본문 바로가기
KERD
논문KCI 등재

몸-마음-내러티브의 만남: 체화된 인지의 내러티브적 이해 - ‘자연적’ 서사학을 중심으로 -

Der Nexus zwischen Körper, Kognition und Narration: der Vergleich der ‘embodied cognition’ mit der ‘Natürlichen’ Narratologie

0

조회

0

다운로드

12

인용

0

참고문헌

키워드

주제분류독일어와문학

초록

In den letzten 10 Jahren ist das Interesse am Körper als einem wichtigen diskursiven Ansatz in allen Bereichen der Wissenschaft gewachsen, was auch für die Literaturwissenschaften gilt. Dieses Phänomen hängt mit der zunehmenden Interdisziplinarität sowohl in den Natur- als auch den Geisteswissenschaften zusammen. Darüber hinausgehend gibt es auch jüngste Entwicklungen, die unter dem Begriff “Konsilienz” nach E.O. Wilson eine Integration von Natur- und Geisteswissenschaften verfolgen. Im Folgenden wird dargelegt, inwieweit sich das Konzept der ‘embodied cognition’ dargelegt, inwieweit auch auf die Literaturwissenschaft anwenden lässt, und welche Rolle dabei das Modell der ‘Natürlichen’ Narratologie von M. Fludernik spielt. Dieses Modell rekonzeptualisiert die Erzähltheorie von F.K. Stanzel, zum Schluss integriert sie in sich, indem es sich konstruktivistisch und kognitivistisch ausrichtet. Traditioneller Weise gilt der Körper als peripher für das Verständnis des Geistes. Grundlegend für dieses traditionelle abendländische Verständnis des Körpers ist der metaphysische Dualismus Descartes. Folgt man jedoch den Ansätzen der ‘embodied cognition science’, so ist die Kognition wesentlich vom Körper bzw. Körperteilen des Akteurs abhängig. Es weist darauf hin, dass sich der Geist nicht von der verkörperlichten Erfahrung embodied experience entkoppeln lässt. In diesem Falle bildet das Konzept der ‘embodied cognition’ einen grundsätzliche Gegensatz zur der bislang herrschenden Sicht auf das Verhältnis von Körper und Geist. Die ursprüngliche Idee, dass ein Verständnis des Körpers grundlegend für die Möglichkeit der Erfahrung ist, verweist auf die Auffassung von Spinoza im 17. Jahrhundert, die im Gegenteil zu Descartes dualistischem Modell steht. Erst in 20. Jahrhundert hat Maurice Merleau-Ponty, in einer phänomenologische ausgerichteten Philosophie den Versuch unternommen, die klassischen Dichotomien von Geist und Leib, Intellektualismus und Objektivismus zu überwinden. Die Breitenwirkung seines Denkens reicht bis an die heutige Kognitionswissenschaft. In der kognitiven Linguistik haben J. Lakoff und M. Johnson, ebenso wie F. Varella im Bereich der kognitiven Philosophie, durch ihre Studien wichtige Beiträge zum Konzept der ‘embodied cognition’In der vorliegenden Arbeit wird durch einen Vergleich der ‘embodied cognition’ mit ‘Natürliche’ Narratologie sowie eine Analyse der ‘Natürliche’ Narratologie anhand von der ‘embodiement’ dargelegt, wie diese Erkenntnisse der Kognitionswissenschaften in die Literaturwissenschaft einfließen können. Vor allen wird das Modell auf konstruktivistischen und kognitivistischen Ansätzen von Natürliche Erzählen (Labov 1972) aufbaut. Anhand dieses Transfers von neuen kognitiven Methoden auf die klassische Narratologie wird es bestätigt dass sich die Literaturwissenschaft und die Kognitionswissenschaft überqueren können und gleichzeitig deren Anwendungsmöglichkeiten erweitert werden. Im Gegensatz zur strukturalistisch ausgerichteten klassischen Narratologie geht die Narratologie im Modell von M. Fludernik von kognitiver Parameter aus. Durch den Kognitionprozess des Lesers wird Erfahrungshaftigkeit evoziert, die wiederum Narrativität konstitutiert. Ausgehend von der Erkenntnis, daß alles Narrative, auch schriftliches Erzählen, dem natürlichen Erzählen entstammt, werden dessen Merkmale als kognitive Erfahrungsparameter erläutert. Die Terminologien rund um Konzepte der Narativität, der ‘Erfahrungshaftigkeit’ und der ‘Verkörperlichung’ müssen hierbei aufeinander ausgerichtet werden. Im Ergebnis bestätigt die Analyse des Modells anhand von der ‘embodied Cognition’ Begriff dass die fächerübergreifende Integration unterschiedlichster Wissenschaftsbereiche, wie Literaturwissenschaft und Naturwissenschaft, möglich ist. Der hier vollzogene Versuch einer Konsilianz zwischen den Geistes- und Naturwissenschaften, nämlich ‘Natürliche’ Narratologie und Cognitionswissenschaft auf der biologisch ausgerichteten Grundlage der ‘embodied cognition’ betont, dass beide Disziplinen gleichberechtigt nebeneinander stehen.

