뷔히너의『렌츠』에 있어서 자연공간의 표현방법
Die Ausdrucksmethode durch den Naturraum in Georg Büchners “Lenz”
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초록
Büchner schildert die von ihm erfahrene und beobachtete Realität sachlich wie ein Historiker, aber unter Zufügung von Ästhetik und Humanismus. Besonders im “Lenz” werden nicht nur Büchners Kunstvorstellung, sondern auch tiefgehende Erfahrungen und Krisen wie das Scheitern der Existenz, gut dargestellt; für den Protagonisten ist der Irrsinn äußerlicher Ausdruck des Versuchs die eigene Angst zu überwinden. Daher muss sich eine Untersuchung des “Lenz” auch mit der Ursache des Wahnsinns und der Angst beschäftigen, die sich aus philosophischer,psychologischer, psychatrischer, sozialen, religiöser Perspektive ananasieren lässt. Ein richtiges Verständinis der kunstvollen und vielseitigen Werke Büchners ist daher nur durch ein Einbeziehen dieser diversen und mannigfaltigen Ansätze möglich. Diese Untersuchung unternimmt den Versuch einer Interpretation, die sich durch ein Zusammenfassen dieser Perspektiven dem Aufbau und der Bedeutung des Naturraums in “Lenz” nähert. Jeder Autor entwickelt eigene Ausdrucksweisen, um sich dem Leser zu vermitteln, und jedes Werk entfaltet seine besonderen Eigenheiten bezüglich des künstlerischen Ausdrucks. Aus dieser Sicht kann der Raum im “Lenz” in den Ich-raum, den Sozialraum und den Naturraum unterschieden werden. In der vorliegenden Arbeit wird der Naturraum in “Lenz” untersucht, durch den sich die Innenwelt Lenz zeigt, die den Protagonisten in den Wahnsinn treibt, und den Prozess zeigt, wie er dem Wahnsinn verfällt. Es gibt Interpretationen, die den “Lenz” als Erzählung einer psychologisch pathologischen Situation verstehen und sie damit in Gegensatz zu Büchners Dramen stellen, die sein gesellschaftliches Engagement in soziale Bewegungen widerspiegeln. Die vorliegende Arbeit hingegen sucht die Ursachen der Unsicherheit und Angst des Lenz in der grundsätzlich absurden Situation der bürgerlichen Klassengesellschaft. Und diese innerliche Situation ist in der Schilderung der Natrur verborgen. In “Lenz” gleicht der Raum in seinen Besonderheiten und seiner Symbolik der Bühnenausstattung im Theater wie Naturalisten. Damit ist die Natur in “Lenz” ist nicht nur einfach als eine Landschaft dargestellt, sondern spiegelt sie die Lenz Innenwelt wider. Auf der einen Seite schildert die Natur ihn mit seiner friedlichen Innenwelt harmonisch, aber auf der andern Seite ist der Naturraum ein symbolischer Ort, der das unbekannte Schicksal der Welt zum Ausdruck bringt. Um dem Leser die unbekannten Mächte des Naturraums effektiv vermitteln zu können, meistert Büchner die lebendige und mit aller Sorgfalt betriebene Beschreibung der Landschaft in einem erstaumlichen Maße. Ist Lenz Seele friedvoll,so ist auch die Landschaft von einer reichlichen und schönen Harmonie gekennzeichnet. Ist er von Angst gepackt, so erscheinen brandenden Wogen in der Landschaft Steintals. So verstärkt der Autor in “Lenz” auf indrekte Weise durch die Besonderheiten und die Symbolik des Naturraums das Thema und will uns seine Gedanken vermitteln. Das schuldgeplagte Gewissen des Lenz, den Tod von Friederike und der Mutter verursachst zu haben, die seine emotionalen Stützen waren und seinen Ich-Raum konstituierten, besiegeln sein Schicksal des unvermeidlichen Irrsinns. Er wird zum Spielball des Schicksals und der einzige Ausweg, der dem Protagonisten bleibt, ist desinteressierte Resignation. Im “Lenz” wird die Geschichte eines talentierten und vielversprechenden jungen Schriftstellers dargestellt, der bedrängt durch seine allzu verständige Verwandschaft und den Wettbewerb einer bürgerlichen Gesellschaft in den Wahnsinn getrieben wird. Büchner erzählt diese Geschichte anhand indirekter Ausdrucksformen, die sich im landschaftlichen Naturraum versinnlichen und in verzerrten Bildern das Paradox des Wahnsinnigen widerspiegeln
