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한 사람이 자동차처럼 해체/재조립될 수 있을까? - 베르톨트 브레히트의 <남자는 남자다>

Kann ein Mensch wie ein Auto Demontiert und Ummontiert Werden? - Mann ist Mann von Bertolt Brecht

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Das Individuum und dessen Teilbarkeit, die Identität und deren Verlust, das Selbst und die Selbstauslöschung sowie die Diskrepanz zwischen dem Individuum und seiner sozialen Rolle sind die wichtigsten Themen von Brecht, die schon in Baal und in Im Dickicht der Städte aufgegriffen wurden und über die sogenannte Lehrstücksphase bis zu seinen späteren Stücken reichen. Brechts erste Parabel Mann ist Mann, mit der sich die vorliegende Arbeit beschäftigt, erhebt Einwand gegen den Begriff des Individuums als einer in der modernen Gesellschaft unteilbaren Einheit, die Technik und Kapitalismus im Ganzen bestimmen und beherrschen, indem sie parabelhaft in Szene setzt, wie der einfache Bürger Galy Gay wie ein Auto demontiert und zu einem Teil der Armee, zu einer blutigen Kampfmaschine ummontiert wird. Es ist dabei ein schwer zu handhabender Punkt, dass Brecht eine ambivalente Stellung zur Selbstauslöschung und Selbstverneinung sowie zur vollständigen Verwandlung eines Menschen zu einem Mitglied der Masse gleich einem Teilchen einer Maschine einnimmt und seine Ansicht zu diesem Punkt ständig wechselt. Überdies benimmt sich auch die Hauptfigur Galy Gay im Verlauf seiner Verwandlung widerspruchsvoll. In diesem Zusammenhang will dieser Beitrag aus der Widersprüchlichkeit von Galy Gay im Hinblick auf seine eigene Identität und deren Selbstauslöschung, sowie aus der Wechselhaftigkeit der Meinung Brechts in Bezug auf Selbstverneinung und Verwandlung eine Analyse der Teilbarkeit des Individuums und der Auflösbarkeit der Identität, und der Selbstverneinung als Überlebensstrategie in der modernen Gesellschaft, sowie der Ummontierung zu einer neuen Identität herleiten. Dazu folgt die Arbeit den Änderungen in verschiedenen Versionen von Mann ist Mann und untersucht die Ummontierungsphase von Galy Gay zu einer Kampfmaschine. Vorläufig zusammenfassend könnte man sagen, dass Galy Gay auch im Zeitalter von Globalisierung und Mobilität eine Metapher einer Lebenseinstellung darstellt, in der man das Selbst verneint, sein Gesicht verwischt und seine Erscheinungsform verändert, um sich der sich ändernden Wirklichkeit anzupassen, sich darin zu optimalisieren und zuletzt zu überleben.

Abstract

Das Individuum und dessen Teilbarkeit, die Identität und deren Verlust, das Selbst und die Selbstauslöschung sowie die Diskrepanz zwischen dem Individuum und seiner sozialen Rolle sind die wichtigsten Themen von Brecht, die schon in Baal und in Im Dickicht der Städte aufgegriffen wurden und über die sogenannte Lehrstücksphase bis zu seinen späteren Stücken reichen. Brechts erste Parabel Mann ist Mann, mit der sich die vorliegende Arbeit beschäftigt, erhebt Einwand gegen den Begriff des Individuums als einer in der modernen Gesellschaft unteilbaren Einheit, die Technik und Kapitalismus im Ganzen bestimmen und beherrschen, indem sie parabelhaft in Szene setzt, wie der einfache Bürger Galy Gay wie ein Auto demontiert und zu einem Teil der Armee, zu einer blutigen Kampfmaschine ummontiert wird. Es ist dabei ein schwer zu handhabender Punkt, dass Brecht eine ambivalente Stellung zur Selbstauslöschung und Selbstverneinung sowie zur vollständigen Verwandlung eines Menschen zu einem Mitglied der Masse gleich einem Teilchen einer Maschine einnimmt und seine Ansicht zu diesem Punkt ständig wechselt. Überdies benimmt sich auch die Hauptfigur Galy Gay im Verlauf seiner Verwandlung widerspruchsvoll. In diesem Zusammenhang will dieser Beitrag aus der Widersprüchlichkeit von Galy Gay im Hinblick auf seine eigene Identität und deren Selbstauslöschung, sowie aus der Wechselhaftigkeit der Meinung Brechts in Bezug auf Selbstverneinung und Verwandlung eine Analyse der Teilbarkeit des Individuums und der Auflösbarkeit der Identität, und der Selbstverneinung als Überlebensstrategie in der modernen Gesellschaft, sowie der Ummontierung zu einer neuen Identität herleiten. Dazu folgt die Arbeit den Änderungen in verschiedenen Versionen von Mann ist Mann und untersucht die Ummontierungsphase von Galy Gay zu einer Kampfmaschine. Vorläufig zusammenfassend könnte man sagen, dass Galy Gay auch im Zeitalter von Globalisierung und Mobilität eine Metapher einer Lebenseinstellung darstellt, in der man das Selbst verneint, sein Gesicht verwischt und seine Erscheinungsform verändert, um sich der sich ändernden Wirklichkeit anzupassen, sich darin zu optimalisieren und zuletzt zu überleben.

참고문헌 (18)

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  2. Brecht, Bertolt, "Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe" (1988)
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  9. 이은희, "잠재적 혁명가로서의 바알 -들뢰즈 연극미학으로 본 브레히트 초기 연극", 브레히트와 현대연극, (25), pp.27~59 (2011), 한국브레히트학회
  10. 이은희, "폭력의 계보학과 육체에 나타난 폭력의 이미지 -베르톨트 브레히트의 『도시의 정글 속』을 중심으로-", 브레히트와 현대연극, (29), pp.107~135 (2013), 한국브레히트학회
  11. "Mann ist Mann, Die Zeit Nr. 07" (1967)[URL]
  12. Kesting, Marianne, "Das Deutsche Lustspiel", pp.159~179 (1969)
  13. Kugli, Anna, "Brecht Handbuch in fünf Bänden, Bd. 1", pp.152~166 (2001)
  14. Le Bon, Gustave, "Psychologie der Massen" (1961)
  15. Lenz, Jakob Michael Reinhold, "Werke und Schriften, Bd. I" (1966)
  16. Müller, Klaus-Detlef, "Brechts Dramen, Neue Interpretationen", pp.89~105 (1984)
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  18. Wege, Carl, "Brechts Mann ist Mann" (1982)

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