Abstract

In den letzten 10 Jahren ist das Interesse am Körper als einem wichtigen diskursiven Ansatz in allen Bereichen der Wissenschaft gewachsen, was auch für die Literaturwissenschaften gilt. Dieses Phänomen hängt mit der zunehmenden Interdisziplinarität sowohl in den Natur- als auch den Geisteswissenschaften zusammen. Darüber hinausgehend gibt es auch jüngste Entwicklungen, die unter dem Begriff “Konsilienz” nach E.O. Wilson eine Integration von Natur- und Geisteswissenschaften verfolgen. Im Folgenden wird dargelegt, inwieweit sich das Konzept der ‘embodied cognition’ dargelegt, inwieweit auch auf die Literaturwissenschaft anwenden lässt, und welche Rolle dabei das Modell der ‘Natürlichen’ Narratologie von M. Fludernik spielt. Dieses Modell rekonzeptualisiert die Erzähltheorie von F.K. Stanzel, zum Schluss integriert sie in sich, indem es sich konstruktivistisch und kognitivistisch ausrichtet. Traditioneller Weise gilt der Körper als peripher für das Verständnis des Geistes. Grundlegend für dieses traditionelle abendländische Verständnis des Körpers ist der metaphysische Dualismus Descartes. Folgt man jedoch den Ansätzen der ‘embodied cognition science’, so ist die Kognition wesentlich vom Körper bzw. Körperteilen des Akteurs abhängig. Es weist darauf hin, dass sich der Geist nicht von der verkörperlichten Erfahrung embodied experience entkoppeln lässt. In diesem Falle bildet das Konzept der ‘embodied cognition’ einen grundsätzliche Gegensatz zur der bislang herrschenden Sicht auf das Verhältnis von Körper und Geist. Die ursprüngliche Idee, dass ein Verständnis des Körpers grundlegend für die Möglichkeit der Erfahrung ist, verweist auf die Auffassung von Spinoza im 17. Jahrhundert, die im Gegenteil zu Descartes dualistischem Modell steht. Erst in 20. Jahrhundert hat Maurice Merleau-Ponty, in einer phänomenologische ausgerichteten Philosophie den Versuch unternommen, die klassischen Dichotomien von Geist und Leib, Intellektualismus und Objektivismus zu überwinden. Die Breitenwirkung seines Denkens reicht bis an die heutige Kognitionswissenschaft. In der kognitiven Linguistik haben J. Lakoff und M. Johnson, ebenso wie F. Varella im Bereich der kognitiven Philosophie, durch ihre Studien wichtige Beiträge zum Konzept der ‘embodied cognition’In der vorliegenden Arbeit wird durch einen Vergleich der ‘embodied cognition’ mit ‘Natürliche’ Narratologie sowie eine Analyse der ‘Natürliche’ Narratologie anhand von der ‘embodiement’ dargelegt, wie diese Erkenntnisse der Kognitionswissenschaften in die Literaturwissenschaft einfließen können. Vor allen wird das Modell auf konstruktivistischen und kognitivistischen Ansätzen von Natürliche Erzählen (Labov 1972) aufbaut. Anhand dieses Transfers von neuen kognitiven Methoden auf die klassische Narratologie wird es bestätigt dass sich die Literaturwissenschaft und die Kognitionswissenschaft überqueren können und gleichzeitig deren Anwendungsmöglichkeiten erweitert werden. Im Gegensatz zur strukturalistisch ausgerichteten klassischen Narratologie geht die Narratologie im Modell von M. Fludernik von kognitiver Parameter aus. Durch den Kognitionprozess des Lesers wird Erfahrungshaftigkeit evoziert, die wiederum Narrativität konstitutiert. Ausgehend von der Erkenntnis, daß alles Narrative, auch schriftliches Erzählen, dem natürlichen Erzählen entstammt, werden dessen Merkmale als kognitive Erfahrungsparameter erläutert. Die Terminologien rund um Konzepte der Narativität, der ‘Erfahrungshaftigkeit’ und der ‘Verkörperlichung’ müssen hierbei aufeinander ausgerichtet werden. Im Ergebnis bestätigt die Analyse des Modells anhand von der ‘embodied Cognition’ Begriff dass die fächerübergreifende Integration unterschiedlichster Wissenschaftsbereiche, wie Literaturwissenschaft und Naturwissenschaft, möglich ist. Der hier vollzogene Versuch einer Konsilianz zwischen den Geistes- und Naturwissenschaften, nämlich ‘Natürliche’ Narratologie und Cognitionswissenschaft auf der biologisch ausgerichteten Grundlage der ‘embodied cognition’ betont, dass beide Disziplinen gleichberechtigt nebeneinander stehen.