Abstract
Büchner schildert die von ihm erfahrene und beobachtete Realität sachlich wie ein Historiker, aber unter Zufügung von Ästhetik und Humanismus. Besonders im “Lenz” werden nicht nur Büchners Kunstvorstellung, sondern auch tiefgehende Erfahrungen und Krisen wie das Scheitern der Existenz, gut dargestellt; für den Protagonisten ist der Irrsinn äußerlicher Ausdruck des Versuchs die eigene Angst zu überwinden. Daher muss sich eine Untersuchung des “Lenz” auch mit der Ursache des Wahnsinns und der Angst beschäftigen, die sich aus philosophischer,psychologischer, psychatrischer, sozialen, religiöser Perspektive ananasieren lässt. Ein richtiges Verständinis der kunstvollen und vielseitigen Werke Büchners ist daher nur durch ein Einbeziehen dieser diversen und mannigfaltigen Ansätze möglich. Diese Untersuchung unternimmt den Versuch einer Interpretation, die sich durch ein Zusammenfassen dieser Perspektiven dem Aufbau und der Bedeutung des Naturraums in “Lenz” nähert. Jeder Autor entwickelt eigene Ausdrucksweisen, um sich dem Leser zu vermitteln, und jedes Werk entfaltet seine besonderen Eigenheiten bezüglich des künstlerischen Ausdrucks. Aus dieser Sicht kann der Raum im “Lenz” in den Ich-raum, den Sozialraum und den Naturraum unterschieden werden. In der vorliegenden Arbeit wird der Naturraum in “Lenz” untersucht, durch den sich die Innenwelt Lenz zeigt, die den Protagonisten in den Wahnsinn treibt, und den Prozess zeigt, wie er dem Wahnsinn verfällt. Es gibt Interpretationen, die den “Lenz” als Erzählung einer psychologisch pathologischen Situation verstehen und sie damit in Gegensatz zu Büchners Dramen stellen, die sein gesellschaftliches Engagement in soziale Bewegungen widerspiegeln. Die vorliegende Arbeit hingegen sucht die Ursachen der Unsicherheit und Angst des Lenz in der grundsätzlich absurden Situation der bürgerlichen Klassengesellschaft. Und diese innerliche Situation ist in der Schilderung der Natrur verborgen. In “Lenz” gleicht der Raum in seinen Besonderheiten und seiner Symbolik der Bühnenausstattung im Theater wie Naturalisten. Damit ist die Natur in “Lenz” ist nicht nur einfach als eine Landschaft dargestellt, sondern spiegelt sie die Lenz Innenwelt wider. Auf der einen Seite schildert die Natur ihn mit seiner friedlichen Innenwelt harmonisch, aber auf der andern Seite ist der Naturraum ein symbolischer Ort, der das unbekannte Schicksal der Welt zum Ausdruck bringt. Um dem Leser die unbekannten Mächte des Naturraums effektiv vermitteln zu können, meistert Büchner die lebendige und mit aller Sorgfalt betriebene Beschreibung der Landschaft in einem erstaumlichen Maße. Ist Lenz Seele friedvoll,so ist auch die Landschaft von einer reichlichen und schönen Harmonie gekennzeichnet. Ist er von Angst gepackt, so erscheinen brandenden Wogen in der Landschaft Steintals. So verstärkt der Autor in “Lenz” auf indrekte Weise durch die Besonderheiten und die Symbolik des Naturraums das Thema und will uns seine Gedanken vermitteln. Das schuldgeplagte Gewissen des Lenz, den Tod von Friederike und der Mutter verursachst zu haben, die seine emotionalen Stützen waren und seinen Ich-Raum konstituierten, besiegeln sein Schicksal des unvermeidlichen Irrsinns. Er wird zum Spielball des Schicksals und der einzige Ausweg, der dem Protagonisten bleibt, ist desinteressierte Resignation. Im “Lenz” wird die Geschichte eines talentierten und vielversprechenden jungen Schriftstellers dargestellt, der bedrängt durch seine allzu verständige Verwandschaft und den Wettbewerb einer bürgerlichen Gesellschaft in den Wahnsinn getrieben wird. Büchner erzählt diese Geschichte anhand indirekter Ausdrucksformen, die sich im landschaftlichen Naturraum versinnlichen und in verzerrten Bildern das Paradox des Wahnsinnigen widerspiegeln
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