분수와 나무 모티프를 통한 릴케의 자아상 연구 - 솟아오름과 떨어짐에 관한 존재론적 고찰
Rilkes Selbstbild in den Motiven von Fontänen und Bäumen - Eine ontologische Untersuchung der Konzepte des Aufsteigens und Fallens
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초록
릴케는 예술은 인생관이라고 말한다. 본 논문은 릴케의 시에 나타나는 분수와 나무 모티프가 릴케의 인생관과 자아상을 이해할 수 있는 중요한 단초라고 전제하고, 이들 모티프에 담긴 존재론적 함의를 숙고한다. 인간이 자기이해의 길에서 얻게 되는불가피한 깨달음은 이 세계에서 고독한, 유한한 인간이 가질 수밖에 없는 두려움에대한 것이다. 릴케는 두려움이라는 인간몸짓의 의미가 ‘그리움’이라고 말하는 바, 본논문은 이 그리움의 근원적인 의미를 분수와 나무 모티프를 중심으로 추적한다. 이는곧 릴케의 이상적인 인간상인 “구하는 자 ein Sucher”의 존재양식에 대한 추적으로, ‘솟아오르는’ 분수와 나무는 인간 내면의 깊은 그리움으로부터 추동되는 추구의 메타포이다. 구하는 자는 말로 할 수 없는 것의 인식을 갈망하며, 영원 속에 고향을 갖기를 바라며, 만물과의 조화를 소망한다. 그런데 릴케에 따르면 모든 것은 또한 ‘떨어진다’. 분수의 물줄기는 한껏 솟아올랐다가 떨어지며, 높이 솟아오른 나무의 잎은 떨어진다. 릴케는 이들 사물로부터 인간 고유의 솟아오름과 떨어짐에 대해 사색하며 분수와 나무처럼 살아야할 인간의 삶을 ‘눈물’이자 ‘춤’으로 형상화한다. 이때 신은 떨어지는 물줄기와 잎을 자신의 손에 받아주는 존재이다. 본 논문은 분수와 나무 모티프 분석을 통해, 구하는 자로서의 릴케의 자아상이 신을 추구하는 궁극적인 인간, 즉예술가로 귀결됨을 밝히며 신의 의미를 탐색한다. 신은 구하는 자가 나아가야할 방향이자 완성해야할 무엇으로, 릴케의 자기추구 및 자기이해와 긴밀히 연결되어 있다.
Abstract
Diese Arbeit untersucht, wie die Motive von Fontänen und Bäumen in Rilkes Gedichten zentrale Hinweise auf sein Verständnis des Menschen und seiner Existenz geben, insbesondere im Hinblick auf die unweigerliche Angst, die der einsame, sterbliche Mensch mit sich trägt. Rilke begreift den Sinn dieser menschlichen Angst als tief verwurzelte Sehnsucht, die in seiner Dichtung eine zentrale Rolle spielt. Die Arbeit verfolgt die ontologische Bedeutung dieser Sehnsucht. Im Zentrum steht die Suche nach dem idealen Menschenbild Rilkes, dem “Sucher”. Die aufsteigende Fontäne und der Baum, der seine Zweige zum Himmel streckt, symbolisieren das Streben nach der Erkenntnis des Unsagbaren, nach einer Heimat im Ewigen und nach Harmonie mit allem Sein. Doch nach Rilke fällt alles: Der Wasserstrahl der Fontäne steigt empor und sinkt wieder, während auch die Blätter des hohen Baumes schließlich zu Boden fallen. In dieser Bewegung reflektiert Rilke das menschliche Leben als “Tränen” und zugleich als einen “Tanz”. Gott ist derjenige, der den fallenden Wasserstrahl und die fallenden Blätter in seinen Händen hält. Die Arbeit zeigt, dass Rilkes Bild des Suchers letztlich mit dem des Künstlers zusammenfällt, der nach Gott strebt. Gott ist sowohl das Ziel als auch die Richtung, die in engem Zusammenhang mit Rilkes Selbstsuche und Selbstverständnis stehen.