참고문헌 (23)

  1. 노양진, "몸 언어 철학" (2009), 서광사
  2. 강현석, "내러티브, 인문과학을 만나다: 인문과학연구의 새지평" (2009), 학지사
  3. M. 존슨, "마음속의 몸 -의미‧상상력 ‧이성의 신체적 근거" (2000), 철학과 현실사
  4. 배식한, "지식의 통섭 학문의 경계를 넘다", pp.242~272 (2007), 이음
  5. 알바 노에, "뇌 과학의 함정" (2009), 웅진 싱크빅
  6. 양해림, "몸과 현상학", pp.107~136 (2000), 철학과 현실
  7. 이정모, "인지심리학. 학문 간 융합의 원리와 응용" (2009), 성균관대 출판부
  8. 이정모, "인지과학 과거-현재- 미래" (2010), 학지사
  9. 이정모, "‘체화된 인지(Embodied Cognition)’ 접근과 학문간 융합 -인지과학 새 패러다임과 철학의 연결이 주는 시사-", 철학사상, (38), pp.27~66 (2010), 철학사상연구소
  10. 이정모, "융합인지과학의 개념과 조망" (2010), 성균관대
  11. 프란시스코 바렐라, "몸의 인지과학" (2013), 김영사
  12. 홍성욱, "지식의 통섭 학문의경계를 넘다", pp.275~298 (2007), 이음
  13. Andy Clark Being There, "Putting Mind, World, and Body Back Together" (1997), Massachusetts Institute of Technolgy
  14. Fludernik, Monika, "Towards a ‘Natural’ Narratology" (1996)
  15. Fludernik, Monika, "Narratology in The twenty-first Century: The Cognitive Approach to Narrative in: the modern language association of america", pp.924~930 (2010)
  16. Fludernik, Monika, "Narrative Theory and The Cognitive Science CSLI publication", pp.243~267 (2003)
  17. Herman, David, "Storytelling and The Sciences of Mind:Cognitive Narratology, Discursive Psychology, and Narratives in Face to Face Interaction", narrative, 15(3), pp.306~334 (2007)
  18. Herman, David, "Introduction in: Narrative Theory and the sciences", pp.1~30 (2003), CSLI
  19. Lakoff, Gorge, "Philosophy in The Flesh. The Embodied Mind and Its Challenge to Western Thought" (1999)
  20. Nüning, Ansgar, "Zur ‘Post Klassischen’ Erzähltheorie: Ein Überblick über neue Ansätze und Entwicklungstendenzen in: Neue Ansätze in der Erzähltheorie" (2002), Trier
  21. Zerweck, Bruno, "Der cognitive Turn in der Erzähltheorie: kognitive und ‘Natürliche’ Narratologie, in: Ansgar Nüning & Vera Nüning: neue Ansätze in der Erzähltheorie", pp.219~243 (2002), Trier
  22. Stanzel, F. K., "Theorie des Erzählen" (1989), Göttingen
  23. "SEP: The Stanford Encyclopedia of Philosophy is copyright"[URL]

관련 논문AI추천

이 간행물의 다른 논문 (14건)