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마지막 땜질 - 오도 마르크바르트의 보통주의 철학에 대하여

Die letzte Kompensation - Ein Versuch über Odo Marquards Philosophie des Usualismus

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초록

오도 마르크바르트는 독일어권 국가 바깥에서는 거의 알려지지 않은 철학자다. 그러나 그의 이른바 ‘보통주의’ 철학은 지난 수십 년간 유행했던 많은 거대 이론에 견주어도 전혀 뒤떨어지지 않는 매력과 설득력을 지니고 있다. 마르크바르트 철학의 핵심 개념은 ‘땜질’이며, 따라서 우리는 그의 사상을 ‘땜질 이론’이라고 명명할 수 있다. 땜질 이론은 우연의 우선성을 근본 전제로 삼는 이론이다. 그의 사유의 출발점은 근대 초기의 주요 의제 중 하나였던 변신론이다. 변신론의 수용 및 극복을 첫 번째 과제로 설정하여 이를 수행하는 과정에서 마르크바르트는 근대 철학의 진짜 문제는 역사철학이라는 인식에 도달한다. 역사철학은 변신론의 필연적 귀결이다. 이 문제를 해결하기 위해 마르크바르트는 근대의 여러 주요 철학자뿐 아니라, 동시대의 멀고 가까운 동료들의 사유를 다각도로 탐구하고 이를 바탕으로 자신의 사유를 부단히 땜질해 나갔다. 이때 그에게 가장 요긴한 이정표 가 되어준 인물은 요아힘 리터와 헬무트 플레스너였다. 또한 마르크바르트는 한편으로는 근대 세계의 본질적인 표상으로서의 ‘법정화’의 문제를 두고 칼 슈미트의 사유와 대결을 펼쳤는가 하면, 다른 한편으로는 근대 역사철학의 먼 선조 격인 영지주의의 문제를 두고서는 한스 블루멘베르크, 야콥 타우베스와 치열한 논쟁을 펼쳤다. 마르크바르트의 땜질 이론은 미국 철학자 리차드 로티의 사상과 일견 흡사한 듯 보인다. 하지만 두 이론은 결정적인 부분에서 차이를 보인다. 로티와 달리 마르크바르트는 아이러니의 유희보다 평범한 일상의 유지가 훨씬 힘들고 중요한 일이라는 인식을 시종일관 견지했다.

Abstract

Odo Marquard ist ein fast unbekannter Philosoph außerhalb der deutschsprachigen Länder. Seine Philsophie des ‘Usualismus’ aber enthält soviel Attraktivität und Gültigkeit wie die weltberühmten Theorien, die in den letzten Jahrzehnten vielerlei Domänen der Humanwissenschaft beherrscht haben. Der Schlüsselbegriff der Philosophie Marquards ist Kompensation, deswegen kann man seine Philosophie ‘Kompensationstheorie’ nennen. Diese Theorie basiert auf der Priorität des Zufälligen. Der Ausgangspunkt seines Philosophierens ist die Theodizee, die eine der Hauptfragen in der frühen Phase der Neuzeit war. Während seiner Auseinandersetzung mit dem Problem der Theodizee gelangte Marquard aber zu der Ansicht, dass das echte Problem der Neuzeit die Geschichtsphilophie sei: Die Geschichtsphilosophie ist die notwendige Konsequenz der Theodizee. Lebenlang bemüht sich also Marquard, die Geschichtsphilosophie zu überwinden, indem er sowohl die klassischen Philosophien der Moderne als auch die zeitgenössischen Theorien tiefgreifend erforscht und versucht, sie zu kompensieren. Die Wegweiser waren dabei Joachim Ritter und Helmuth Plessner. Zudem setzte sich doch Marquard einerseits mit Carl Schmitt auseinander, um die ‘Tribunalisierung’ der Welt als die grundlegende Vorstellung der Neuzeit zu erledigen. Andererseits strebt Marquard danach, Hans Blumenberg und Jacob Taubes miteinander zu versöhnen, weil Marquard merkt, dass ihr Konflikt in bezug auf das Verhältnis zwischen der Geschichtsphilosophie und der Gnosis sich vertieft. Auf den ersten Blick scheint zwar die Kompensationstheorie Marquards ähnlich mit den Gedanken des amerikanischen Philosophen Richard Rorty. Marquard aber hält daran fest, dass das Erhalten des alltäglichen Lebens für normale Bürger viel wichtiger als das freie Spiel der Ironie, das Rorty mit Vorzug behandelte.

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