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‘변신’ 모티프의 현대적 변용 -카프카의 변신과 브레히트의 『남자는 남자다』

Eine Studie zur modernen Transformation des Verwandlungsmotivs -Die Verwandlung von Franz Kafka und Mann ist Mann von Bertolt Brecht

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In dieser Arbeit versuche ich, die Entwicklungsgeschichte des Verwandlungsmotivs darzustellen und die Typen dieses Motivs zu klassifizieren. Danach wird das Motiv der Verwandlung in Franz Kafkas Erzählung Die Verwandlung und Bertolt Brechts Drama Mann ist Mann analysiert und verglichen. Das Verwandlungsmotiv ist eines der bedeutsamsten Motive, die in Mythos, Legenden und Märchen viel verwendet werden. Die moderne Transformation des Verwandlungsmotivs ähnelt keiner traditionellen narrativen Struktur, die meistens mit der Erlösung und Wiedergutmachung endet. Hier geschieht weder Rettung noch Erlösung. Die Verwandlung Kafkas beginnt mit der Verwandlung Gregor Samsas in ein Ungeziefer. Die Ausgangslage für seine Verwandlung bildet die aufgezwungene Arbeit. Gregor ist gezwungen, wegen der Schulden seines Vaters zu arbeiten. Seine Arbeit ist entfremdete Arbeit. Er hat die versteckte Sehnsucht, von dieser aufgezwungenen Arbeit zu fliehen. Die Flucht vor der Wirklichkeit und die Sehnsucht nach einem sinnvollen Leben verursachen Gregors Verwandlung. Der verwandelte Sohn wird aber vom Vater gnadenlos bestraft. Die Verletzung Gregors durch den Apfel des Vaters führt letztendlich zum Tode Gregors. Gregors Versuch zur Flucht misslingt und endet mit dem Tod. Daher kann diese Erzählung als Anti-Märchen gelesen werden. Brecht greift mit dem Motiv der Verwandlung eines der zentralen Themen des Expressionismus auf. Aber bei Brecht hat das Motiv der Verwandlung weder existentielle noch negative Bedeutung. Brecht führt in seinem Drama Mann ist Mann das Eingehen des Individuums in das Kollektiv vor, und dieser Prozess wird als Verwandlungsprozess positiv dargestellt. Im Gegensatz zur Verwandlung Gregors, die als eine existentielle Flucht ohne Ausgang dargestellt wird, schenkt Brecht der endgültigen Verwandlung Galy Gays positive Züge. Brecht bewertet die Verwandlung Galy Gays als vernünftige Verhaltensweise in der kapitalistischen Gesellschaft. Nach der politischen oder soziologischen Absicht wird das Motiv der Verwandlung unterschiedlich verwendet. Das Motiv der Verwandlung beinhaltet dynamische Momente, die durch die Situationsänderung der Narrativen zur Geltung kommen. Dadurch macht die Narrativestruktur vielfältig und attraktiv.

Abstract

In dieser Arbeit versuche ich, die Entwicklungsgeschichte des Verwandlungsmotivs darzustellen und die Typen dieses Motivs zu klassifizieren. Danach wird das Motiv der Verwandlung in Franz Kafkas Erzählung Die Verwandlung und Bertolt Brechts Drama Mann ist Mann analysiert und verglichen. Das Verwandlungsmotiv ist eines der bedeutsamsten Motive, die in Mythos, Legenden und Märchen viel verwendet werden. Die moderne Transformation des Verwandlungsmotivs ähnelt keiner traditionellen narrativen Struktur, die meistens mit der Erlösung und Wiedergutmachung endet. Hier geschieht weder Rettung noch Erlösung. Die Verwandlung Kafkas beginnt mit der Verwandlung Gregor Samsas in ein Ungeziefer. Die Ausgangslage für seine Verwandlung bildet die aufgezwungene Arbeit. Gregor ist gezwungen, wegen der Schulden seines Vaters zu arbeiten. Seine Arbeit ist entfremdete Arbeit. Er hat die versteckte Sehnsucht, von dieser aufgezwungenen Arbeit zu fliehen. Die Flucht vor der Wirklichkeit und die Sehnsucht nach einem sinnvollen Leben verursachen Gregors Verwandlung. Der verwandelte Sohn wird aber vom Vater gnadenlos bestraft. Die Verletzung Gregors durch den Apfel des Vaters führt letztendlich zum Tode Gregors. Gregors Versuch zur Flucht misslingt und endet mit dem Tod. Daher kann diese Erzählung als Anti-Märchen gelesen werden. Brecht greift mit dem Motiv der Verwandlung eines der zentralen Themen des Expressionismus auf. Aber bei Brecht hat das Motiv der Verwandlung weder existentielle noch negative Bedeutung. Brecht führt in seinem Drama Mann ist Mann das Eingehen des Individuums in das Kollektiv vor, und dieser Prozess wird als Verwandlungsprozess positiv dargestellt. Im Gegensatz zur Verwandlung Gregors, die als eine existentielle Flucht ohne Ausgang dargestellt wird, schenkt Brecht der endgültigen Verwandlung Galy Gays positive Züge. Brecht bewertet die Verwandlung Galy Gays als vernünftige Verhaltensweise in der kapitalistischen Gesellschaft. Nach der politischen oder soziologischen Absicht wird das Motiv der Verwandlung unterschiedlich verwendet. Das Motiv der Verwandlung beinhaltet dynamische Momente, die durch die Situationsänderung der Narrativen zur Geltung kommen. Dadurch macht die Narrativestruktur vielfältig und attraktiv.

참고문헌 (18)

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