dabei werden hauptsächlich folgende Verfahrenstypen unterschieden: die Hinzufögung adjektivischer Attribute und die Hinzufügung substantivischer Attribute sowie die Komposition mit einer phraseologismusinternen Komponente. Unter Reduktion wird ein Modifikationsverfahren verstanden, in dem phraseologismisinterne Komponenten zur Informationsverdichtung bzw. Komprimierung kontextbedingt weggelassen werden. Reduktionen in der Rede sind besonders in Textberschriften und Schlagzeilen anzutreffen. Hinsichtlich der Valenz und Distribution verbaler Phraseolexeme ist von der Fähigkeit auszugehen, Leerstellen zu eröffnen, die durch bestimmte Kontextpartner besetzt werden können oder müssen. Diese Normen der semantischen Selektionsbeschränkungen können beim Gebrauch onymischer Phraseolexeme in der Rede ignoriert werden.
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